Annona - Cherimoya - Sauersack

Die Annonengewächse (früher auch Anone) sind immergrüne Bäume der Tropen und Subtropen (Annonaceae), die meist im tropischen Zentralamerika beheimatet sind. Es gibt mehr als 100 Arten. Deren Früchte sind essbar. Sie haben eine feste Haut (Schuppenmuster) mit weichen Stacheln (Wikipedia). Auf dem internationalen Markt werden vor allem folgende Arten angeboten:
- Cherimoya (Annona cherimola) (herzförmig; 10-15cm Durchmesser; "tannzapf-artig") (83% Wasser; 1,5g Eiweiß; 0,3g Fett; 13,6 KH; 1g Ballaststoffe; 25mg Vitamin C; 15mg Ca/100g) (span - Costa Rica -Kultivierung der Annona) (link) (Tutorial: Die Cherimoya richtig zerteilen. dpa-Meldung 01.11.2107 - z.B. Rhein-Zeitung + Münchner Merkur)
- Sauersack (Annona muricata L. = Soursop = weitere Namen Stachelannone; Guanabana, Corosol; Griarola) (groß - bis zu 2 kg, herz- bis nierenförmig; unansehliches Äußeres, weiche Stacheln; leicht säuerlicher Geschmack.
- Netzannone (Annona reticulata; Ochsenherz) (8-12cm Durchmesser - bis zu 1 kg Gewicht, "Netz" von fünfeckigen Schuppen; sehr süß)
- Zimtapfel (Annona squamosa; Rahmapfel; Süßsack; Zuckerapfel, Schuppen-Annone) (herzförmig, 5-10cm groß, schuppige Haut; recht süß);
- Ilama (Annona diversifolia) (ähnlich der Cherimoya) und
- senegalische Annone (kleine Früchte; orangefarbenes Fruchtfleisch)

Kommerzieller Anbau der Cherimoya findet in Spanien, USA (Kalifornien), Argentinien, Mexiko, Chile, Peru, Bolivien, Kolumbien und Israel statt. Die Früchte, die in den Handel kommen, sind meist unreif, sie reifen aber problemlos nach (Lagerung 10-12°C). Die Reife zeigt sich daran an, dass die Schale weicher wird und beginnt sich dunkler zu färben („schwärzlich-graue Flecken“). Der Fruchtstil lässt sich dann leicht herausziehen.
Die Früchte werden roh verzehrt; und zur Zubereitung von Getränken und in Speiseeis verwendet. Dazu werden die apfelgroßen Früchte der Länge nach aufgeschnitten. Das Fleisch lässt sich leicht auslöffeln. Lästig sind vielleicht die vielen Kerne im Inneren; diese muss man ausspucken. Eine alternative dazu ist, die Frucht komplett auszuhöhlen und die Masse durch ein Sieb zu pressen; so erhält man eine wohlschmeckende „Creme“. Der Geschmack erinnert an eine delikate Erdbeer- oder Himbeercreme. (Quelle: www.fruitlife.de  / bzw LINK). Von Feinschmeckern manchmal als die best-schmeckende tropische Frucht bezeichnet. 

Quilez, A.M. et al.: Potential therapeutic applications of the genus Annona: Local and traditional uses and pharmacology. J Ethnopharmacology 225: 244-270 doi.org/10.1016/j.jep.2018.06.014 (28.10.2018) ⇔ link bei www.eurekalert.org 28.11.2018

Philatelistische "Funde" zu Annonenarten  - Madeira

Informationshinweise

In Wikipedia - 

http://de.wikipedia.org/wiki/Annona

http://en.wikipedia.org/wiki/Annona

http://de.wikipedia.org/wiki/Guanabana

http://en.wikipedia.org/wiki/Soursop

Purdue University - Center of New Crops & Plants Products

http://www.hort.purdue.edu/newcrop/morton/soursop.html

http://www.hort.purdue.edu/newcrop/proceedings1990/V1-367.html #Annona%20muricata

http://www.hort.purdue.edu/newcrop/Crops/soursop.html

(Informationssammlung im Archiv - LM/exotische LM/Annonia 14_12_2009)

 

www.tropenland.at/trp/cont/exot/db.asp

www.hort.purdue.edu/newcrop/morton/cherimoya.html

--- de.wikipedia.org/wiki/Cherimoya

 

www.fruitlife.de/inside.php

 

FAO

 

Karl Herrmann: Exotische Lebensmittel - Inhaltstoffe und Verwendung. Springer-Verlag, 1983 (S.45f - Kap. 2.15 - Cherimoya und andere Annona-Arten)

 

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