Teebeutel sind kleine Säckchen aus einem Spezial-Filterpapier, in denen sich Tee befindet. Sie werden zur einfachen Zubereitung von Teegetränken verwendet, indem man sie in heißes Wasser hängt und einige Minuten ziehen lässt. (bequem)

"Der Vorläufer des heutigen Teebeutels wurde 1904 oder 1908 quasi versehentlich von dem US-amerikanischen Teehändler Thomas Sullivan erfunden. Um das Gewichtsproblem beim Versand von Teeproben – sie wurden damals in großen und teuren Blechdosen verschickt – zu umgehen, füllte Sullivan seine Waren in kleine, platzsparende Seidenbeutel ab und verschickte sie an Kunden. Diese nutzten die kleinen Beutel dazu, sie ganz in das Wasser einzutauchen, in dem Glauben, dass dies so von Sullivan vorgesehen gewesen sei. So sparten sie sich die Prozedur des Abseihens und Umfüllen des Tees in eine zweite Kanne. 
Sullivans Geschäftsidee war bei den Kunden wegen ihres Komforts anfangs sehr beliebt, jedoch geriet der Teebeutel in den 1910ern in Verruf, denn Nachahmer mischten in die Teebeutel Zusatzstoffe wie minderwertige Kräuter oder feinkrümeligen Abfall, um die Kosten zu senken. So hielt sich das Gerücht, in Teebeuteln befinde sich generell Tee minderer Qualität."
"Im Ersten Weltkrieg lieferte das Dresdner Unternehmen Teekanne GmbH Tee portionsweise in kleine Mullsäcke verpackt für die Truppenverpflegung.
Der heutige Teebeutel wurde von Adolf Rambold erfunden, einem Mitarbeiter des Unternehmens Teekanne; erste Version bereits 1929, dann 1949 kam die wiederum von Rambold entwickelte „Constanta Teepackmaschine“ auf den Markt. von Teekanne patentierten und bis heute verwendeten Doppelkammerbeutels mit Heftklammerverschluss. Heutige Verpackungsmaschinen befüllen 450 Teebeutel pro Minute (IMA C2000). Allein bei Teekanne werden täglich 10 Millionen Teebeutel hergestellt und abgefüllt. (Wikipedia)

Briefmarke - Post AG - 13.Okt 2011 - Erfindungen
(Design-Firma) (Briefmarken-Archiv)

Kunst - Gemälde - Zwei Teebeutel - Cornelius Völker (Museum Mönchehaus Goslar)

Website für Teebeutel-Sammler