Es gibt keine gleichmäßige Verteilung in Gesellschaften - es gibt Wohlhabende und Habenichtse.

Ökonomisches Maß -  GINI-Koeffizient der Einkommensverteilung;  ist ein Maß der relativen Konzentration beziehungsweise Ungleichheit und kann einen Wert zwischen Null und Eins annehmen. Im Falle der Gleichverteilung ergibt sich für den Gini-Koeffizienten ein Wert von Null und im Falle der Konzentration des gesamten Einkommens auf nur eine Person ein Wert von 1.

(OLT 134 - Übersicht 69 - Literatur - Ernährung und soziale Merkmale)- 
(OLT 134 - Übersicht 68 - Literatur - Gesundheit und soziales Netz)

Neuer (5.ter) Armuts- und Reichtumsbericht verzögerte Publikation, durch "Abstimmungsbeadrf" zwischen CDU und SPD geführte Bundesministerien.
(Butterwegge, C.: Ein politisches Armutszeugnis. TAZ 04.04.2017) (Tagesspiegel 12.04.2017))
Pressemitteilung des Bundesministerium für Arbeit und Soziales - Pressemitteilung der Bundesregierung
- Donwload des Berichtes -

- ABC der Armut. TAZ 15.11.2017

 

(Informationen - Vorlesung) ( Armuts- und Reichstumsbericht - 19 Mai 2008 - Kurzfassung)
(seit 1980 nimmt der Einkommensanteil der Reichsten (1%) der Bevölkerung in den meisten Ländern, wie USA, Großbritannien, Frankreich, Italien, u.a., zu - World Top Incomes Database) (Sarah Andersen: Executive Excess - Institut for Policy Studies)
(Statistisches Bundesamt - Soziale Mindestsicherung 2007) 
(link zu Armutsgefährdung)05.
(Armutsgefährdung in Deutschland/EU - Info Mai 2010) 
19,7% der Bevölkerung von Armut bedroht.  Stat.Bundesamt 08.11.2017
- 20,6 % der Bevölkerung Deutschlands von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht;  Anteil EU-weit bei 24,4 % (Stat.Bundesamt - Pressemeldung - 05.11.2015)
- 62 Superreiche besitzen soviel wie die ärmsten 3,6 Milliarden Menschen (50% der Weltbevölkerung) - Tagesspiegel 18.01.2016 - OXFAM-Pressemeldung und Studie.
OXFAM Pressemeldung 16.01.2017 "An Economy for the 99 Percent (Download) - Acht Männer haben mehr Vermögen als die Hälfte der Menschheit (Die Welt 16.01.2017)
- Armutsgefährdung in Westdeutschland im 10-Jahres-Vergleich gestiegen. Statist.Bundesamt 22.09.2016 - (ref. Die Welt 22.09.2016)

Erster Armuts- und Reichtumsbericht für Baden-Württemberg 2015 (link - download, >800 Seiten)

Kuntz, B. et al.: Soziale Unterschiede im Gesundheitsverhalten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland – Querschnittergebnisse aus KiGGS Welle 2.  Journal of Health Monitoring  3(2) 45-63 DOI 10.17886/RKI-GBE-2018-067 (Juni 2018) (ref. "Gesunde Ernährung darf nicht vom sozialen Status abhängen!" Ärzte-Zeitung  26.06.2018)

"Armut als Ernährungsrisiko" - Tagung 11.09.2014; Stuttgart-Hohenheim; DGE-Baden-Württemberg (Pressemeldung - MLR_BW)  (Tagungsbericht - download)
Behringer J. et al:Einkommens- und Vermögensverteilung in Deutschland: Eine makroökonomische Sicht, IMK-Report 99, Oktober 2014 (download) idw-Meldung  23.10.2014
SWR2 Wissen  22.10.2014  - Altersarmut in Deutschland - Sozialfall Rente (Manuskript)
Paritätischer Wohlfahrtsverband: Die zerklüftete Republik. Bericht zur regionalen Armutsentwicklung in Deutschland 2014 (download) -  Pressemeldung 19.02.2015 (ref. Deutschlandfunk 19.02.2015) Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes (link) (Presse-Mitteilung 02.03.2017) (FAZ 02.03.2017)
Kongress „Armut und Gesundheit“  Berlin 20.+21.03.2018 link bei www.heilpraxisnet.de 03.2018 ⇒ Pressemitteilung bei www.armut-und-gesundheit.de 15.03.2018

Dosier: Krankheiten der Armut.  link bei www.scineexx.de 06.04.2018

Die Gewerkschaft Ver.di hat eine Reichtumsuhr installiert (website)  (TAZ - 13.06.2015 - Uhrenvergleich - Schuldenuhr vs Reichtumsuhr)

Studie: Kinder und Familienarmut. Bertelsmann-Stiftung (link 10.05.2015) + IAB  (ref. Spiegel Nr.20/2015 - Die Chancenlüge, 2015 ) - Bertelsmann-Stiftung - Factsheet Kinderarmut 2016 (download)  (idw-Pressemitteilung 12.09.2016) (Südd.Ztg 12.09.2016 - Kinderarmut in Deutschland steigt)

Der Datenreport 2013 (des Stat.Bundesamtes; WZB, SOEP; bpb) (download) zeigt es gibt zwar mehr Arbeitende doch die Armut nimmt weiter zu (Pressemeldung 26.11.2013); und die Armen sterben deutlich früher (Kap.8 - Gesundheit und soziale Sicherung)

19,6% der Bevölkerung Deutschland sind von Armut und sozialem Abstiegbetroffen; EU-weit 24,8% (Presse-Mitteilung Stat.Bundesamt - 17.12.13)

Armutsatlas - Paritätischer Wohlfahrtsverband (link)
- (viele Meldungen dazu - 18.+19.5.09, z.B "Die Zeit" 

(Text aus 2000): Die Nachfrage nach Lebensmitteln ist immer noch stark vom Einkommen abhängig, doch in einer anderen Weise als früher. In traditionellen Gesellschaften wird und wurde eine enge Beziehung beobachtet, die zum Engel´schen Gesetz führte. Danach wird mit steigendem Ein-kommen zwar absolut mehr für Lebensmittel ausgegeben, doch relativ gesehen weniger. Die Preis- und Einkommenselastizitäten sind deutlich, besonders bei „Luxus-Lebensmitteln" und weniger bei Grundnahrungsmitteln. Diese Beziehungen sind heute nur noch schwach, da der Anteil an den Ausgaben für Lebensmittel für die meisten Personengruppen deutlich unter 20 % liegt. Vor 25 Jahren waren es ca. 30 %. Selbst bei der niedrigsten Einkommensgruppe sind es derzeit nur 21 % (Statistisches Bundesamt 2000c).

Jeder Haushalt gibt statistisch 706 DM/Monat fürs Essen aus. Oder anders ausgedrückt 17,8 % (dies entspricht 125 Milliarden DM) des gesamten privaten Verbrauchs (706 Milliarden DM) werden fürs Essen ausgegeben.

Die absatzfördernde Wirkung von kleinen Preisen bzw. Sonderangeboten zeigt, und dies ist auch ein Mittel im gegenwärtigen Preiskampf im Lebensmittelhandel, dass ökonomische Faktoren für Lebensmittelnachfrage bedeutend bleiben. Sie werden allerdings in weit stärkerem Maße als früher durch weitere Einflussfaktoren (wie Gesundheit, Geschmack, etc.) moduliert. Die klassischen ökonometrischen Nachfragemodelle sind schon lange ergänzt durch solche, die psychosoziale Bestimmungsfaktoren mit aufnehmen (Ernährungsverhalten)

Die ökonomischen Dimensionen der Lebensmittelnachfrage werden durch folgende Indikatorenbereiche beschrieben:
- monetäres Einkommen: Einkommensgruppierungen;
- soziale Schichten (SES): Grund-, Mittel-, Oberschicht-Haushalte;  (Mittelschicht)
- Lebensstandard: Ausstattung und Besitz der Haushalte;
- Zahl der Personen mit Einkünften: Doppelverdiener.

Bei der Betrachtung der Ausgaben für Lebensmittel sollte jedoch berücksichtigt werden, dass der Einsatz der Lebensmittelkosten nur ein kleiner Teil der Gesamtkosten für Ernährung ist (Kap. 4.2). Denn zur Beschaffung, Lagerung, Zubereitung und Nachbereitung des Essens, sowie dem Essen selbst, benötigt man:
- Zeit (Arbeitslohn eines Haushaltsmitglieds)
- Räume (Vorratsraum, Keller, Küche, Essplatz)
- Einrichtungen (Küchenausstattung, Ess-Möbel, Großgeräte)
- Gerätschaften (Geschirr, Besteck, Kleingeräte, etc.)
- Informationsmaterial (Kochbücher, Zeitschriften, usw.)
- Dekorationsmaterial (Tischschmuck, etc.)

Gerade durch diese „Nebenkosten“ zeigen sich die „feinen“ Unterschiede der verschiedenen Verbraucher. Dabei wirken höher gestellte ökonomische Gruppen häufig als Initiatoren und Trendsetter für neue Nachfragewellen.

Waren früher (in Deutschland noch zu Zeiten des Wirtschaftswunders in den 50ziger Jahren) die Herrschenden mächtige Gestalten (z.B. Wirtschaftsminister Ludwig Erhard), so sind sie heute eher von schmächtiger Gestalt (Cartoon). Im Zeichen der allgemeinen Demokratisierung der Gesellschaft hat sich auch der Zugang zu Nahrung „demokratisiert“. Die Lebensmittelmengen und –preise sind so, dass die Mehrheit im Überfluss lebt, und unsere Zivilisationskrankheiten sind auch Überflusserscheinungen (BML 2000). Die oberen Schichten zeigen einen deutlichen Trend zu gesünderem Ernährungsverhalten, wie ein geringerer Anteil an Übergewichtigen, ein erhöhter Verzehr an Obst, und ähnliches in dieser Gruppe zeigt (National Public Health Institute 2000). (OLT 189)

Dieses positive Bild hat Flecken, denn z.B. nehmen, bedingt durch den gefühlten Druck bestimmte Erfordernisse erfüllen zu müssen (schlank, jugendlich, fit) (Body-Image), Verhaltensstörungen zu (Ess-Störungen wie Anorexia nervosa, Bulimia nervosa) (Kap. 3.3.1.4). Andererseits gibt es nicht nur Gewinner in der Gesellschaft. Der Trend zum Ausgleich zwischen den gesellschaftlichen Schichten hat sich seit einigen Jahren umgekehrt und die Schere zwischen reich und arm nimmt wieder zu. So verdienen Personen mit niedrigem Einkommen verstärkt Beachtung. Zu den Armen in Deutschland zählen viele Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger, und unter den alleinstehenden älteren Frauen sowie Familien mit mehreren Kindern sind sie zu finden. Es gibt keine einheitlichen Klassifizierungen (eine gängige ist, alle die <50 % des Durchschnittseinkommens haben werden als arm bezeichnet). Dabei handelt es sich nicht um einige Wenige, denn es gibt 4 Millionen Arbeitslose, 2,6 Millionen Sozialhilfeempfänger und 900.000 Obdachlose in Deutschland (Bordieu 1989, Barlösius et al. 1995, Feichtinger 1995, Mascher 2000).
Feichtinger, E.: Ernährung und Armut (umfangreiche Literaturanalyse) - WZB-Paper P96-202 - April 1996  (Download); 61S.

Poverty and Food in Welfare Societies. B.M. Köhler, E. Feichtinger, E. Dowler, E. Barlösius (Hg.), 1996 Publikationen in der Schriftenreihe des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, edition sigma, Reiner Bohn Verlag, Berlin (Dokumentation zur 18. AGEV-Jahrestagung, Freising, 1995

Projekt - "CHANCE" - Gesunde Ernährungsmöglichkeiten für Armutsgefährdete (www.chancefood.eu ) (EUFIC Feb 2012)

- Ernährung und Armut in der Schweiz. Tabula Nr.1/2010

Rezessions-Fettleibigkeit" bei Kindern (4.6.2009) - US-Ernährungsexperten warnen vor Griff zu Billig-Lebensmitteln wegen Geldsorgen  http://www.derstandard.at/druck/?id=1242317394091
Gute Ernährung  ist Frage des Geldes - Preise für gesunde Lebensmittel steigen mehr als für ungesunde - (Jana Reiblein - Wirtschafts-Woche 10.10.2014)
- Jones, NRV et al.: The Growing Price Gap between More and Less Healthy Foods: Analysis of a Novel Longitudinal UK Dataset. PLOS ONE - Published: October 08, 2014 DOI: 10.1371/journal.pone.0109343
- Darmon, N., Drewnoswki,A.: Does social class predict diet quality? Amer. J Clin Nutr. 87(5) 1107-1117 (2008)
- Harrison, M. et al.: The increasing cost of healthy food.  Australian and New Zealand Journal of Public Health 34(2) 179-186 (2010)
- Monsivais, P., Drewnowsli,A.: The Rising Cost of Low-Energy-Density Foods Pablo Monsivais, Journal of the American Dietetic Association 107(12) 2071–2076 (2007)
- Rao, M. et al: Do healthier foods and diet patterns cost more than less healthy options? A systematic review and meta-analysis  BMJ Open 2013;3:e004277 doi:10.1136/bmjopen-2013-004277
- Lee, JH, et al: Influence of food cost on diet quality and risk factors for chronic disease: A systematic review  Nutrition & Dietetics 68 (4) 248–261 (2011)

weitere (vermischte) Informationen zum Thema
Armut in Deutschland (Meldung om 3.11.11 - Stat.Bundedsamt)
Armut in Europa (OECD) (Infos) --- Statistisches Bundesamt - Bericht

Armuts- und Reichtumsberichte der Bundesregierung (wikipedia)

erster Armuts-Reichtumsbericht 2001 (Download)  - Materialband dazu

Zweiter Armuts-Reichtumsbericht (Anlagen)  - Zweiter- Bericht

Vierter Armuts-Reichtumsbericht (März 2013) (www.bmas.de - link) (download)
In Medien wurde über die "Schönung" durch die Bundesregierung berichtet (FAZ - 6.3.2013)  (FAZ 6.3. - Vergleiche dazu) 
Relativ wenig zum Reichtum wird berichtet; über die Lebensweise der Reichen ist allgemein wenig bekannt (S. FAZ 29.5.11- So lebt das reichtse Prozent der Deutschen)
Ulrike Herrmann: Gewolltes Datenloch. TAZ 12.02.2015 - "Bei deutschen Millionären ist nicht einmal erfasst, wie viele Millionen sie genau besitzen"

Website - www.armut.de (weltweit + Deutschland)

Informationen der www.bpb.de - zur Armutssituation in Deutschland
- Armutsgefährdung
- Armut von Migranten
- Armut von Familien
- Armut nach Alter
- Armut nach Bundesländern
- Überschuldung privater Haushalte
- Situation von Strafgefangenen

Europa - EU-SILC  (Eurostat-Statistik Income, Social Inclusion, Living Conditions) (Wikipedia)
⇔ 19,0 % der Bevölkerung Deutschlands von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Anteil EU-weit bei 22,5 %. Pressemitteilung Statistik Bundesamt 31.10.2018

Unten - Unterschicht - Aus Politik und Zeitgeschichte, Heft 10, 02.03.2015

Neues Wort für Arme - Prekariat - (Infos)

Soziale Mindestsicherung 2006- Publikation Stat Bundesamt

Hartz IV-Empfänger - ausreichende Ernährung (Warenkorb-Analyse) Infos
- Ist eine ausgewogene Ernährung mit ALG II möglich? link bei www.gegen-hartz.de 15.03.2017 (nur durch hohen planerischen Aufwand)
- keine höheren Harzt IV Zahlungen bei veganer Ernährung (Gerichtsurteil – Bremen) (Notiz – TAZ Bremen – 11.09.2015) – allg. http://www.hartziv.org/mehrbedarf/ernaehrung.html
- 2,77 Euro für die Ernährung eines Kindes zu wenig? BZfE News 21.03.2018 ⇒ Stellungnahme der www.snfs.org 14.03.2018

(siehe auch Arme-Leute-Speisen)

Infos Armutskonferenz  - www.nationale-armutskonferenz.de
- www.armutskonferenz.at -
Dritter Schattenbericht veröffentlicht. link bei www.nationale-armutskonferenz.de 17.10.2018 ⇒⇒ download  (ref. z.B. Tagesspiegel 17.10.2018)

- AGEV 2008 Tagung (Infos)  -  www.agev.net - 30.Tagung

Armutsprävention - DGH - Piorkowski Bericht 2000)

Neues zu Tafeln in Deutschland (Infos + Karte)

Armut und Ökologie (INFO - WZB)

UNICEF - Kinderarmut (INFOs) (Presse-UNICEF-Infos)
Kinderarmut (PuZ-Heft)

Armut und Gesundheit / RKI / Armut und Gesundheit - Kinder Bundesgesundheitsblatt
- Soziale Ungleichheit und Gesundheit sind Leitthema im Bundesgesundheitsblatt - RKI Pressemeldung 09.02.2016 ⇒⇒ link -

Wie die Krise krank macht - Die Zeit Nr.26/16.06.2016 (Wirtschaftskrise; Arbeitslosigkeit, Armut)

"Wer arm ist, stirbt früher" - SWR2 Wissen - 27.01.2016 - (05.04.2017)

Lehmkühler - Armuts-HaushalteDissertation Giessen

Soziale Situation in Deutschland (Informationen bei www.bpb.de )
Unterschiede im Einkommen - Vorstandsvergütungen vs Durschnittslöhne - Untersuchungen der Boeckler-Stiftung - www.boeckler.de  - Boeckler-Impuls 09/2016 -   GraphikBild-Zeitung -

Die Armutsgefährdungsquote ist in Deutschland in den Bundesländern unterschiedlich (18.5.09 - Stat.Bundesamt)

Armutsgefährdung - neue Informationen zu Deutschland und Europa (Mai 2010)Publikation - "Leben in Europa (EU-SILC) - 2005+2006" (Stat. Bundesamt 2008)   (Sozialhilfe-Empfänger Infos OLT 10_2010)

sozialer Gradient - Wohlhabende (Oberschichten) leben länger - Lebenserwartung von Ruheständlern differiert je nach wirtschaftlicher Lage um bis zu fünf Jahre (WSI der Hans-Böckler-Stiftung - Publikation) 

Soziale Ungleichheit der Gesundheit (Download - Kap 6) von David Klemperer - (siehe auch www.forum-gesundheitspolitik.de - link)

 Dick, doof und arm (Schorb-Buch)
Schorb,F.: Ursache für Zivilisationskrankheiten. Dick sein ist okay, arm sein nicht. TAZ 14.11.2017 - Diabetes Typ2 - die Armeleute-Krankheit. TAZ 14.11.2017

Rezessions-Übergewicht - USA - Studien - Armut macht dick US-Experten: Die Krise macht Kinder fettleibig

Christine Muff - Soziale Ungleichheiten im Ernährungsverhalten:... Lit Verlag ISBN: 0003643800304; 2009 - Google Buch (Inhaltsverzeichnis)  

 Müssen Arme früher sterben? - Soziale Ungleichheit und Gesundheit  (link - google book)

Mielck, A., Bloomfield, Kim (Hr):Sozial-Epidemiologie; Juventa, Gesundheitsforschung – Google Buch

 Kongressreihe - Armut und Gesundheit  - http://www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/ --- http://www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/bot_Seite6287.html  -  - www.gesundheitberlin.de 

SACN, UK (Scientific Advisory Committee on Nutrition: Position paper on the Low Income Diet and Nutrition Survey - May 2009; link / download) (2007 Survey - Zusammenfassung

Bilder der Armut (UNICEF Bild des Jahres)

http://www.equalitytrust.org.uk/   Informationen zur Ungleichheit und den Folgen für Gesellschaft, Gesundheit usw - Info-Sammlung Charts-Vortrag / Publikation / Chart Infant Mortality / Obesity / 

WHO - Social Determinants of Health (Publikation) (Lancet) /Armut / soziale Ungleichheit  (Model)

Europa - Health Data (Publikation WHO 2009) - (Trends and Analyses) - Social determinants (SES); disparity; Lebenserwartung; subjektives Befinden; CHD - Herz; Krebs; Diabetes; Lunge; Leber; psychische Erkrankungen (mental health); Prävention; Rauchen; Alkohol, Drogen; Übergewicht

Armutsgefährdung in den deutschen Bundesländern ist weiter unterschiedlich - Pressemitteilung 22.09.11 - Stat.Bundesamt 

Schwerpunktsthema - Ungleichheit - WZB-Mitteilungen Nr.134 (Dez 2011)
Ortiz-Ospina, E., Beltekian, D: Extreme poverty is falling: How is poverty changing for higher poverty lines?- Our World in Data 03.04.2018
Tzetkova, S., Hepburn,C.: The missing economic measure: Wealth. Our World in Data 03.04.2018

Armut, Einkommen und sozialer Schutz (in Europa) - Informationen im Internet bei www.bpb.de

In wirtschaftlichen Krisen gibt es mehr arme Menschen, sie leben in schlechteren Verhältnissen (Qualität der Wohnung, Qualität der Ernährung - wird geringer); kein Geld für ausreichende medizinische Versorgung; Anstieg an Morbidität. Aktuelle Beispiele (2013) aus Griechenland (deren Wirtschaft sich "gesund schrumpfen" soll: David Stuckler, Sanjay Basu: Â»The Bodys Economic« (ref. Guardian,26.5.13- link) "Austeritätspolitik ist bittere Medizin" (Jungleword 18.7.13 - "Tödliche Nebenwirkungen - link) (Lebensverkürzende Maßnahmen - wenn in der Rezession das Gesundheitswesen schrumpft, sterben Menschen. DRadioWissen - 11.7.2013)

Arme sind auch bei Umweltkatastrophen stärker gefährdet -
Beispiel - Hitzwelle in Indien (Mai 2015) - Spiegel  25.05.2015 / Stuttgarter Zeitung 28.05.2015
- Flut in Indien - Stuttg Ztg, 05.12.2015  -

 

Zeithistorisch im Spiegel gab es ab Spiegel 40_1970 eine Serie zu "Sozial Benachteiligten" (nicht hintereinander; )
(I) Obdachlose -
(II), (III); (IV);
(V) – Behinderte - Spiegel Nr.13_1971 -
(VI) – Geistig Behinderte
Daraus entstand das Buch: Unterprivilegiert. Eine Studie über sozial benachteiligte Gruppen in der Bundesrepublik 

Deutschland. Herausgegeben von der Spiegel-Redaktion.   Mit einem Literaturverzeichnissen. - (=Kritische Texte Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Soziale Probleme. Herausgegeben von Hanns Eyferth, Paul Hirschauer, Joachim Matthes, Wolfgang Nahrstedt, Hans-Uwe Otto, Hans Thirsch). Erstausgabe. Neuwied, Darmstadt: Luchterhand Verlag, 1973. ISBN: 3472580135 (EAN: 9783472580133 / 978-3472580133) Stichworte - Sozial Benachteiligte, Schwache, Prekariat, Unterschicht, , Gastarbeiter, Obdachloser, Behinderte, Geisteskrankheit, Geisteskranke, Frauenarbeit, Lehrlinge, Vorbestrafte, Jugendkriminalität,
Leseprobe - transcript Verlag - Report über sozial benachteiligte Gruppen in der Bundesrepublik  www.transcript-verlag.de/ts1267/ts1267_1.pdf

 

 

 

... und dazu noch dieses und jenes

Sozialer Wandel in Deutschland - Informationen zur politischen Bildung, Nr.324 (2014) (download bei www.bpb.de ) (Bevölkerung; Lebensbedingungen, Lebensstandard; Armut-Prekariat; Eliten-Geldadel; Migration; Bildung; Gender; Schichten)

Thomas Piketty /  (website) / Buch "Capital in the 21st Century" (wikipedia)
(Presse - „Die Ungleichheit wächst rasant“/Stuttg.Ztg - 08.05.2014; Spiegel - 08.05.2014)  

Armut – Prespektiven in Gesellschaft und Kunst – www.armut-ausstellung.de  - Stadtmuseum Simeonstift und Rheinisches Landesmuseum Trier Sonderausstellung 10.04. – 31.07.2011   (Begleitbroschüre)  (Art-Report)

WZB-Mitteilung - Nr.128 - Arm an Bildung, Lebenschancen, Teilhabe Ausgegrenzt

Website - www.gerechte-gesundheit.de 

Armutsrisiko-Bericht des DIW  www.diw.de  (SOEP-Daten)

(Atypische Arbeitszeiten - Gewerbebereiche - Armutsrisiko - Chart Aug 2009 - Stat.Bundesat)

Der Beginn der Verhandlung (20.10.09) über die Hartz IV-Regelsatz für Kinder (z.B. reichen knapp 3€ am Tag für´s Essen)  vor dem Bundesverfassungsgericht (link)  fand eine angemessene Würdigung in den Medien (s. Infos) - Regelsatz für den Nahrungsbedarf on Hartz-IV-Empfängern - etwas mehr als 3€ pro Tag (  Charts bei www.leben-mit-hartz-iv.de    ) (Charts - Diakonie) (Tabelle - Die Linken)

Kochbuch für Hartz-Iv_Empfänger -(Die Welt 20-11-08) 

Soziale Indikatoren (Society at a glance) - Neueste Publikation April 2011 - (website) - Download Report) (deutsch)
(erscheint alle zwei Jahre; Archiv - 2009; 2007 usw)
(Pressemeldung - Standard, Wien 12.4.2011)
Zeitverwendung; bezahlte + unbezahlte Arbeit; Hausarbeit; Kochen, Kindererziehung; Haushaltseinkommen; Arbeitsloisgkeit, soziale Gerechtigkeit - arm/reich; Sozialhilfe
Gesundheitskosten: Lebenserwartung; Säuglingssterblichkeit; Geburtenrate; Senioren-Betreuung
Bildungausgaben; Bildung, Vertrauen; soziale Kohärenz; Toleranz, Gewalt
Umwelt - Luft, Wasser