Als Discounter (von englisch discount = Preisnachlass, Rabatt), in Österreich auch Diskonter, auch Discounthäuser oder Discounthandel, bezeichnet man Unternehmen des stationären Einzelhandels, die sich tendenziell durch ein relativ schmales und flaches Warensortiment, einfache Warenpräsentation, relativ kleine Verkaufsflächen und durch geringere Verkaufspreise als bei Mitbewerbern anderer Betriebsform auszeichnen. Die erfolgreiche Niedrigpreispolitik der Discounter beruhte in der Anfangszeit hauptsächlich auf rigorosen Kosteneinsparungen bei allen eingesetzten Betriebsfaktoren. Mit dem Begriff Discounter sollte zum Ausdruck gebracht werden, dass gleichsam ein Rabatt in den Verkaufspreis eingerechnet wird, statt ihn - wie früher üblich - nur an Stammkunden oder über Rabattmarken zu gewähren.(Wikipedia)

Im Verlaufe des „Siegeszugs von Selbstbedienung und Discounting“beruhte die erfolgreiche Niedrigpreispolitik der Discounter, vor allem im Lebensmitteleinzelhandel, jedoch mehr und mehr auf zwei spezifischen Erfolgsfaktoren, a) auf qualitativ hochwertigen Eigenmarken und b) auf dem Finanzierungsvorteil, der aus einem über 52-maligen Lagerumschlag (Lagerumschlagshäufigkeit) des gesamten Sortiments pro Jahr resultiert. Im Gegensatz zum traditionellen Handel (Vollsortimenter) beschränken sich Discounter auf Schnelldreher und erheblich weniger Alternativprodukte innerhalb einer Warengruppe. (für eine Reihe von Käufern ist diese Vorauswahl ein wichtiger Grund für den Kauf beim Discounter; Vereinfachung vs Vielfalt-Unüberschaubar)
Um neue Käuferkreise zu erschließen, nehmen jedoch auch die Discounter mehr und mehr Herstellermarken („Markenartikel“) in das Sortiment auf. Sie zielen damit auf preissensible und „markenbewusste“ Kunden. Im Gefolge der rasanten Discount-Entwicklung im Lebensmitteleinzelhandel, die dort auch eine Ausweitung sowohl des Sortiments als auch der Verkaufsflächen gestattete,nahm der Anteil der Non-Food-Artikel auch zu. Spezielle Angebote je nach Jahreszeit, Anlässen usw. (Verteilung der Prospekte mit Datumsangabae ab wann die Angebote gelten, usw).
Die Discount-Idee wurde auch in anderen Branchen aufgegriffen (z. B. Möbel-Discount, Foto-Discount, Schuh-Discount)
Wie andere stationäre Einzelhändler nutzen inzwischen auch die meisten Lebensmittel-Discounter das Internet, um Artikel zu präsentieren und darüber zu informieren.
In Deutschland tätige Discounter sind
Aldi (in Österreich = Hofer)
Lidl
Netto (vorher Plus)
NKD,
Norma,
Penny (zur Rewe Group),
Takko
TEDi (zu Tengelmann).

Der nach Umsatz größte Discounter in Deutschland war 2007 Aldi mit etwa 27 Milliarden Euro und 4200 Filialen.
Die 2900 zur Schwarz-Gruppe gehörenden Lidl-Märkte setzten circa 13,3 Milliarden Euro um.
Die Plus Warenhandelsgesellschaft erwirtschaftete einen Umsatz von 6,7 Milliarden Euro in 2900 Filialen
Netto Marken-Discount 3,7 Milliarden Euro in 1200 Filialen.
Penny erwirtschaftete 2008 einen Umsatz von 9,5 Milliarden Euro in etwa 3200 Filialen. 
Norma mit seinen 1200 Filialen setzte etwa 3,1 Milliarden Euro um.
(Aldi. Lidl, Netto, Penny, Norma)
(Ranking 2014) - (Ranking 2013) Diskounter-Ranking (2007)

einfache Ausstattung - niedrige Löhne - Kritik - Aspekt - Sozialverträglichkeit - "Knebelverträge" mit Lieferanten usw

Ökotest August 2014 - Themenschwerpunkt "Diskounter" - z.B. Gesundheitspräparate ; Lebensmittel; Preiskampf Beispiel Schweinepreis

 LIDL - Überwachung / Kontrolle des Personals 

SWR2 Wissen; 15.12.09 " David gegen Goliath - (Einzelhandel vs. ALDI&Co (Discounter))

Bioprodukte beim Diskounter (Aldi, Lidl) - Öko-Test April 2011 --- Öko-Test Mai_2011