Alkoholismus - Alkoholsucht   (legales Rauschmittel) (viele Informationen vorhanden)

(Literaturübersicht - OLT134 Ü59 - Alkohol-Konsum / Alkoholismus / Drogen - Sucht)

Alkohol ist bei den Heranwachsenden das am weitesten verbreitete Suchtmittel. Bei den 12 bis 17-Jährigen tranken 2008 noch 17,4 Prozent regelmäßig Alkohol, 2004 waren es 21,2 Prozent. Obwohl der größte Teil der 12- bis 17-Jährigen nach dem Jugendschutzgesetz eigentlich gar keinen Alkohol trinken dürfte, tranken im Jahr 2008 etwa 20 Prozent von ihnen im vergangenen Monat mindestens bei einer Gelegenheit 5 oder sogar mehr Gläser Alkohol. Dieser Trend zum exzessiven Trinken, das sog. "Binge Drinking", ist weiterhin ungebrochen. 2004 lag der Anteil der exzessiv trinkenden Jugendlichen bei 23 Prozent.

Lachenmeier,D.W., Rehm,J.: Comparative risk assessment of alcohol, tobacco, cannabis and other illicit drugs using the margin of exposure approach. Sci Rep. 2015; 5: 8126. online 2015 Jan 30. doi: 10.1038/srep08126  (ref. Heilpraxis.net 28.02.2015)

- Der erste Alkoholatlas des www.dkfz.de - (link), 19.10.2017  (download)  (ref Südd Ztg 23.10.2017)

Pressemeldung der www.bzga.de (07.04.2014) - Noch keine Trendwende beim Rauschtrinken der Jugendlichen. (Download der Studie)  (Presse - Ärzteblatt) (Tagesspiegel)

Fast jeder zweite junge Mann trinkt viel Alkohol (Welt) ⇒⇒ Drogen- und Suchtbericht Mai 2013 (link)  (download)

Bei Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen - www.dhs.de - Fakten zu Alohol und Factsheets  (u.a. volkswirtschaftl. Kosten des Alkoholismus - 26,7 Mrd €)

Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1) (vom RKI) – Pressemeldung (RKI) / Broschüre (download) / Bundesgesundheitsblatt (Sonderheft) (open access) - Kapitel - Alkohol

Nicht nur das Rauschtrinken zu bestimmten Anlässen, sondern auch die regelmäßig konsumierte Alkoholmenge stellt eine besondere Gefahr für Jugendliche dar. Schon ein Erwachsener sollte täglich nicht mehr als 24 g (Männer) und 12 g (Frauen) reinen Alkohol zu sich nehmen. Jugendliche können allerdings schon durch deutlich geringere Mengen gesundheitlich geschädigt werden. Deshalb ist es besonders bedenklich, dass etwa 8 Prozent der 12- bis 17-Jährigen pro Tag eine höhere Alkoholmenge zu sich nimmt. 2,5 Prozent der Jungen und 1,5 Prozent der Mädchen nehmen sogar so viel Alkohol zu sich, dass sie die für Erwachsenen geltenden Grenzen zum "gefährlichen Alkoholkonsum" (60g Reinalkohol Männer; 40g Reinalkohol Frauen) überschreiten.
- Auch beim Alkohol immer wieder Diskussion über die Grenzwerte -
Beispiel: Stockwell, T. et al.: Do“Moderate” Drinkers Have Reduced Mortality Risk? A Systematic Review and Meta-Analysis of Alcohol Consumption and All-Cause Mortality. J. Stud. Alcohol Drugs, 77, 185–198, 2016   -  (Weniger Alkohol ist zu viel: Schadet bereits ein täglicher Wein unserer Gesundheit?  link bei www.heilpraxisnet.de 27.03.2016)
Kalinowski A, Humphreys K.: Governmental Standard Drink Definitions and Low-Risk Alcohol Consumption Guidelines in 37 Countries. Addiction, 2016 DOI: 10.1111/add.13341 - Press Release Standford University - ScienceDaily, 12.04.2016 - Der "Standarddrink" schwankt zwischen 8-20g Alkohol.

(aus Bericht - Drogenaffinität - BZGA - Nov 2008 /  Informationen dazu)
(Alkoholkonsum bei Jugendlichen - Studie BZgA - 2010)
(zeithistorisch - Spiegel Nr.50_9.12.1974; Jugendalkoholismus - die neue Sucht)

(Koma-Saufen - aktuelles Problem - Medien-Präsenz) (Cartoon - Wo finde ich das Koma)  (Google-Treffer für Koma-Saufen 952.000 am 9.3.2010)

http://www.bmg.bund.de/cln_117/nn_1191726/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/Drogenbeauftragte/2008/PM-14-11-08.html?__nnn=true

Chart - Drogen-Bericht 2007 (Alkohol, Rauchen; Arzneimittel; Droge n)

Bericht zum Alkoholkonsum in Deutschland - Meldungen am (25_06_2010) - (GNTZ 391, am 25_10_2010) Weltdrogentag 2010

BZgA-Pressemeldung - www.bzga.de/presse/pressemitteilungen/

9,5 Mill Deutsche haben Alkoholprobleme; 1,3 Mill Alkoholsüchtig (BZgA)

Die neue Studie der www.bzga.de , im Februar 2011 publiziert, zeigt einen leichten durchschnittlichen Rückgang im Alkoholkonsum (Pressemitteilung); bei einer Zunahme der "heavy users" (Koma-Saufen) (Meldung Stat.Bundesamt ). (siehe auch Spiegel 4.2.11)  (Infos im Archiv) 

Peter Richter: Über das Trinken, Goldmann, 2011

Thomas Kochan: Blauer Würger – so trank die DDR. Aufbau-Verlag, 2011 (Perlentaucher-Infos / Tagesspiegel 20.11.2011) www.schnapskultur.de

Volkswirtschaftliche Kosten auf ungefähr 24 Milliarden Euro pro Jahr beziffert - BZgA -

Kosten die durch übermäßigen Alkoholkonsum in Deutschland jährlich entstehen - 26,7 Mrd € (link - Hess.Landtag - Anhörung - SPA 18/68 vom 26.4.12 - Hess.Landesstelle für Suchtfragen) / Stat.Bundesamt - Gesundheit auf einen Blick - 2009 - download) (Kosten alkoholassoziierter Krankheiten; Gesundheitsberichterstattung, RKI, 2002 - download)

Ein deutsches Volkslied - Wir versaufen unserer Oma ihr klein Häuschen / Alkoholismus Kurt Tucholsky (deutscher Schriftsteller; Journalist; Kritiker ) – Lieder Gedicht (z.B. CD-Nr. 4102 (13) - http://de.wikipedia.org/wiki/Tucholsky

Zeitgeschichtliches: Spiegel 36_1977 Titel - "Alkohol - heilbare Krankheit?"

(OLT 104 - Trends im Krankehits-und Gesundheitsverhaltens-Daten.. (aid-Verbraucherdienst) 32_1987 / Daten aus Deutschland und USA - Lebenserwartung; CHD-Risikofaktoren; Körpergewicht-Übergewicht; Mortalität / Naschen-Snacking / Mahlzeiten - Frühstück / Alkohol / Rauchen / körperliche Aktivität / Schlafen /

 Europa - Health Data (Publikation WHO 2009) - (Trends and Analyses) - Social determinants (SES); disparity; Lebenserwartung; subjektives Befinden; CHD - Herz; Krebs; Diabetes; Lunge; Leber; psychische Erkrankungen (mental health); Prävention; Rauchen; Alkohol, Drogen; Übergewicht

 

Die WHO veröffentlichte am 11.2.2011 den “Global status report on alcohol and health”, der deutlich zeigt, dass durch übermäßigen Alkoholkonsum hohe Schäden auftreten. Weltweit sind fast 4% alles Todesfälle auf Alkohol zurückzuführen (meistens durch Unfälle und Gewalt; 9% bei jungen Menschen (15-29y), 6% bei Männern, 1% bei Frauen. Daneben werden Schäden durch erhöhte Krankheitsraten (Arbeitsunfähigkeiten) registriert (z.B. Leberzirrhose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs). Die WHO publiziert dazu für nahezu alle Länder spezifische Berichte. Besonders werden die hohen Alkoholschäden in Russland (ca 20% bei Männern) und den benachbarten Ländern hervorgehoben. (weiterführende Informationen – Pressemeldung der WHO / Globaler Bericht / Länder-Berichte Beispiel - Deutschland / Österreich / Schweiz) - kontinental-regionale Zusammenstellungen: Afrika / Amerika / Asien orientalisch / Asien südöst / Australien-Pazifik / Europa

Beispiele für Pressemeldungen dazu
Der Stanard (Wien) /(Infos im Archiv)

Jahrbuch „Sucht 2011“ - Pressemeldung 26.4.2011 der www.dhs.de
Praxishilfe Alkohol am Arbeitsplatz (Download) - 

Ein Kampf um Drogen - Alkohol (Teil 1) (H.Kaczmarczyk) Agrarphilatelie Heft 168, Juli 2017, S.6f

To top