Die Rüben (Beta) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae).
Aus der Art Rübe (Beta vulgaris) sind viele unterschiedliche Kulturpflanzen hervorgegangen. Allerdings gehören nicht alle als „Rübe“ bezeichneten Pflanzen zur Gattung Beta, so sind die Speiserübe und die Steckrübe zur Gattung Brassica zu rechnen und nicht besonders nahe mit den echten Rüben verwandt.
(Verwechslung mit Rüben - dem Speicherpflanzenorgan - ist leicht gegeben - so werden z.B. auch Karotten - gelbe Rüben genannt)
Rüben-Arten sind in Nordafrika, Europa und Vorderasien bis nach Indien heimisch.

(wikipedia - engl - beta-plant)

Die Kultur- und Wildformen von Beta vulgaris wurden aber auch in andere Erdteile verbreitet. Die Gattung Beta wurde 1753 von Carl von Linné  aufgestellt.
Die Gattung Beta gehört in die Unterfamilie Betoideae innerhalb der Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae).
(wikipedia - engl . beta vulgaris)

 Die Rübe (Beta vulgaris L. subsp. vulgaris) ist wirtschaftlich bedeutend als Gemüsepflanze (Mangold, Rote Bete), als Zucker liefernde Pflanze (Zuckerrübe), und als Futterpflanze (Futterrübe). Außerdem findet diese Art als Heilpflanze, Zierpflanze, Farbstoffe liefernde Pflanze und als nachwachsender Rohstoff Verwendung.

Wilde Rübe (Beta vulgaris subsp. maritima), die Stammform.
Zuckerrübe (Beta vulgaris subsp. vulgaris, Altissima-Gruppe)
- Rote Bete -  Rote Rübe, Rote Rüben, Salat-Rübe genannt (Beta vulgaris subsp. vulgaris, Conditiva-Gruppe)
Futterrübe auch Runkelrübe, Runkeln, Burgunderrübe, Rübenmangold, Vieh-Mangold genannt (Beta vulgaris subsp. vulgaris, Crassa-Gruppe)
Schnitt-Mangold, auch Mangold oder Blattmangold genannt, eine Sorte mit roten Blattstielen (Beta vulgaris subsp. vulgaris, Cicla-Gruppe)
 (Beta vulgaris subsp. vulgaris, Cicla-Gruppe)
Stielmangold, auch Mangold, Rippenmangold, Römischer Mangold, Stängelmangold, Cardonen-Bete, Römische Bete oder Krautstiel genannt (Beta vulgaris subsp. vulgaris, Flavescens-Gruppe)

Die ältesten archäologischen Funde von Früchten der Rübe stammen aus einer jungsteinzeitlichen Küstensiedlung im nördlichen Holland. Hinweise für einen Anbau gibt es hier noch nicht, man vermutet eine Nutzung der Blätter der Wildform.
Seit dem Beginn historischer Aufzeichnungen galt die Rübe in Europa, Nordafrika und im Mittleren Osten als geschätzte Nahrungspflanze. Verzehrt wurden damals nur die Blätter und Blattstiele. Die ersten Kulturformen sind wohl im östlichen Mittelmeergebiet und im Mittleren Osten durch menschliche Auslese entstanden. Ein assyrischer Text, der etwa 800 Jahre vor Christus datiert, erwähnt "silga" (eine frühe Form von Mangold) als eine der Arten, die in den Hängenden Gärten der Semiramis in Babylon angepflanzt wurden. Im antiken Griechenland hieß die Pflanze "teutlon" oder "teutlion". Aristoteles beschrieb eine rote Sorte. Theophrastus unterschied eine schwarze oder dunkelgrüne Sorte, sowie eine weiße oder hellgrüne Sorte, die nach ihrer Herkunft von der Insel Sizilien "Sicula" genannt wurde. Im Mittleren Osten wurde die Pflanze auch "selg", "silq", "silig", "seig" oder "salk" genannt. Dieser Wortstamm findet sich heute noch im wissenschaftlichen Namen von Mangold (Cicla-Gruppe). Die Römer der Antike nannten die Pflanze "Beta", auch sie kannten eine weiße und eine schwarze Sorte. Die Römer waren die ersten, die auch die Wurzeln medizinisch und gelegentlich auch als Nahrungsmittel nutzten. Die schwarze "Beta"-Sorte der Römer ist ein früher Vorläufer unserer heutigen Roten Bete. Bis zum 16. Jahrhundert dienten jedoch hauptsächlich die Blätter der Rübe als Nahrung. Ihre Wurzeln wurden eher selten verzehrt, denn sie waren damals meist noch lang, hart und dünn.
Erst nach dem 16. Jahrhundert wurden fleischigere Rüben in vielen Sorten und Varietäten gezüchtet und somit die Rote Bete als Nahrungspflanze gebräuchlich. Im Unterschied zur Roten Bete sind Schnitt-Mangold und Stielmangold züchterisch nur wenig verändert worden. Die farbigen Sorten waren bereits seit der Antike bekannt.
Bis zum 18. Jahrhundert gab es keine Unterscheidung zwischen Nahrungs- und Futterrüben. Erst ab etwa 1750 wurden aus dem Rheinland spezielle gelbfleischige Sorten, die sich gut über den Winter lagern ließen, als Futterrübe oder Runkelrübe bekannt.
Im 16. Jahrhundert erkannte man, dass aus den fleischigen Rüben von Beta vulgaris ein süßer Sirup gewonnen werden kann. Der Chemiker Andreas Sigismund Marggraf wies 1747 nach, dass die Zuckerkristalle aus den Rüben identisch mit Rohrzucker sind und aus reiner Saccharose bestehen. Nachdem ertragreichere Sorten gezüchtet worden waren, konnte 1801 die Zuckerproduktion aus Rüben beginnen. Heute ist die Zuckerrübe die wichtigste Kulturform dieser Art.

weitere Varianten:
- gelbe Rübe
- Mairübe

- Teltower Rübchen

Die Emanzipation des Wurzelgemüses. dpaTmn-Meldung 24.01.2018 z.B. in Rhein-Zeitung + Wolfsburger Allg Ztg - mit Buchempfehlungen:
Esther Kern/Pascal Haag/Sylvan Müller: Leaf to Root. AT Verlag, 320S. ISBN-13: 9783038009047.
Usch von der Winden: Rüben und Beten. Edition Fackelträger, 144S. ISBN-13: 9783771646080.

Norwegische Rübe (MÃ¥lselvnepe Turnip - Slow Food Arche) (FAO Report - Norwegen genetische Ressourcen - download)
eher geschmackvoller als andere Rüben; roh, gebraten und gekocht zu verzehren; zu Salaten, in Suppen; enthält viel Vitamin C und Kalium