Brötchen - "kleine Brote" - viele Variationen und viele Namen für ein Kleingebäck, meist aus Weizen. (Leitsätze des Lebensmittelbuches)

Liste:

* Semmel (von lateinisch: simila „Weizenmehl“, ursprünglich aus dem Assyrischen samidu „weißes Mehl“) in Bayern, Österreich, im fränkischen Teil Thüringens (Südthüringen), teilweise auch in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen, aber auch in Ungarn (zsemle), in Bosnien (semele) oder in Tschechien (žemle)

* Weck(-e/-en/-le/-la) vor allem in Baden-Württemberg, Rheinhessen, Südhessen, der Pfalz, Franken (Weggla) und dem Saarland; in anderen Regionen bezeichnet Wecken eine Brotgröße.

* Weggli, Weggen in der Schweiz

* Rundstück in Schleswig-Holstein, Hamburg und Teilen des nordwestlichen Niedersachsens (siehe auch Rundstück warm)

* Schrippe (von schripfen „mit einem Messer einritzen“[5]) in Berlin und Brandenburg, aber auch in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern

* Bömmel auf Hiddensee Mecklenburg-Vorpommern

* Kipf(-l/-la/-le), Laabla (Laiblein), Stella/Stolle in Franken

 * Fastenwaien werden in der Schweiz und in Südwestdeutschland während der Fastenzeit in den Bäckereien angeboten. Der Teig enthält Fett und/oder Eier, wird flach rautenförmig ausgezogen, vierfach eingeschnitten und mit Kümmel bestreut.

* Hörnchen sind hörnchenförmig gebackene Brötchen aus Semmelteig. In der Tschechischen Republik und in der Slowakischen Republik ist die Hörnchenform für Brötchen Standard. Im deutschsprachigem Raum gibt es sie zum Beispiel in Sachsen und im Rheinland. In manchen Regionen, zum Beispiel im Rheinland, gibt es Hörnchen- und Stangengebäck aus Brötchenteig vorrangig mit Käse überbacken oder mit Kümmel, Salz oder anderen Zutaten bestreut.

* Kaisersemmel in der Schweiz und Süddeutschland. Sie besteht aus normalem Weißbrotteig mit langer Teigführung. Sie ist rund und weist auf der Oberseite ein typisches fünfteiliges Spiralmuster auf. Ursprünglich wurde es durch aufwändiges Wirken des Teiges erzeugt, heute wird in der Regel ein spezieller Stempel auf das angegarte Teigstück gedrückt. Die Semmel hat dadurch einen höheren Anteil an Kruste und ist deshalb „resch“ und aromatischer.

* Semmel, Kaisersemmel in Österreich, Tschechien (kaiserka), Slowenien und Kroatien (kajzerica). Teig und Form wie oben angeführt, die Kaisersemmel ist aus der gleichen Teigmenge gebacken. Unterschieden wird zwischen Handsemmel und Maschinensemmel (wie im Bild). Handsemmeln werden, wie der Name schon sagt, von Hand geformt und haben herstellungsbedingt ein unregelmäßiges Spiralmuster. In Hamburg heißt es Kaiserbrötchen.

Zipfelwecken, Schwäbische Brötchenspezialität

* Kipf, auch Spitzweck oder Spitzwecken in Süddeutschland, längliche Form mit spitz zulaufenden Enden (längs eingeritzt).

* Zipfelwecken, Zipfelbrötchen, auch Spitzweck oder Spitzwecken, ist eine Variante des Kipf aus Schwaben. Leicht süßlich schmeckendes Milchbrötchen mit spitz zulaufenden Enden und drei bis vier charakteristisch spitzen „Zipfeln“.

* Knauzen ist ein besonders großes Brötchen aus Dinkel- und Weizenmehl. Er ist als Spezialität besonders in Oberschwaben bekannt. Den speziellen Geschmack erhalten sie durch Handarbeit und einer langen Reifezeit von bis zu 20 Stunden. Durch das Backen in einem besonders heißen und trockenen Ofen (hinten offen) bildet sich erst eine Kruste, und wenn dann das Innere aufgeht, bricht die Kruste an einer Stelle auf und es bildet sich ein knuppelförmiger Auswuchs: der Knauzen.

* Knüppel in Sachsen und Brandenburg länglich geformtes („eingeschlagenes“) Brötchen mit einem Anteil von Milch und Schmalz im Teig

Kümmelstange (in Österreich Salzstangerl)

* Die Kümmelstange (in Österreich Salzstangerl) ist ein längliches Kleingebäck aus einem hellen Hefeteig (Germteig), das von Hand oder maschinell in Form gebracht und mit Salz und Kümmel bestreut wird. In Deutschland überwiegt der Kümmelanteil, daher der abweichende Name.

* Die Konduktsemmel (auch: Totenlaibchen) gibt es in Oberösterreich zur Mahlzeit nach einem Begräbnis, dem Kondukt. Sie ist größer als normale Semmeln und mit Kümmel und Anis bestreut.

* Langsemmel in der Steiermark weit verbreitete Semmelvariante und wird deshalb auch Steirische Langsemmel genannt. Sie besitzt eine ovale Form mit einer ausgeprägten Längsrille, an der sie in zwei Teile gerissen werden kann.

* Laugensemmel (Laugenbrötchen, Laugenwecken, Basel: Silserli) vorwiegend im süddeutschen Raum und der Schweiz werden vor dem Backen mit Natriumhydroxidlösung (Natronlauge) benetzt, sind also ein Laugengebäck. Hierdurch ergibt sich der typische Geschmack und die glänzende, dunkelbraune Farbe. Meist kreuzförmig eingeschnitten und mit grobem Salz bestreut.

* Röggelchen in Düsseldorf und Köln sind gleichfalls mit mindestens fünf Prozent Roggenmehl gebacken und werden zum Beispiel als Halver Hahn mit Gouda in Gaststätten angeboten. Das Doppelbrötchen wird sehr dunkel ausgebacken.

* Rundstück in Hamburg, Schleswig-Holstein und im nördlichen Niedersachsen. Es ist rund bis leicht länglich und hat keine Einschnitte.

* Schrippe in Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Teilen Brandenburgs, Frankens und in Kirn. Sie ist länglich und hat einen tiefen Schlitz in Längsrichtung auf der Oberseite. Dadurch bekommt sie mehr knusprige Kruste und gart gleichmäßig durch. Sie besteht grundsätzlich aus Wasser- und nicht aus Milchteig.

Schusterjunge

* Schusterjunge in Berlin, aus einem Weizen-Roggen-Mischmehl gebacken. Er hat eine dunkelbraune Farbe, bleibt etwas länger haltbar und ist meist etwas weicher im Biss als die Weizenmehlbrötchen. Charakteristisch ist die zweifach geschnittene Oberfläche. In Schlesien wurde früher ein Brötchen, dessen geplante Ausformung misslungen war (keine Längsspalte in der Mitte) als Schusterjunge bezeichnet und preiswerter abgegeben.

* Semmel in Sachsen und Franken sind zwei zusammengefügte, kleine Brötchen, meist mit Längsschnitt („Doppelsemmel“).

* Springbrötchen im Großraum Osnabrück sind Brötchen aus kleberarmem Mehl, die vor dem Backen mit einer Fettschicht bestrichen werden.

* Stollen sind längliche, etwas größere Brötchen, meist leicht mit Anis gewürzt. Sie kommen in Oberfranken vor und werden vorzugsweise mit zwei oder drei Kulmbacher Bratwürsten verzehrt.

* Strohsemmel eine Art Milchbrötchen, das vor dem Backen mit kochendem Wasser (oder Honigwasser) gebrüht und auf Roggenstroh gebacken wird. Die Unterseite weist Rillen vom Stroh auf und manchmal sind sogar noch Reste des Strohs zu finden. Strohsemmel sind nur in wenigen Städten wie Lemgo bekannt.

* Vinschgauer sind handtellergroße, zwei bis drei Zentimeter dicke Fladenbrötchen aus Roggen-Weizen-Sauerteig und Hefe aus dem Südtiroler Vinschgau.

* Wasserweck, in Frankfurt am Main, Rheinland-Pfalz, Baden und dem Saarland. Hergestellt aus Mehl, Salz und Wasser. Form: jeweils zwei kugelrunde Brötchen hängen aneinander. Deshalb nennt man sie auch Doppelweck oder Paarweck, in Sachsen auch „ein Doppeltes“, in Rheinland-Pfalz auch „Schösschen“ (gesprochen Schöss-chen).

* Zeilensemmel in der Steiermark aus sechs aneinandergereihten, länglichen Semmeln.

* Schwedenbrötchen auch Blätterteigbrötchen oder Dänische Brötchen. Der Brötchenteig wird mit Fett touriert, wie Plunderteig.

* Roggenbrötchen müssen in Deutschland mindestens 50 Prozent Roggenmehl enthalten.

* Milchbrötchen (auch Mundbrötchen oder Kuchenbrötchen in Sachsen, Micken im Ruhrgebiet, auch Milchhörnchen) enthalten Milch oder Milchpulver im Teig.

* Fettsemmeln enthalten Fett im Teig.

* Kartoffelbrötchen enthalten Kartoffelstärke.

* Mohn-, Sesam-, Kümmel- brötchen usw. sind Varianten einfacher Brötchen, die auf der Oberseite mit Gewürzen, Samen, Salz oder Getreide bestreut sind. Sie werden auch in Form von Hörnchen oder Stangen gewickelt.

* Partybrötchen sind kleine, etwa 15 bis 20 Gramm schwere Brötchen. Sie werden vor dem Backen mit Zwiebeln, Speck, Mohn, Sesam, grobem Salz oder Sonnenblumenkernen bestreut. Oft werden die Teiglinge zu Brötchenrädern (auch Partyrad oder Partysonne genannt) in der Größe von Fladenbroten zusammengelegt. Durch ihre geringe Größe sind sie im Vergleich zu herkömmlichen Brötchen deutlich besser ausgebacken und knuspriger.

* Pizzabrötchen einfache, in Pizzerien weit verbreitete Form von Brötchen, die aus herkömmlichem Pizzateig hergestellt werden.

* Vollkornbrötchen enthalten Vollkornmehl und können mit Zusatzstoffen dunkel gefärbt werden.

* Rosinenbrötchen oder regional Mürbchen, Hedeweggen/Hedwig oder Heißwecken sind gebackene süße Milchbrötchen. Sie werden aus Weizenmehl, Milch, Zucker, Margarine, Hefe, Backmalz, Salz und Rosinen hergestellt.

* Eierweck bestehen im Prinzip aus den gleichen Zutaten wie Rosinenbrötchen, werden jedoch ohne Rosinen hergestellt und meist während des Backens oberseits in der Mitte der Länge nach aufgerissen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Br%C3%B6tchen

 

http://en.wikipedia.org/wiki/Bread_roll

* Breadcake or Teacake, Mainly Yorkshire - Refers to the round flat type of bread often used for sandwich making.

* Bread roll or just roll.

* Bap (often a larger soft roll, roughly 5-6 inches in diameter). Dough can contain fats such as lard or butter to provide tenderness to dough. Can come in multiple shapes dependent on region. Baps as traditionally made in Scotland are not sweet, unlike the Irish version which may contain currants. The 9th Edition of the Concise Oxford Dictionary (1995) says that the word "bap" dates from the 16th century and that its origin is unknown.

* Barm or barm cake in Lancashire is a flat, floured, savoury, small bread made using a natural leaven including mashed hops to stop it souring. It is also slang for a bap in the North-West of England.

* Batch, Coventry/Nuneaton term , a large soft floured roll from Shropshire.

* Bulkie roll, a type of roll with a crust that is usually slightly crisp or crunchy and has no toppings.

* Bun (e.g., hamburger bun or hot dog bun).

* Buttery, a flat savoury roll from Aberdeen.

* Cob, a bread roll of any kind in the West Midlands and East Midlands. The name originates from the resemblance to the shape and size of a cobblestone. In these areas the term "bread roll" often refers exclusively to a longer, hot-dog style roll.

* Dinner roll, a smaller roll, often crusty.

* Dollar roll, a small silver-dollar-sized roll, often sliced and used for sandwiches.

* Finger roll, a soft roll about three times longer than it is wide.

* Flour cake is also used, along with barm in Bolton.

* French Roll, often used as a generic term for the bread roll but also a sweeter softer roll with milk added to the dough.

* Kaiser roll, a crusty round roll, often topped with poppy seeds or sesame seeds made by folding corners of a square inward so that their points meet.

* Kummelweck, a kaiser roll or bulkie roll that is topped with a mixture of kosher salt and caraway seeds. This type of roll is a regional variation found primarily in Upstate New York.

* Manchet, a yeast roll popular with the Tudor Court of which there are many variations.

* Muffin Some people in the UK refer to a bread roll as a "muffin" (commonly used in Rochdale, Oldham, Bury, Ashton-Under-Lyne), although a muffin is also a separate, distinct form of bread product. See English Muffin.

* Nudger, a soft white or brown roll similar to a finger roll common in Liverpool.

* Oven Bottom, a Lancashire term for a flat, floury, soft roll.

* Stottie cake, a thick, flat, round loaf. Stotties are common in North East England.

Mythos - Ost-Brötchen "Schrippe" (DDR) - Test 10_2011