06/23/14

Brotzeit

Die Bezeichnung Brotzeit kommt ursprünglich aus dem bayerischen Sprachraum. Sie wurde früher von Bauern, Almhirten, Handwerkern und Wandersleuten als Zwischenmahlzeit verzehrt und ist auch heute noch beliebt.
Eine Brotzeit besteht aus einigen Scheiben Brot, meist würzigem Natursauerteig-Brot, verschiedenen Käse- und deftigen Wurstsorten, Pressack, Geselchtem und/oder Schinken. Gerne isst man dazu auch den Obazdn, Kartoffelkas, Radieschen und Radi. Diese Speise wird typischerweise auf einem großen Holzteller serviert, und am besten soll dazu ein Bier aus dem Keferloher, dem traditionellen Bierkrug aus Steinzeug, schmecken. 

Im bayerischen Sprachraum sowie in Franken und Teilen Thüringens werden nicht warm zubereitetete Hauptmahlzeiten (Mittagessen bzw. Abendessen) als Brotzeit bezeichnet.

Nach der Bayerischen Biergartenverordnung vom 20. April 1999 dürfen in Biergärten zu den Getränken selbst mitgebrachte Brotzeiten verzehrt werden. (wikipedia)

 Schrot&Korn Nr.7(2011) Brotzeit – Biergarten

(⇒ Gastronomie ⇒ Biergarten)

Vesper - Brot-Zeit
Bilder von typischen Vesper-Tellern in verschiedenen Regionen
Fotograf - Uli Maier (Stillleben-Fotos)

Wann in Deutschland „Brot-Zeit“ ist 
20.08.2008 (food-monitor) - Bei 94 Prozent der Bundesbürger kommt Brot täglich auf den Tisch. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Verbraucherbefragung der CMA-Marktforschung. Die Haupt-Tageszeiten und Verzehrsgelegenheiten für Brot sind mit Abstand Frühstück und Abendbrot.

Auch zwischendurch ist mittlerweile häufig Brotzeit, wobei – nach Altersgruppen gesehen – im Tagesverlauf verschiedene Brot-Verzehrsmuster deutlich werden. Die Älteren halten an den beiden „klassisch-traditionellen“ Brot-Mahlzeiten am Morgen und Abend fest. Bei vielen Jungen fallen diese dagegen öfter einmal aus – stattdessen legen die 18- bis 29-Jährigen besonders häufig auch zwischendurch, vorwiegend unterwegs, eine „Brotzeit“ ein.
Auch für Kleingebäcke wie Brötchen, Croissants oder Hörnchen ist das morgendliche Frühstück klassischerweise der mit Abstand wichtigste Verzehrszeitpunkt bzw. -anlass. Ganz offensichtlich stehen Kleingebäcke aber zusätzlich und zunehmend auch als Produkte für den Verzehr „zwischendurch“ im aktuellen Fokus der Konsumenten: Bei 25 Prozent kommen sie als kleine (Zwischen-)Mahlzeit auf den Teller bzw. auf die Hand. http://www.gmf-info.de/frames.htm / http://www.food-monitor.de/kommunikation/2008/08/2008-08-brotzeit.html  (nicht mehr gültig)

 

 

 

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