Niere ist das Ausscheidunsgorgan - alle Stoffe, die der Körper "los" werden will, werden hier bearbeitet, und die der Körper behalten will, werden zurück resorbiert

Wenn Nieren nicht mehr (ausreichend) fuinktionieren, dann ist es wichtig, dass wenig Stoffe ausgeschieden werden. Z.B. optimale Eiweißmischungen - dann bleibt wenig "überflüssiges" zurück. Wichtige Erkenntinsise der Eiweiß-Mischungen . Forschung aus dem MPI für Ernährungspyhsiologie (lange zurück) (Kraut . Kofranyi - Jekat) - Ideal: Kartoffel-Ei-Mischungen

Personen, die Nieren-Dialyse benötigen - 1995 - 55.000; 2005 - 87000

http://www.bundesverband-niere.de/

http://de.wikipedia.org/wiki/Niere

http://de.wikipedia.org/wiki/Dialyse

 am 12. März ist Weltnierentag - http://www.idw-online.de/pages/de/news301789 

 Nieren 3-D-Bilder on line - http://www.euregene.org/euregene/pages/kidney_tut_e.html 

Literatur-Übersicht 49 - Ernährungsfaktoren bei Nieren- und Gallensteinen

Kim, H. et al.: Plant-Based Diets and Incident CKD and Kidney Function. CJASN doi.org/10.2215/CJN.12391018 (April 2019) ⇔ "Following a healthy plant-based diet may lower kidney disease risk." link bei www.eurekalert.org 25.04.2019

Die besondere Wissenschaft vom Urin. ArteTV 09.09.2017
Urin - Wikipedia Aritkel des Tages 11.02.2019 - viele Substanzen darin = Urin-Metabolom

Zehn Fakten zur Niere:
Die Niere ist die Kläranlage des menschlichen Körpers. 300-mal pro Tag filtert sie das gesamte Blut, insgesamt ergibt das pro Tag rund 1500 Liter.

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/verdauung/tid-13425/forschung-zehn-fakten-zur-niere_aid_372451.html14.07.09, 10:21 Von FOCUS-Online-Autorin Nina Dudek

Jeder Mensch hat zwei Nieren, die zusammen pro Minute etwa 1,2 Liter Blut filtern. Bisher ist noch nicht vollständig geklärt, warum der Mensch ausgerechnet dieses Organ und die Lunge in doppelter Ausführung besitzt. Ein Erklärungsansatz ist, dass eine Niere als Ersatz einspringen kann, wenn die andere versagt. Und das passiert nach einer Statistik der Universitätsklinik für Nierenheilkunde in Essen relativ häufig – nämlich bei jedem zehnten Patienten, der mit Nierenproblemen in die Klinik eingeliefert wird. 
Die Niere als zentrales überlebenswichtiges Organ steht im Zentrum zahlreicher Studien. Forscher haben zum Beispiel herausgefunden, dass Männer, die mit einem sehr geringen Gewicht zur Welt kamen, ein stark erhöhtes Risiko für Nierenerkrankungen haben, dass eine bestimmte Bakterienart Nierensteine verhindern kann und dass eine OP der Niere durch die Vagina erfolgen kann. 

Warum das Immunsystem die Niere attackiert
Eine Entzündung der Nierenkörperchen endet oft Wochen oder Monate später mit einem totalen Nierenversagen. Grund ist eine Fehlreaktion des Immunsystems, das plötzlich die eigene Niere bekämpft. Dieser Zusammenhang ist seit Längerem bekannt. Ein junger Wissenschaftler am Bonner Institut für Experimentelle Immunologie hat nun herausgefunden, wie die fatale Kette von Fehlreaktionen des körpereigenen Abwehrsystems abläuft. 

Entzündung ist unaufhaltsam 
Bislang kann die Medizin nur wenig gegen eine Nierenentzündung ausrichten, die von den Nierenkörperchen (Glomeruli) ausgeht. Sie finden sich zu Zehntausenden in der Nierenrinde, wo das Blut gefiltert wird. Eine Entzündung der Nierenkörperchen breitet sich nach und nach auf die gesamte Niere aus, ohne dass sie gestoppt werden kann. Schließlich droht Nierenversagen. Das bedeutet für die Betroffenen lebenslange Dialyse. Einzige Alternative ist eine Nierentransplantation. 
Die Studie des Biochemikers Felix Heymann aus dem Team von Christian Kurts macht Hoffnung auf eine medikamentöse Therapie, die die Krankheit aufhalten soll. Er hat festgestellt, dass am Anfang der Erkrankung T-Lymphozyten – also Immunzellen, die eigentlich der Infektabwehr dienen – die Nierenkörperchen beschädigen. Bei diesem Angriff entstehen Bruchstücke der Glomeruli, die wiederum von anderen Immunzellen aufgenommen werden, den sogenannten dendritischen Zellen. Sie präsentieren die Trümmer auf ihrer Oberfläche und spornen die T-Lymphozyten so zu Höchstleistungen an. Dabei breiten sie die Entzündung auf die gesamte Niere aus. 

Therapie will Kommunikation der Immunzellen stören 
Die dendritischen Zellen sind also dafür verantwortlich, dass die Entzündung so sehr eskaliert. „Wir haben in Mausexperimenten die dendritischen Zellen blockiert“, erläutert Felix Heymann. „Dadurch konnten wir verhindern, dass die Entzündung auf die gesamte Niere übergriff. Wir konnten sogar bereits bestehende akute Nierenschäden teilweise rückgängig machen.“ 
Für eine mögliche Therapie am Menschen kann man zwar nicht wie in der Maus einfach alle dendritischen Zellen hemmen – dazu sind sie zu wichtig für das Immunsystem. Man kann aber ihre Kommunikationskanäle stören, über die sie die Immunabwehr alarmieren. Die dendritischen Zellen der Niere produzieren dazu spezifische Botenstoffe. Christian Kurts vermutet: „Wenn wir diese Alarmrufe unterbinden, lässt vermutlich auch die Entzündungsreaktion deutlich nach.“  Die Studie ist im „Journal of Clinical Investigation“ erschienen. 

Falsche Ernährung verursacht Nierensteine
Kaffee, schwarzer Tee, tierisches Eiweiß und Kochsalz stehen im Verdacht, Nierensteine zu begünstigen. Diese Ablagerungen in Nierengängen oder Harnwegen verursachen extrem schmerzhafte Koliken. Fachleute unterscheiden sechs verschiedene Nierensteintypen, die sich in ihrer chemischen Zusammensetzung unterscheiden. Allerdings gibt es noch keine vorbeugende Diät gegen die Ablagerungen. „Nierensteinen kann man nur dann durch die gezielte Wahl von Lebensmitteln entgegenwirken, wenn der Steintyp genau bekannt ist,“ sagt Andreas Kribben von der Uniklinik Essen. „Bei Kalziumsteinen sind beispielsweise Milchprodukte nicht geeignet.“ 
Zudem zeigen Untersuchungen, dass Cranberrysaft die Niere positiv beeinflusst und möglicherweise vorbeugend wirkt. Repräsentative Belege dafür fehlen aber noch. Ebenso gibt es Untersuchungen, die belegen, dass Vegetarier seltener Nierensteine bekommen. „Diese Ergebnisse sind wissenschaftlich aber noch nicht ausreichend abgesichert“, erklärt Andreas Kribben. Eine möglichst vitamin- und ballaststoffreiche Kost und mindestens 2,5 Liter Flüssigkeit pro Tag sollen aber laut Studien das Risiko senken. 

Bakterien gegen Steine
Nierensteine variieren größenmäßig zwar nur zwischen einem Sandkorn und einer Perle, plagen Betroffene aber mit schmerzhaften Koliken. Patienten mit chronischen Nierensteinen können möglicherweise auf Abhilfe hoffen, denn Forscher der Boston University untersuchen derzeit einen Bakterienstamm, der Nierensteine verhindert. 
Aus Oxalobacter formigenes, so der Name, könnte ein probiotisches Medikament entstehen. Die Wissenschaftler untersuchten 247 Patienten mit wiederkehrenden Nierensteinen und 259 Personen ohne diese Krankheitsgeschichte. Es zeigte sich, dass das Bakterium im Verdauungstrakt von nur 17 Prozent der ersten Gruppe vorhanden war. In der Kontrollgruppe konnte es bei 38 Prozent der Teilnehmer nachgewiesen werden. Allerdings können die Oxalobacter-Bakterien nur eine bestimmte Steinart abbauen, nämlich Oxalat-Steine. Da diese aber die häufigsten sind, sehen Mediziner einen lohnenden Ansatz in der neuen Behandlungsmöglichkeit. 

Geringes Geburtsgewicht begünstigt Nierenleiden
Eine amerikanische Studie aus dem Jahr 2008 belegt, dass Männer, die mit weniger als 2500 Gramm zur Welt kamen, im späteren Leben ein um 65 Prozent erhöhtes Risiko für Nierenerkrankungen haben. Erstaunlicherweise konnten die Wissenschaftler dieses Phänomen bei Frauen nicht feststellen. 
Bisher ist der Zusammenhang zwischen geringem Geburtsgewicht und Nierenversagen noch nicht belegt, aber es gibt eine mögliche Erklärung. Forscher vermuten, dass sehr leichte Babys im Mutterleib zu wenig Platz zum Wachsen haben und sich darum weniger Nierenkörperchen, sogenannte Glomeruli bilden, die für die Filtration von Blut zuständig sind. Warum das für die Nierenentwicklung von Mädchen keine Rolle spielt, ist bisher nicht geklärt. 

Nieren-OP durch die Vagina
Wenn Ärzte einem Patienten die Niere entfernen müssen, hinterlässt der Eingriff eine bis zu 20 Zentimeter lange Narbe auf dem Bauch. Im Herbst 2008 ist es an der Helios Klinik in Berlin einem deutschen Ärzteteam erstmals geglückt, das Organ mit der sogenannten Schlüssellochchirurgie zu entfernen.  Dafür ist nur ein wenige Millimeter langer Schnitt am Nabel nötig, durch den eine Kamera in den Bauchraum gelangt. Die Spezialinstrumente für die OP führte der Chirurg durch die Vagina seiner Patientin ein. Um an die Niere zu gelangen, musste er die Bauchhöhle von innen an der tiefsten Stelle öffnen. Durch diese Öffnung konnte er das Organ entfernen. Mit Operationen durch natürliche Körperöffnungen, kurz NOS, sind künftig keine großen Schnitte mehr nötig, die Muskeln, Nervenstränge und Gefäße verletzen und das Risiko für den Patienten erhöhen. Die Ärzte der Helios Klinik sind trotzdem der Meinung, dass sich diese Methode erst nach und nach durchsetzen wird. 

Elektronische Nase erschnüffelt Krankheiten
Eine elektronische Nase kann den Atem von gesunden und nierenkranken Ratten eindeutig unterscheiden. Insgesamt haben die Forscher mit dieser Methode über 100 sogenannte VOCs im Atem der Tiere nachgewiesen. Dabei handelt es sich um flüchtige organische Verbindungen, von denen sich 27 ausschließlich im Atem der nierenkranken Ratten fanden. Die Wissenschaftler um Hossam Haick machen damit Hoffnung auf einen lange erwarteten Test, der es ermöglicht, chronisches Nierenversagen allein anhand der ausgeatmeten Luft zu diagnostizieren. 
Den Versuchsratten wurden im Experiment beide Nieren entfernt, sodass sie innerhalb von 48 Stunden die Symptome einer terminalen Niereninsuffizienz entwickelten. Dieses Stadium von chronischem Nierenversagen kann nur noch mit Dialyse oder einer Nierentransplantation behandelt werden. Das verwendete Rattenmodell habe den Vorteil, dass es ein chronisches Nierenversagen simuliere, ohne dass zusätzlich Krankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck vorlägen, erläutern die Forscher. Diese Krankheiten sind oft die Hauptursachen für chronisches Nierenversagen und können ebenfalls VOCs bilden, die in den Atem gelangen. 

Bisherige Testverfahren sind unzuverlässig 
Mit ihrem neuen Testverfahren konnten Haick und seine Gruppe nun erstmals die VOCs im Atem von gesunden und kranken Ratten identifizieren. Ihre elektronische Nase basierte auf einer ganzen Reihe zusammengeschalteter Sensoren aus sogenannten Kohlenstoff-Nanoröhrchen, winzigen röhrenförmigen Gebilden aus reinem Kohlenstoff, die mit organischem Material beschichtet sind und bei Anwesenheit bestimmter Substanzen ihren elektrischen Widerstand verändern. Mit dieser Anordnung analysierten die Forscher Atemproben aus den Luftröhren der gesunden und der kranken Ratten und leiteten die gemessenen Signale dann an einen Computer weiter. Mit künstlich simulierten Atemprofilen trainierten und optimierten sie das Testsystem.
Die Blut- und Urintests, die heute standardmäßig zur Diagnose von chronischem Nierenversagen verwendet würden, seien ungenau und zeigten häufig negative Resultate, obwohl die Patienten schon einen Großteil ihrer Nierenfunktion eingebüßt hätten, erläutern die Forscher. Der verlässlichste Test ist bisher die Nierenbiopsie. Sie ist jedoch mit viel Aufwand und Unannehmlichkeiten für den Patienten verbunden und kann Infektionen und Blutungen zur Folge haben. 
Ärzte erhofften sich schon lange einen besseren Test zur Früherkennung von chronischer Niereninsuffizienz, um möglichst früh in den Krankheitsverlauf eingreifen zu können. Die Ergebnisse der neuen Studie lassen hoffen, dass die Zeit des Wartens bald vorbei ist und die elektronische Nase in einer kompakteren Form in der Klinik eingesetzt werden kann. 
Die Forscher beschreiben ihre Arbeit im Fachmagazin „ACS Nano“. 

Knochenproteine verhindern Nierenversagen
Mediziner des Beth Israel Deaconess Medical Center haben herausgefunden, dass ein besonderes Protein vor chronischem Nierenversagen bewahren kann: Genetisch veränderte Mikroorganismen stellen das Eiweiß BMP-7 her. Es dient ursprünglich dazu, Knochenbrüche schneller heilen zu lassen. 
Eine Studie mit 300 000 Personen zeigt, dass es eine therapeutische Alternative zu regelmäßiger Dialyse sein kann. Die Dialyse reinigt in stundenlangen Sitzungen maschinell das Blut des Patienten, wenn dessen Nieren nicht mehr arbeiten. Raghu Kalluri und sein Team zeigen, dass BMP-7 möglicherweise eine einfachere Lösung für die Betroffenen ist. Das Protein kann nämlich den Zerstörungsprozess in den Nieren umkehren, der unkontrolliert bewegliche Zellen, sogenannte Fibroblasten, wachsen lässt. 
BMP-7 ist laut Studie in der Lage, das Wachstum aufzuhalten und die zerstörten Zellareale durch gesunde Zellen zu ersetzen. 

Wählerisches Organ
Die Auswertung der weltweit größten Datenbank mit Langzeitergebnissen von Organspenden zeigt, dass neben Blutgruppe und Gewebemerkmalen auch das Geschlecht von Spender und Empfänger eine Rolle spielt. 
Laut Gerhard Opelz vom Institut für Immunologie des Universitätsklinikums Heidelberg arbeitet eine weibliche Spenderniere im Körper eines Mannes bei Weitem nicht so gut wie eine männliche. Das liegt vor allem daran, dass weibliche Nieren kleiner sind und zu wenig Nephronen (Filtereinheiten) besitzen, um die Blutmenge eines Mannes zu bewältigen. 
Umgekehrt zeigt die Auswertung, dass ein weiblicher Körper die Niere des anderen Geschlechts öfter abstößt. „Die höhere Abstoßungsrate ist in aller Wahrscheinlichkeit durch das geschlechtsspezifische Y-Chromosom der Männer begründet“, erklärt Gerhard Opelz. Bisher wollen Experten allerdings keine Empfehlung für die gleichgeschlechtliche Organtransplantation aussprechen, denn der Erfolg ist auch bei unterschiedlichem Geschlecht von Spender und Empfänger zufriedenstellend. 

Organspende gegen allen Widerstand
Ärzten der Universitätsklinik Tübingen ist es erstmals gelungen, eine völlig unverträgliche Niere erfolgreich zu transplantieren. Das Spenderorgan war in keiner Weise für den Patienten geeignet und trotzdem wagten die Ärzte die Operation. Die einzige Niere, die den 18-jährigen Fitim retten konnte, war die seiner Mutter. Allerdings hatte sie eine andere Blutgruppe und auch ihr Gewebe war für den Sohn unverträglich. Fitims Blutgruppe 0 lässt keine andere Blutgruppe zu und bildet sofort Antikörper. 
Um die Spenderniere seiner Mutter mit Blutgruppe B einzusetzen, überlisteten die Ärzte den Körper des Jungen. Per Immunabsorption, einer speziellen Form der Blutwäsche, entfernten sie alle Antikörper. Zur weiteren Behandlung bekam Fitim Medikamente, die verhindern, dass sich Antikörper bilden. Ein weiteres Problem, vor dem die Ärzte standen, war eine Gewebeunverträglichkeit. Nach einer vorangegangenen Transplantation einer Niere, die bald versagte, entwickelte Fitims Körper Abwehrmechanismen gegen bestimmte Gewebemerkmale. Auch in diesem Fall wuschen die Mediziner wochenlang entsprechende Antikörper aus dem Blut, bis das Risiko für eine Unverträglichkeit minimal war. Zwar muss der Junge künftig mehr Medikamente nehmen als andere Transplantierte, die Niere der Mutter arbeitet aber zuverlässig in seinem Körper. 
Nach einer Nierenoperation steigt das Risiko für Nierenversagen für den Spender nicht unbedingt, wie eine aktuelle Studie der Universität von Minnesota vom Januar 2009 belegt. Denn Patienten mit nur einer Niere müssen sich regelmäßig vom Arzt untersuchen lassen. Würde das eine Organ in seiner Leistung nachlassen, kann der Arzt dies frühzeitig erkennen und eingreifen. 

„Tag-Nieren“ funktionieren besser
Eine Studie der Universität Bonn ergab, dass Nierenoperationen möglichst nur tags durchgeführt werden sollten. Denn tagsüber transplantierte Nieren versagen nicht so schnell, wie diejenigen, die in einer nächtlichen OP eingesetzt wurden. Gut 16 Prozent aller „Nacht-Nieren“ mussten die Ärzte aufgrund chirurgischer Komplikationen im Monat nach der Transplantation ein weiteres Mal operieren. Bei den „Tag-Nieren“ lag die Komplikationsrate mit gut sechs Prozent wesentlich niedriger. 
„Tag-Nieren funktionieren zu mehr als 90 Prozent noch fünf Jahre nach der Transplantation einwandfrei“, erklärt Urologe Guido Fechner. „Bei Nacht-Nieren sind es nur 80 Prozent.“ Den Grund sehen die Mediziner darin, dass die Chirurgen nachts weniger konzentriert arbeiten. Eine Nierenoperation ist ein verhältnismäßig komplizierter Eingriff, der volle Konzentration erfordert. „Man hat lange geglaubt, dass die Nieren um jeden Preis möglichst frisch sein müssen, damit die Transplantation erfolgreich verläuft“, sagt Guido Fechner. Mittlerweile gelten 18 Stunden zwischen Organentnahme und Transplantation als optimal. Innerhalb des möglichen Zeitfensters ließe es sich daher in den meisten Fällen so organisieren, dass die OP nicht in die Nachtschicht fällt. 
Fachliche Beratung: Prof. Dr. med. Gerhard Opelz, Ärztlicher Direktor der Abteilung Transplantationsimmunologie am Institut für Immunologie des Universitätsklinikums Heidelberg; Prof. Dr. med. Andreas Kribben, Universitätsklinikum Essen; Dr. med. Guido Fechner, Universität Bonn

Bloss, I. Was an die Nieren geht. Natur&Heilen 2012_08, S.22-31
Naturheilmittel (bei Blasenentzhündung; Nierensteine) - Birke, Goldrute, Ackerschachtelhalm, Orthosiphon; Preiselbeeren, Cranberry; Brunnenkresse; Meerrettichwurzel; Bärentraubenblätter; Echtes Labkraut

Alternative Medizin
Eigen-Urin-Trinken / Urin kein Abfallprodukt - TAZ 20.7.2013)
(in Deutschland besonders bekannt geworden durch Carmen Thomas)