Das Dorf ist bei uns (in Deutschland) die kleinste politische Einheit (Weiler - meist noch kleiner, aber keine politische Einheit). Das Dorf stellt eine kleine Gruppensiedlung (Häuser; Infrastruktureinrichtungen) dar und ist ursprünglich durch eine landwirtschaftlich geprägte Siedlungs-, Wirtschafts- und Sozialstruktur gekennzeichnet (Bauerndörfer, Fischerdörfer, Handwerkerdörfer), dies ist heute weitgehend aufgehoben; häufig sind die "Dörfer" Wohn- und Schlaforte" für Menschen, die in Städten arbeiten (Pendler).
Früher auch kommunale Einrichtungen in Bezug zur Nahrungsversorgung, die den Dorfbewohnern offen stand; wie z.B. Backhäuser, (Tief)Kühlhäuser.

(der ländliche Haushalt - Publikation) -
http://de.wikipedia.org/wiki/Dorf - --- http://en.wikipedia.org/wiki/Village

Ländlicher Raum (wikipedia) (engl - rural area)
Netzwerk - ländlicher Raum (website) (Broschüre - 2012 - Chance! Demographischer Wandel vor Ort - download)
Schwerpunkt Thema "Ländliche Räume" im BMELV (Ziel: attraktive ländliche Räumeerhalten und Wertschöpfung sichern) (Charta für Landwirtschaft & Verbraucher)

Ministerium Ländlicher Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (website) (MLR_BW)
Akademie Ländlicher Raum BW (LEL), Schwäbisch Gmünd (website)
Tagung: "Der Wandel im ländlichen Raum"; 22.10.2012 u.a. Vortrag: J.-M.Gutsche: Daseinsvorsorge bereichsübergreifend und interkommunal planen. -(Charts -Download)

alternative, ökologisch ausgerichtete Dorforganisationen; Global Ecovillage Network Europe (wikipedia)
z.B. Ökosiedlung Sieben Linden (website)  (wikipedia)

HuW Heft 3_2012: Schwerpunkt - Beitrag der Hauswirtschaft zur Daseinsvorsorge im ländlichern Raum.
Niehage: A.: Daseinsvrosroge ermöglichen - eine Herausforderung für den ländlichen Raum (S.113-120)
Differenzierung nach "Alt-Dörflern", "Neu-Dörflern", usw
Strukturdaten - Boden, Wasser, Klima - Logistik - Entfernung zu "Verdichtungsräumen" usw.
Claudia Neu: Daseinsvorsorge, territoriale Ungleichheit und Zivilgesellschaft (S.121-128) Nachfrage nach Dienstleistungen wie ÖPNV, Einkaufsmöglichkeiten, Freizeitangebote, ärztliche Versorgung, Seniorenbetreuung usw).
Fahlbusch, I, Kuhlmann, H.: Familie plus Unternehmen (S.129-131) (scan im Archiv)
- www.landfrauen.info - 23.4.12 - Versorgungs- und Betreuungsdienstleistungen der Zukunft.
Kröhnert, S et al. Die Zukunft der Dörfer. Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung (2011) (download)

Ortsbilder – Schönheit – Heimat – Wohlbefinden
http://de.wikipedia.org/wiki/Archicultura 

Landleben - auf dem Lande leben - LÄNDLICH, adj. und adv. dem lande angemessen oder gehörend.

1) dem dorfe zufallend, im gegensatz zur stadt: ländliches leben; ein ländliches mahl; ländliche sitten; meine einzige tochter that ich in pension, wo sie sich freilich mannichfaltiger ausbildet, als bei einem ländlichen aufenthalte geschehen könnte. GÖTHE 17, 10; damit aber ihre zusammenkünfte nicht aufsehn machen und gegenwirkung veranlassen möchten, so wendeten sie sich ins freie, in ländliche gartenumgebungen. 29, 221; das liebende personale erstieg die zinne (eines alten wartthurmes), und brachte in der ländlichen brust eine ruhe mit, die darin sanft den äuszern stillen himmel nachahmte. J. PAUL Hesp. 1, 50; (aus GRIMMS Wörterbuch - 15.07.2010)

http://germazope.uni-trier.de/Projects/WBB/woerterbuecher/dwb/wbgui?textsize=600&lemid=GL01083&mode=hitlist&query_start=0&totalhits=1&textword=&locpattern=&textpattern=&lemmapattern=Landleben&verspattern=

Bäuerliches Leben war früher hart – Darstellungen von Turner / und auch österr. Bauernmaler - Die Bauernmalerei ist ein Teil der Volkskunst und umfasst im wesentlichen die Bemalung von Möbeln (Bauernmöbel), Gebrauchsgegenständen (Klostermalerei) und Häusern (Lüftelmalerei). Bauernmalerei / Pastorales – Landleben

Landkinder wachsen "robuster" auf (frühe Kontakte mit Bakterien usw) - Tendenz weniger Lebensmittelallergien 
(z.B. Studie in USA - North Western University 2.7.2012 / Gupta, RS et al: Clinical Pediatrics - link)

Schofield,S., Lambert, CM: Village Nutrition Studies: an annotated bibliography. Inst Development Studies, Univ Sussex (1975)

Henkel, G. (website): Das Dorf Landleben in Deutschland – gestern und heute. Schriftenreihe Nr.1476, Bonn, 2015 (link bei www.bpb.de )
Viele Landschaften in Deutschland sind noch immer dörflich geprägt. Die Menschen schätzen die Überschaubarkeit und Nähe zur Landschaft in Dörfern, aber nicht wenige verlassen dörfliche Regionen, weil Arbeitsplätze und Infrastruktur fehlen. Das Buch beleuchtet die Geschichte der Lebensform Dorf, ihre Vorzüge und Problemlagen. 

Landesstelle für Museumsbetreuung Baden-Württemberg u.a.: Zöpfe ab, Hosen an! Die Fünfzigerjahre auf dem Land in Baden-Württemberg. Silberburg-Verlag, Tübingen, 2002 (link) (im Archiv)

Blum, J.: Die bäuerliche Welt. Geschichte und Kultur in sieben Jahrhunderten. Beck, München, 1982
- Dorf und Familie - Der Adel und das Land - Von der Leibeigenschaft zur Freiheit - Die Landwirtschaft - Die Sorge um das tägliche Brot (Diedrich Saalfeld) - Bauernunruhen - Volkstümliche Erzählungen und Bräuche - Der amerikanische Farmer - Der Bauer in der Welt von heute.  (Buch im Archiv)

Strube, S.: Euer Dorf soll schöner werden. Ländlicher Wandel, staatliche Planung und Demokratisierung in der Bundesrepublik Deutschland. (Reihe: Umwelt und Gesellschaft, Bd. 6) Vandenhoek&Ruprecht, Göttingen, 2013

Hinweis: Es gibt viele Dorf-Chroniken, die die Veränderungen vom traditionellen Dorfleben zu heutigen Leben in Vororten von Großstädten zeigen. (Dorf- und Heimatmuseum) (link)
(Archiv: Sammlung der Bücher zu den Stadteilen in Stuttgart und Umgebung -
z.B. Gerlingen - vom Dorf zur Stadt; 1983 - Hungerjahre; Armenfürsorge; Landwirtschaft QWein, Hopfen, Obstbau; Wald; Jagd); Wirtshäuser; Milchhändler; Wasserversorgung, u.a.)

viele Darstellungen auf Briefmarken