Die Geburt

Die Geburt stellt (volkstümlich) gesehen den Beginn des Lebens dar, doch es stellt "nur" das Ende der Schwangerschaft dar.

Der Geburtsvorgang ist sowohl für die Mutter als auch für das Neugeborene ein anstrengender Prozess; die Geburt als solche ist ein hoher Risikofaktor (die altersspezifischen Sterblichkeit wird erst zu Lebensende wieder ähnlich hoch).

Gesundheitszustandsmessungen - bei Geburt - Körpergewicht, Körperlänge; Hauthalte; Funktionen (U1-Untersuchung).

Geburtsgewicht hängt von vielen Faktoren ab (Abb) (life cycle)

Geburtsort in modernen Zeiten - die Frauenklinik (der Kreissaal) - Spezialärzte (Gynäkologie) , Personal - Geburtshelfer/Hebammen. Diskussion - Hausgeburt. ("natürliche Geburt")

Diskussionspunkt - Kenntnisse des medizinischen Personals - über Säuglingsernährung (Förderung des Stillens im Setting Krankenhaus)

Sozio-kulturelle Beziehungen - Feiern zur Geburt (Geschenke); Taufe des Kindes.

Geburtsurkunde (standesamtliche Registrierung) (Einwohnermeldeamt)

Geburtsdatum - wichtige persönliche Kennzahl (Ausweis) - auch bei empirische Erhebungen (Altersermittlung)

Die Geburtstage werden jährlich gefeiert.

Frühgeburten/ Mehrfachgeburten (Zwillinge)

(Säuglingssterblichkeit)  (sehr differenzierte Statistik zu den Geburten, Komplikationen, Sterblichkeiten usw. - USA-Publikation)

Die Geburtenrate (Fertilität der Bevölkerung) hängt auch von der wirtschaftlichen Lage der Eltern ab (stabiles, ausreichendes, sicheres Einkommen; Dauerarbeitsplatz, usw.). Die ökonomischen Kosten für ein Kind sind hoch -   ca. 120.000 € Euro müssen für ein Kind bis zur Volljährigkeit investiert werden. Das beginnt mit der Baby-Ersausstattung und endet eigentlich selten vollständig (Kinder als Erben).  Kinder stellen für viele in unserer Gesellschaft ein Armutsrisiko dar.

(CHART - Modell Einfluss politische Gestaltung und Geburtenzahl)

(in Deutschland (s.u.)- stagnierte die Geburtenzahl; die Mütter werden "älter"  (analog in den USA - Beispiel)
Geburtenanstieg setzte sich 2016 fort. Pressemitteilung Stat.Bundesamt 28.03.2018 + Geburtenziffer 2107 leicht gesunken. link 31.10.2018 - Anstieg der Geburtenziffer auf 1,47 Kinder pro Frau. Pressemeldung Stat.Bundesamt 16.12.2015 (ref Spiegel 16.12.2015) - und jetzt steigt sie wieder auf 1,50 - Stat.Bundesamt 17.10.2016
Geburtenrate 2013: 682.000 Kinder kamen 2013 in Deutschland zur Welt.   Stat.Bundesamt - Pressemeldung 08.12.2014 (Infographik - Stuttgarter Zeitung; scan im Archiv - 09.12.2014)

http://de.wikipedia.org/wiki/Geburt --- http://www.answers.com/topic/birth

Beeinflussung der Schwangeschaft + Geburt durch Umwelt; Lebensstil - Beispiel - Schaden durch Alkohol - 10 000 Babys werden jährlich mit Alkoholschaden geboren - http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article4493108/10-000-Babys-werden-jaehrlich-mit-Alkoholschaden-geboren.html

Schon im Mutterleib kann heute der Foetus auf (Stoffwechsel und andere) Anomalien getestet werden (pränatale Diagnostik).

Das Neugeborenen Screening wurde erstmals für den Stoffwechseldefekt - Phenolketonurie entwickelt und wird seit Ende der 1960iger Jahren als Guthrie-Test durchgegeführt (einfacherFärbe-Test). Es gibt viele Stoffwechsel-Störungen und dazu viele biochemische Test, die bei Neugeborenen diagnostiziert werden können. Es zählt zu den großen Erfolgen der (Ernährungs-)Wissenschaften, dass für einige von ihnen diätetische Lebensmittel und Speisepläne erstellt worden sind, die den "Ausbruch" der Krankheiten (und damit das vorzeitige Absterben) verhindern. Bedingt durch moderne Bio- und Gentechnologie nehmen sowohl die erkannten Defekte, als deren Diagnosemöglichkeiten und in vielen Fällten auch die Therapiemöglichkeiten zu (s. individualisierte Medizin)

(Informationssammlung - zum Newborn Screening)

Gefahr, dass zu den "unerwünschten" Kindern, auch solche mit dem falschen Geschlecht gehören; z.B. Asien (Daten aus China und Indien) zeigen deutlische Diskrepanz mehr männliche als weibliche Geburten (ist unnatürlich, also Menschen-gemacht) (Berichte dazu - Informationssammlung/ Stephen Dale: India´s Missing Daughters; International Development Research Centre - Canada) (In Indien werden immer noch viel mehr Jungen geboren, FAZ 01.12.2016)

Public Health Nutrition (Mutter und Kind Vorsorge / Mother and Child Health / Head Start Programme)  - Newborn Screening in den USA

The goal of the Newborn Screening Coding and Terminology Guide is to promote and facilitate the use of electronic health data standards in recording and transmitting newborn screening test results. The Web site

http://newbornscreeningcodes.nlm.nih.gov/nb/sc/

includes standard codes and terminology for newborn tests and the conditions for which they screen, and links to other related sites. The codes and vocabulary standards are provided in a series of tables that you can view on the Web and/or download for your own use. These tables cover conditions recommended for screening by the Advisory Committee on Heritable Disorders in Newborns and Children (ACHDNC) or by a state within the U.S.

(Manual)

(Factsheet)

 

Centre for Health Equity Studies in Stockholm

Longitudinale Studie - die Entwicklung von rund 14 000 Kindern des Jahrgangs 1953.

Reproduction of health and health inequality across five generations: The Uppsala Birth Cohort Multigeneration Study (UBCoS)

http://www.chess.su.se/pub/jsp/polopoly.jsp?d=6058 

This unique multigenerational data base was established in 2005 by combining existing data on a representative and well-defined cohort of 14,193 males and females born in Uppsala from 1915-1929 (the Uppsala Birth Cohort: UBCoS) with information on descendants of the original cohort members obtained through a linkage to routine data registers.

 

Die meisten Babies wiegen zwischen 3 000 und 3 500 Gramm

http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/zdw/2010/PD10__037__p002 ,templateId=renderPrint.psml (14.09.2010)

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wiegen die meisten Kinder, die in Deutschland zur Welt kommen, zwischen 3 000 und 3 500 Gramm. 2008 gehörten 36,9% der Kinder zu dieser Gruppe. 30,2% der Neugeborenen waren zwischen 3 500 und 4 000 Gramm schwer. Die Verhältnisse waren auch zehn Jahre zuvor ähnlich gewesen. 1998 hatten 36,2% ein Geburtsgewicht von 3 000 bis 3 500 Gramm und 30,6% ein Geburtsgewicht zwischen 3 500 und 4 000 Gramm.

In diesen zehn Jahren sind die Anzahl und der Anteil der Kinder mit sehr geringem Geburtsgewicht leicht angestiegen. 1998 wogen 3 200 der damals insgesamt 785 000 lebend geborenen Säuglinge weniger als 1 000 Gramm, das waren 0,41%. 2008 wiesen 3 500 lebend zur Welt gekommene Kinder ein Gewicht von unter 1 000 Gramm auf, das entsprach 0,51% der 2008 insgesamt 682 500 lebend geborenen Säuglinge.

NCHS Data Brief - No.60 (March 2011) - Recent Decline in Birth Rates in US 2007-2009

Zeitlin, J. et al.: Variation in term birth weight across European countries affects the prevalence of small for gestational age among very preterm infants. Acta Paediat. DOI: 10.1111/apa.13899,  04.05.2017   ⇔ link bei www.eurekalert.org 04.05.2017

Geschlechterverhätnis: Plötzlich "übermannt" - Spektrum des Wissens 09.09.2016

 

Geburtenzahlen in Deutschland

Geburtenraten in Europa; Deutschland Schlußlicht - (EUROSTAT - Pressemeldung 20.11.13 ) (Die Zeit 20.11.13)

Broschüre des Statistischen Bundesamtes (Deutschland) - Geburten in Deutschland 2012 (download) (dort auch Zahlen zu Europa)

Die  Geburtenzahlen in Deutschland: 2009 mit 651 000 Kindern gegenüber der vergleichbaren Zahl des Vorjahres zurückgegangen (– 3,6%).
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2010/05/PD10__176__126,templateId=renderPrint.psml
(für 2008) 675 000 Kindern / frühere Zahlen in Abb dargestellt.

(Hinweis - interessante Reportage über die "Geburt in Deutschland" - Die Zeit 41/2003 )

Geburten - 75% im Krankenhaus (Personal; Geräte); 25% durch Hebammen (Geburtshelfer); ca 15.700 freiberufliche Hebammen (2009) (auch hier die meisten Geburten in "Belegbetten"; nur ca 10.000 Geburten (zu Hause, Geburtshäuser) - http://de.wikipedia.org/wiki/Hebamme - http://de.wikipedia.org/wiki/Kaiserschnitt Gegenwärtig (2010) ca 30% der Geburten Kaiserschnitt
(Info auch TAZ - 25.06.2010) http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/berufsstand-in-not/ )

 

Frühgeburten (Problem der Definition; Frühchen, ua.) in Deutschland - ca 75.000-90.000 im Jahr (Infos) (Frühgeborene bedürfen der besonderer Betreutung, sind "kostbar") (Abb)

Im 1.Quartal 2009 gab es zunächst einige Pressemeldungen zu neueren Entwicklung in Zusammenhang mit familienpolitischen Diskussionen. Am 7.4.09 wird die Schätzung korrigiert, die Geburtenzahl ist doch nicht zugenommen, sondern ist leicht zurückgegangen:

http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2009/04/PD09__137__126,templateId=renderPrint.psml

 

 

http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/geburtenrate-1-37-kinder-pro-frau-trotz-leichtem-anstieg-immer-noch-zu-wenig_aid_371678.html

 

http://www.zeit.de/news/artikel/2009/02/16/2732084.xml

http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/BMFSFJ/familie,did=120168.html

http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/RedaktionBMFSFJ/Abteilung2/Pdf-Anlagen/familienreport,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf  

http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/mag/root-februar-7.html

 

Geburtenziffer - Durchschnittliche Kinderzahl 2008 bei 1,38 Kindern je Frau

www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2009/09/PD09__327__12641,templateId=renderPrint.psml

Pressemitteilung Nr.327 vom 04.09.2009

Geburtenzahlen in Österreich

Die aktiuellen Geburtenzahlen für Österreich sind (in Info Mai 2010) und in Abb dargstellt.  http://www.statistik.at/web_de/dynamic/statistiken/bevoelkerung/geburten/020083

Babyboom: 2008 bringt mehr Geburten
In Österreich sind von Jänner bis Oktober 2008 mehr Babys auf die Welt gekommen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die vorläufige Geburtenzahl stieg um 1,7 Prozent auf 64.306.
www.oesterreich.orf.at/stories/327616/
Jänner 2009 bringt deutlichen Geburtenrückgang von 7,2%
http://www.statistik.at/web_de/presse/035662