09/13/25
Der Lichtnussbaum (Aleurites moluccanus), auch bekannt als Kukuinuss, Kemirinuss oder Kerzennuss, sowie Lumbangbaum, Bankul-Nussbaum, Candlenut auch als Indische Walnuss, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae). Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Indien bis Neuseeland. Seine Kerne werden in Südostasien als Gewürz verwendet.
Das Verbreitungsgebiet des Lichtnussbaums erstreckt sich von Indien über China und Südostasien bis auf Neuseeland. Selten wird der Lichtnussbaum auch in anderen tropischen Gebieten angepflanzt. Man findet sie in eher trockenem Tropenklima in Höhenlagen bis zu 1200 Meter. Der Lichtnussbaum ist frostempfindlich und wärmeliebend.
In Hawaii ist er der Staatsbaum.
Der Lichtnussbaum ist ein immergrüner Baum, der Wuchshöhen von bis zu 20 Meter und mehr erreicht. Er besitzt eine breite Baumkrone. Die rissige bis relativ glatte Borke ist dunkelgrau und die Rinde ist graubraun behaart. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Der Blattstiel ist meist 6 bis 12, selten bis zu 22 Zentimeter lang. Die einfache, weich ledrige Blattspreite ist bei einer Länge von 12 bis 23 Zentimeter sowie einer Breite von 6 bis 12 Zentimeter. Die gestielten, eingeschlechtlichen Blüten mit doppelter Blütenhülle stehen in end- oder überachselständigen, 10 bis 20 Zentimeter langen, verzweigten Rispen zusammen. Die filzig behaarten Steinfrüchte sind mit einem Durchmesser von 4 bis 6 Zentimeter fast kugelig bis eiförmig und leicht zweiteilig mit vier Längsrippen. Die ledrige Schale ist olivgrün gefärbt und rötlich überlaufen und trocknet braun ein. Die Früchte haben ein weißes „Fruchtfleisch“ und enthalten ein bis zwei einsamige Steinkerne. Der hartschalige Steinkern ist bei einer Größe von etwa 2,5 × 2,75 × 2,25 Zentimeter breit-eiförmig bis mit seitlich abgeflachten Rändern bis rundlich.
Die Kerne sind reich an Ölen und werden in der südostasiatischen Küche häufig als Gewürz verwendet. Sie haben einen schwach süßlichen, nussigen Geschmack und wirken als Geschmacksverstärker. Roh sind sie giftig - sie enthalten Blausäure und eine Spur von Toxalbuminen - und können starke Bauchkrämpfe.Durchfall und Erbrechen hervorrufen. Sie werden daher vor der Verwendung geröstet, wodurch sie ihre Giftigkeit verlieren. Das aus den Kernen gepresste Kukuinussöl (Lichtnuss-, Lumbang-, Bankul-, Candelnussöl) wird als Kerzen- oder Lampenöl, zur Herstellung von Seife sowie zur Behandlung verschiedener Hautkrankheiten verwendet. Es kann auch als leichtes Abführmittel genommen werden. Der ausgepresste Ölkuchen wird in Indonesien zu einem Snack weiterverarbeitet. Die Kerne können auch unbehandelt als Lichtquelle angezündet werden.
Das Holz des Lichtnussbaums ist leicht und wenig beständig.
Informationen
wikipedia - engl. Aleurites moluccanus -
Auf Briefmarken gibt es den Lichtnussbaum in
Pitcain (10.08.1987) Bäume u.a. Lichtnußbaum (Aleurites moluccana) (Abb)
(01.12.2002) Bäume - Lichtnußbaum (Aleurites moluccana) - Eisenholz (Cordia subcordata) - Portiabaum (Thespesia populnea) - Zerberusbaum (Cerbera manghas) (Satz)
Surinam (05.03.2025) -05.03. - Früchte - Aleuritis moluccana (Abb) - Dovyalis caffra (Abb) - Dovyalis hebecarpa (Abb) - Hippomane manicella (Abb) - Phyllantus acidus (Abb) - (Satz - MH) -
Wallis- und Futuna-Inseln (15.07.2024) Traditionelle Medizin Früchte, Blätter und Blüten des Lichtnussbaums (Aleurites moluccanus) (Abb) (FDC)