Agrarmarkt - Überblicke für Ölsaaten -(Produktion, Handel, Preise, Selbstversorgungsgrad) - Welt/Europa/Deutschland/Baden-Württemberg

- agri benchmark Ölsaaten -

z.B. in
Informationen des MLR_BW -
Agrarmärkte 2017 - Ölsaaten + Eiweißpflanzen - Text / Charts
Agrarmärkte 2016 - Ölsaaten + Eiweißpflanzen - Text / Charts
Agrarmärkte 2015 - Ölsaaten+Eiweißpflanzen - Text  / Charts
Agrarmärkte 2014 - Ölsaaten und Eiweißpflanzen  Text / Folien

Agrarmarkt Information für Schulen (MLR-BW)

Agramarkt 2010 (TEXT)  (Folien)

Agrimente 2006

- Marktberichte für Öle und Fette der www.ble.de -

Leitsätze zu Speiseöle/fette  sowie Fettmassen des Deutschen Lebensmittelbuches.

Verbrauch von Speise-Fette und Ölen (bis ca 2000 - OLT Kap) (gesundheitl.  Aspekte des Verbrauchs - OLT - Kap)

Ergebnisse der Nationalen Verzehrsstudie (NVSII) (Kap. 4.1.6) (www.was-esse-ich.de / Bericht-Download) Kap. 4.1.6 allg Fette (auch Butter und tier. Fette darunter)

Verzehr von Fetten ⇒⇒ Nutrition Surveys

Die Gruppe der Speiseöle und –fette besteht aus:

- Margarine Margarine, Diätmargarine

- Pflanzlichen Ölen, wie hauptsächlich: Oliven-, Weizenkeim-, Maiskeim-, Soja-, Walnuss-,Sonnenblumen-, Distelöl; sowie vielen weiteren:

Aprikosenkernöl, Arganöl, Erdnussöl, Hanföl, Kürbiskernöl, Leinöl, Mandelöl, Mohnöl, Rapsöl, Schwarzkümmelöl, Sesamöl, Traubenkernöl, 

(fast bei jedem Öl, aber besonders bei Olienöl gibt es länderspezifische, regionale Ölsorten)

weitere Kernöle - aus Kürbiskernen / Melonenkerne /

Daneben gibt es auch Mischungen - allgemein Pflanzenöl;

- Sonstigen Speisefetten Erdnussbutter, Kokos-, Palm-, Hühner-, Schweinefett

Butterschmalz - Ghee;

CODEX Standards for Fats - link

Rüsch,D.: Emulsionsfette. Grundlagen und Praxiswissen zur Verwendung im Haushalt, Teil1, 2
Ernährungs-Umschau Nr.8/2015 . Ernährungslehre-&Praxis, S31-S34;  Nr.9/2015
(D.Rüsch - ist bei Unilever angestellt -  Artikel auch auf www.becel.de -Website - link) ( www.margarine-geniessen.de )

So wählen sie ihr Speiseöl - EUFIC 02_2014  (Cooking with Oil - EUFIC 2010)
Facts about Fats (EUFIC 2013)

OVID - Verband der Ölsaaten verarbeitenden Industrie ... Der Verband. OVID als Schnittstelle zwischen Wirt- schaft, Wissenschaft, Politik ...mehr. ...

www.ovid-verband.de/ - 7k - Im Cache - Ähnliche Seiten

BDOel: Bundesverband dezentraler Ölmühlen e.V.

Bundesverband Dezentraler Ölmühlen, Verband Deutscher Ölmühlen und die Südzucker unterstützten Fütterungsversuch der der FAL Braunschweig ...

www.bdoel.de/ - 80k - Im Cache - Ähnliche Seiten

Verband Deutscher Oelmühlen e.V. (Linktip)

Linktip: Verband Deutscher Oelmühlen eV - Berlin - Aufgabe des Verbandes ist die Förderung und Schutz gemeinsamer wirtschafts- und agrarpolitischer ...

www.lebensmittel-verzeichnis.de/lebensmittel/2476.html

 

BVE - Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie | BVE ...

Verband der Deutschen Margarineindustrie e. V. Verband der Deutschen Margarineindustrie e. V. Von-der-Heydt-Straße 9 53177 Bonn Tel.: (0228) 372023 ...

www.bve-online.de/bve/mitglieder/fachverbaende/verband_der_deutschen_margarineindustrie_ev.html -  Seiten

Speiseöl-Test in Österreich - Konsument 10/2016 ⇔  Standard (Wien) 29.09.2016

Verband der Deutschen Margarineindustrie e.V.. Von-der-Heydt-Straße 9 53177 Bonn Tel: 0228 - 37 20 23 Fax: 0228 - 37 20 25 Margarineverband@t-online.de 

"Gute Fette - schlechte Fett" (Slow Food Magazin Nr.2_2011, S.46-49)
Ernährungswissenschaft - Forschung -   (links zu "Marketing" möglich)
www.veraspellerberg.de 
Prof. Gerhard Jahreis; Uni Jena -Projekt - www.asp-berlin.de  (Vorlesung - Charts)

(Ulrike Godner, N.Worm: Mehr Fett! Liebeserklärung an einen zu Unrechgt verteufelten Nährstoff. sysmed 2010)

Anm. Interessant dass das Marketing für Pflanzenfette, jetzt (2016) nicht nur auf Gesundheitsvorteile (Cholesterin) abhebt, sondern auch auf Umwelt. z.B. Unilever Faltblatt "Wissenschaftliche Informationen für Ernährungsfachkräfte" (Nov 2016) - "Pflanzliche Fette: Besser für die Umwelt  (Scan im Archiv)

Regionale Ölmühle (im Raum Stuttgart)

www.oelmuehle-ditzingen.de

oleofactum, Öl & Wissen Offenburger Ölmühle -  Walter Bitzer • Ringelgasse 4 • 77652 Offenburg / Telefon: 0781 - 93 22 695    Mail: info (at) oleofactum.dehttp://www.oleofactum.de/ 

(Informationen)

Gourmetöle (Leinöl, Traubenkernöl; Arganöl; Sesamöl, Wallnussöl) - Test - Sep 2015  (ref. Rhein-Zeitung 27.08.2015; Hamburger Abendblatt)

- Hitliste der Speiseöle: Raps vor Sonnenblume und Olive  - aid aktuell, 23.03.2016 -

"Gute Fette" - für Verbraucher schwer zu erkennen - Einfache Informationen und konkrete Beispiele notwendig! - Marken-Margarinen starten Aufklärungskampagne zu essentiellen Fettsäuren (früher - http://www.presseportal.de/pm/75047/1380196/unilever_deutschland_gmbh_margarine_kampagne - jetzt - 22.05.2015 - nicht mehr gültig)
( Unilever  ) - www.margarine-geniessen.de

Private Website - www.foodadvice.de - dort Olivenöl -

Pflanzenfette für Kosmetika -
Website - Informationen zu entsprechenden Rohstoffen (www.florapower.net - Pflanzenpressen-Hersteller)

Eine Re-Evaluierung von Studien kommt zur Schlußfolgerung, dass Pflanzenfette zwar den Cholesterinspiegel erniedrigen, jedoch das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen erhöht. ⇔ Ramsden, C.E. et al.: Re-evaluation of the traditional diet-heart hypothesis: analysis of recovered data from Minnesota Coronary Experiment (1968-73) Brit.med.J 2016, 353: i1246 ; ref. Food-Navigator 13.04.2016 - link zu www.heilpraxisnet.de 15.04.2016 -

- Mono-unsaturated fats from plants, not animals may reduce risk of death from heart disease and other causes American Heart Association Meeting Report – Poster Presentation MP40 – Session MP07 - Amer Heart Ass 21.03.2018 ⇔ ScienceDaily 21.03.2018

Ein Hinweis, dass die fürs Herz guten Pflanzenfette, (vorher) im Darm zu Problemen führen können. (Focus, 24.07.2009)

Journal Culinaire - Heft 14 / Juni 2012 - Öl,Butter,Schmalz    (Inhalt) (Editorial) (Leseprobe)

Ernährung

Darmprobleme durch Pflanzenfette

Gut für das Herz, schlecht für den Darm: Ist der Anteil von Margarine, Distel- oder Sonnenblumenöl an der Ernährung hoch, könnte sich das einer britischen Studie zufolge als ungesund erweisen.

colourbox.com

Zu viele ungesättigte Fettsäuren wie in Margarine sollen Darmentzündungen befördern

Eine Forschergruppe aus England stellte besonders viele chronisch entzündliche Darmerkrankungen bei Patienten mit einem erhöhten Linolsäure-Konsum fest. 30 Prozent der Krankheitsfälle könnten darauf zurückzuführen sein, erklären sie in ihrer Studie im Fachmagazin „Gut“.

 

Linolsäure ist in Industrieländern ein fester Bestandteil der Ernährung. Sie ist in rotem Fleisch und Margarine enthalten, aber auch in vielen Pflanzenölen wie Distelöl, Sonnenblumenöl oder Maiskeimöl. Die Linolsäure zählt zu den Omega-6-Fettsäuren.

 

Diät-Tagebücher ausgewertet

 

Ein Team um Andrew Hart, Gastroenterologe und Dozent an der britischen Universität von East Anglia, wertete die Diät-Tagebücher von 203 193 Frauen und Männern im Alter von 30 bis 74 Jahren aus. Die Studienteilnehmer stammten aus Großbritannien, Schweden, Deutschland und Italien. Im Schnitt analysierten Hart und seine Kollegen Zeiträume von vier Jahren für jeden Probanden.

 

In diesem Zeitabschnitt brach bei 126 Teilnehmern eine chronische Dickdarmentzündung (ulzerative Kolitis) aus, wobei die Erkrankung je etwa zur Hälfte Männer und Frauen (47 Prozent) betraf. Für die Teilgruppe mit dem höchsten Anteil an Folsäure in der Diät berechneten die Wissenschaftler ein 2,5-mal höheres Risiko für die chronische Dickdarmentzündung als für die Teilgruppe mit dem niedrigsten Folsäurewert. Die Studienautoren schätzten, dass 30 Prozent der Fälle mit dem erhöhten Omega-6-Konsum in Verbindung gebracht werden könnten.

 

Fischöle senkten das Risiko

 

Für Probanden, die besonders viele Omega-3-Fettsäuren zu sich genommen hatten, berechnete Hart hingegen ein um 77 Prozent verringertes Risiko für Colitis ulcerosa. Diese Gruppe der ungesättigten Fettsäuren kommt vor allem in Speisefischen vor.

 

Die Forscher liefern eine mögliche Erklärung für den gefundenen Zusammenhang zwischen der Omega-6-reichen Diät und dem erhöhten Risiko für Darmentzündungen. Demnach wird Linolsäure zu Arachidonsäure verwandelt, einem Aufbaustoff für Darmzellen. Die Arachidonsäure wird auch zu Chemikalien abgebaut, die entzündlich wirken können. Patienten mit chronischer Dickdarmentzündung wiesen erhöhte Konzentrationen dieser Abbaustoffe im Darm auf.

 

Kein kausaler Zusammenhang nachgewiesen

 

Das britische Online-Nachrichtenportal BBC News zitierte Fachkommentatoren, die davor warnen, aus der Studie einen neuen kausalen Zusammenhang herauszulesen. Diesen Beweis habe die Analyse nicht erbracht. Elisabeth Weichselbaum von der Stiftung British Nutrition Foundation sagte, die Probanden mit hohem Omega-6-Konsum könnten sich ganz grundsätzlich anders ernähren als jene, die weniger Folsäure aufnehmen. Es wäre interessant zu prüfen, ob eine fischölreiche Ernährung die Häufigkeit chronischer Dickdarmentzündungen senken könnte, erklärte Anton Emmanual von der Stiftung Core, die Forschung zu Darm und Leber unterstützt.

 

Zur Verbreitung von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) existieren nur wenige verlässliche Angaben. Schätzungen zufolge leiden ungefähr 320 000 Personen in Deutschland an einer CED, davon die Hälfte an einer chronischen Dickdarmentzündung. Jährlich kommen zwei bis fünf neue Fälle auf 100 000 Einwohner, wie aus einer Erhebung der Epidemiologin Antje Timmer von der Ludwig-Maximilians-Universität in München hervorgeht.

 

 

Kontamination - unbeabsichtigte Verunreingungen - z.B. entlang der Nahrungsketten

Berichte der EFSA - Kontaminationen von Fett während des Transports (Bericht)  (Bericht B) (2009)