Gender - soziokulturell Unterschiede zwischen den Geschlechtern

Eine wesentliche Untergliederung der Menschen erfolgt nach ihren Geschlecht - das ist biologisch bedingt - großen Unterschiede werden in der Pubertät deutlich, und in der besonderen Funktionen (Menstruation); Schwangerschaft, Stillen und Wechseljahre (Menopause) der Frauen.

Diese genetischen, biologischen Unterschiede sind sozio-kulturell überformt. Die Geschlechterrollen-Verteilung fängt bereits in der Schwangerschaft an; z.B. es wird mehr "gewünscht" ein Sohn oder eine Tochter (Erbenfolge, usw). Gefahr durch pränatale Diagnosen, dass zu den "unerwünschten" Kindern, auch solche mit dem falschen Geschlecht gehören; z.B. Asien (Daten aus China und Indien) zeigen deutlische Diskrepanz mehr männliche als weibliche Geburten (ist unnatürlich, also Menschen-gemacht) (Berichte dazu - Informationssammlung/ Stephen Dale: India´s Missing Daughters; International Development Research Centre - Canada)
- Geschlechterverhätnis: Plötzlich "übermannt". Spektrum des Wissens 09.09.2016 -
Soziologie - siehe z.B. Bourdieu (verschiedene Einstellung zur Ernährung, Köper usw)

Fachbegriff für diese Rollenbeschreibungen - Gender (Geschlecht - das biologische)

(Die folgenden Informationen und Hinweise sind stichwortartig formuliert; und es besteht eine deutliche Überlappung zum Stichwort Gender (also auch dort nachschauen)

www.netzwerk-frauengesundheit.com

(Beurteilung der Gleichberechtigung in Deutschland - www.gender-index.de  - durch Hans-Böckler-Stiftung und Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

50 Jahre Gleichberechtigung (PUZ) / EUROBAROMETER / EU-Infos / Böckler-Stiftung / BerichtGender _EU / Frauenbild im TV /

Österreich - Gender-Mainstreaming+Gesundheit / (siehe auch VL Wien)

Gesundheitsberichte - RKI/ Bielfeld - HBSC / ADA /   USA-CDC /OSHA-Eruopa / Bremen /  Nestle

DAK-Gesundheitsreport 2016 "Gender und Gesundheit" - Warum Frauen und Männer anders krank sind  (download)  (ref. Freie Presse 11.05.2016 )

Männer und Frauen werden unterschiedlich krank. SWR2 Wissen 22.12.2014
- Gendermedizin: Warum Frauen anders krank sind als Männer.  Spektrum des Wissens 03.06.2016 -

Marketing-Studien (Horx) /Symplifyiong / Emotionen /Luxus  / Bauer.Medien

Brigitte-Kommuniationsstudien - (website) Kaufverhalten von Frauen
Studie 2012 (download)  - Studie 2010 (download)

- Mahne, K. et al. (Hrsg.). Altern im Wandel. Zwei Jahrzehnte Deutscher Alterssurvey (DEAS). Wiesbaden: Springer VS, 2016 (Download) - ref. Frauen arbeiten und Frauen waschen.  Südd.Ztg. 07.06.2016 -

Es gibt deutliche Unterschiede im Ernährungsverhalten von Frauen und Männern;  - siehe z.B. jede Analyse einer Ernährungserhebung untergliedert nach Geschlecht / siehe - NVS - www.was-esse-ich.de  /  ( Bericht)

Slade, T. et al.: Birth cohort trends in the global epidemiology of alcohol use and alcohol-related harms in men and women: systematic review and metaregression. Brit.med.J.Open 2016;6:e011827.  doi:10.1136/bmjopen-2016- 011827⇒⇒ Frauen trinken fast genauso viel wie Männer. Wirtschaftswoche 26.10.2016 -

(Bartsch, Silke: Essstile von Männer und Frauen - Ernährungs-Umschau 2008 + Literaturliste dazu)

Finland-Studie / Nutrition and Gender - SCN / Women´s Food Market - Food Technology

Siehe auch Österreichischer Ernährungsbericht 2008 (Kap 1)

Informationen 2008 (DGE ua) / Phönix-Artikel /

Ernährungsverhalten von Frauen in Führungspositionen (ArbSozialUmweltmed 2007)

(Anm - es macht keinen Sinn einen "geschlechts-durchschnitts"_Wert als "Ernährungsverhalten a la "was ist der Deutsch" zu ermitteln

mögliche Forschungsfragen (Futur-Prozess, BMBF)

Frauen_gesundheit – www.ifg-baden-wuerttemberg.de 

Frauengeschichte - Aletta-Institut (in Amsterdam - Holland) (Wikipedia)

 

zeitgeschichtlich - Spiegel_Titel 52_1966 - Die deutsche Frau - Kinder - Küche - Krise (Beitrag dazu) (Zeitersparnis - TK-Kost; Haushaltsgeräte usw.)

Spiegel-Serie - Sozial benachteiligte Gruppe - Arbeitnehmerinnen - Spiegel 05_1971

Weitere Informationshinweise

Eva Gritzmann & Denis Scheck: SIE & ER- Der kleine Unterschied beim Essen und Trinken, Berlin-Berlag (ab 26.2.2011), 192S. ISBN 13: 9783827008886

(aus der Werbung des Verlags: "Ist unsere Ernährung wirklich unisex? Der Literaturkritiker Denis Scheck und die Ärztin Eva Gritzmann betreiben komische, kenntnisreiche und vor allem kulinarische Geschlechterforschung. Köstlich bis zur letzten Seite.

Brust oder Keule? Wurst oder Käse? Pils oder Prosecco? Die meisten Bücher über Essen und Trinken ignorieren den Unterschied zwischen den Geschlechtern. Doch Männer und Frauen schmecken, kochen und bestellen bewiesenermaßen anders. Deshalb begeben sich Eva Gritzmann und Denis Scheck auf einen lustvoll-lehrreichen Streifzug durch die Esskultur, befragen Winzerinnen nach Frauenweinen, wollen von Metzgerinnen wissen, was in die Wurst kommt, und von Jan Weiler, was »eine dumme Salat« ist. Berühmte Köche wie Ferran Adrià, Jamie Oliver, Vincent Klink und Johanna Maier, Hirnforscher und Aromaforscherinnen, aber auch interessierte Laien wie Alice Schwarzer oder Hella von Sinnen sprechen über den kleinen Unterschied beim Essen und Trinken.

Mit Hilfe unerschrockener Selbstversuche und Exkurse in Literatur und Medizin gehen Gritzmann und Scheck solch zentralen Fragen nach wie: Ist Fleisch das Gemüse des Mannes? Warum konnte die Schlange Eva mit frischem Obst verführen? Weshalb schmeckt es Männern bei Mutti am besten? Sie & Er serviert kundige, köstliche und originelle Antworten mit ausreichend Biss für Feingeister und Feinschmecker zugleich.

www.berlinverlage.com/bucher/bucherDetails.asp

NZZ Folio 02_2011-  Hausfrau

WZB-Mitteilungen – Nr129 – Sep 2010 –Mann Frau Macht Arbeit / S.65 – open access http://www.wzb.eu/publikation/pdf/wm129/Mitteilungen-129.pdf

Studie in Deutschland (Aug 2010) zeigt steigende Lebenserwartung bei Frauen in bezug zu höherem Einkommen. - http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.358682.de/dp1037.pdf  (doku vorhanden) -- http://www.diw.de/de/diw_01.c.100319.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilungen.html?id=diw_01.c.358907.de 

Forschungsreihe Band 6: Männer in Bewegung18.03.2009

Vor zehn Jahren wurde die vom BMFSFJ geförderte Untersuchung "Männer im Aufbruch - Wie Deutschlands Männer sich selbst und wie Frauen sie sehen" veröffentlicht. Heute legen die beiden Autoren Rainer Volz und Paul M. Zulehner eine erweiterte Nachfolgestudie unter dem Titel "Männer in Bewegung - Zehn Jahre Männerentwicklung in Deutschland" vor. Die von der Männerarbeit der beiden Kirchen in Auftrag gegebene und wiederum vom BMFSFJ geförderte Veröffentlichung enthält eine Fülle an Daten, Fakten und Analysen zum Männerleben in Deutschland. Darüber hinaus vertiefen sieben Kommentare einige Teilaspekte.

http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/BMFSFJ/Service/Publikationen/publikationen,did=121150.html

http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/M_C3_A4nner-in-Bewegung,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf

 Männer mögen Döner, Pommes und Hamburger

Baierbrunn (dpa) - Gesunde Ernährung Fehlanzeige: Etwa 80 Prozent der Männer in Deutschland ist eine kalorienbewusste Ernährung ziemlich wurscht. Sie achten darauf weder beim Einkauf noch bei der Zubereitung. Das hat die GfK Marktforschung Nürnberg in einer repräsentativen Umfrage herausgefunden. Demnach isst fast jeder dritte Mann mehrmals pro Woche Fast Food wie Döner, Pommes frites oder Hamburger. Rund 38 Prozent der Männer sagten, sie könnten auch gar nicht richtig kochen.

© sueddeutsche.de - erschienen am 08.09.2008 um 11:23 Uhr

http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/191899

http://www.faz.net/s/Rub867BF88948594D80AD8AB4E72C5626ED/Doc~E97BF92F331B84BBBA40119CB0EED8431~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Männer wollen mehr, Frauen wollens besser! Ernährungskommunikation unter Gender-Aspekten: 12. aid-Forum am 6. Mai 2009 in Bonn

(aid) - Männer essen weniger Obst und Gemüse, dafür aber fast doppelt soviel Fleisch- und Wurstwaren als Frauen. Und während Frauen oft "Dauerdiät" halten, zeigen Männer häufig ein eher pragmatisches oder lustbetontes Essverhalten. Das 12. aid-Forum "Männer wollen mehr, Frauen wollens besser! Ernährungskommunikation unter Gender-Aspekten" wird sich daher mit der Frage beschäftigen, wie eine geschlechterorientierte Ernährungsansprache aussehen kann

http://www.aid.de/presse/presseinfo.php?mode=beitrag&id=3777

 Esquire Magazin (www.esquire.com )- Serie Eating like a Man (Infos)

Wie isst Mann? Wie kocht Mann? Ernährung von Männlichen Jugendlichen: Zwischen Pizza und Pommes.  Symposium 19.5.2011; Wien; www.forum-ernaehrung.at  (Link)

 

Möser, A., Zunder, U., Köhler, J., Meier-Gräwe, U., Leonhäuser, I-U.: Wer kocht, wenn Mutter arbeitet? Erwerbsbeteiligung von Frauen und ihr Einfluss auf die Arrangements familiarer Ernährungsversorgung. S.337-352 in Ploeger, A., Hirschfelder, G., Schönberger, G.:Die Zukunft auf dem Tisch. Analysen, Trends und Perspektiven der Ernährung von morgen. VS Verlag, Wiesbaden; 2011 (Tagungsband - des www.ak-esskultur.org - Wild-Stiftung)
(google books) (Zeitbudget; Typologien; Gender)