03/29/25

Konditorei - Confiserie, Zuckerbäckerei, Patisserie 

 

Eine Konditorei (auch Confiserie, Zuckerbäckerei oder Patisserie genannt) ist ein Handwerksbetrieb, in dem Fein- oder Süßgebäck hergestellt und meist im angeschlossenen Laden verkauft werden. Die zugehörige Berufsbezeichnung lautet Konditor bzw. Zuckerbäcker. Viele Konditoreien sind mit einem Café kombiniert.Wichtige Erzeugnisse einer Konditorei sind Torten, Kuchen, PralinésPetits Fours, Speiseeis und Pâtisserie. Der Baumkuchen gilt traditionell als Symbol des Konditorenbundes. Konditoreiwaren gelten bis heute oftmals als Luxusprodukte. Die Produkte einer Konditorei werden vom Feinbäcker in der Backstube hergestellt. Bisweilen verwenden Konditoren Fertigbackmischungen und Convenience-Produkte, wie z. B. Fruchtpürees, bedruckte Marzipandecken oder Flüssigeiweiß.

Die Konditorei grenzt sich von der Bäckerei dadurch ab, dass dort keine Brotwaren produziert werden und oft mehr die künstlerische Seite des Handwerks betont wird. Entstanden ist das Handwerk durch die Spezialisierung von bestimmten Bäckern auf das Herstellen von süßem Brot, das mit kandierten Früchten oder Ähnlichem angereichert wurde. Der Ausdruck „Konditor“ stammt ab von lateinisch condīre (einlegen, einmachen, lecker zubereiten, würzen). Die im 18. Jahrhundert aufgekommene, heute noch regional verbreitete Form „Kanditor“ leitet sich vom Kandieren ab. 
Der Beruf des Konditors entwickelte sich aus dem Beruf des Bäckers. Nachdem die Bäcker im Spätmittelalter (15. Jahrhundert) die Kunst des Brotbackens beherrschten, verfeinerten einige von ihnen die Teige mit Honig, Trockenfrüchten und Gewürzen. Diese Spezialisten nannten sich Lebküchler, Lebküchner oder Lebzelter. 1643 gründeten sie im Nürnberger Raum eine Lebkuchenzunft. Die Lebkuchenhersteller betrieben gleichzeitig mit dem Wachs, dem Nebenprodukt des Honigs, ein weiteres Gewerbe: die Wachszieherei. Sie belieferten Kirchen und Haushalte mit kunstvollen Kerzen, Wachsfiguren und Wachsbildern. Aus den Lebküchnern entwickelten sich später die Zuckerbäcker und dann die Konditoren.

Einige Konditorein haben lange Tradition und sind weltweit bekannt.

Es gibt ein Conditorei-Museum  in Kitzingen. Es wurde im Jahr 1996 eröffnet. Es befindet sich in einem der ältesten Bürgerhäuser der Stadt, einem Renaissance-Fachwerkhaus an der Ecke Marktstrasse 26 / Kaiserstrasse 11, in dem 1831 von Philip Grohs die erste Konditorei Kitzingens eröffnet wurde. Zuvor hatte es einem Lebküchner gehört. (wikpedia)  - Conditoreimuseum Kitzingen – Die Kunst der Konditoren - 


Konditoreien als Motiv von Briefmarken gibt es in einigen Ländern. (link in der Agrarphilatelie)

Informationen:

- wikipedia -  engl. Konditorei

Die Conditorei Kreutzkamm wurde 1825 in Dresden eröffnet wurde. Dort bestand sie bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Seit 1950 ist sie in München ansässig. Im Jahr 1991 kehrte die Conditorei Kreutzkamm mit einem Café wieder an den Dresdner Altmarkt zurück. Das Familienunternehmen wird in fünfter Generation geführt. - wikipedia

 

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