Das Stadtleben - die Entwicklung der Urbanisierung

11/10/13

Stadt - Urbanisierung - Innenstadt - City

Städte konnten sich erst entwickeln, nach dem die Nahrungsbeschaffung kontrolliert werden konnte (neolitische Revolution; Ackerbau und Viehzucht). (Geschichte der Versorgung von Großstädten z.B. Rom  - Ausstellung „Nutrire l’impero“ in der Ara Pacis  -  Stuttg Zeitung, 10.08.2015)

Städte sind durch ihre vielen Dienstleistungen (für die Bürger; Gemeindenahe.Versorgung) (Hygiene/Gesundheitswesen / Bildung+Kultur / Freizeit+Erholung)
sehr attraktiv; so gibt es einen bisher ungebrochenen Trend der Zuwanderung aus den ländlichen Gebieten.
(CHART - Bevölkerung BRD nach Gemeindeklassen - 1950-1980)
- Städte in Deutschland - z.B. Stuttgart

Stadtleben hat Nachteile - das Leben ist schneller, es gibt mehr Umweltbelastungen (Lärm, Luftverschmutzung, usw);
Probleme  - Megacities
- Slums (Armenviertel)

Es gibt Initiativen das Stadtleben umzugestalten; die Stadtplanung sollte entsprechend gestaltet werden, das das Leben in der Staft angenehmer wird
⇒⇒ Gesunde Stadt (Healthy Cities)
⇒⇒ Gartenstadt (grüne Stadt) ⇒ Urban Gardening (Urban Agriculture)
- Parks (Wald) / Stadtpark / Schrebergarten / Hausgarten / Kräutergarten
⇒⇒ Slow Cities

Zeo2-Zeitschrift (Nr.3/2013) Themenschwerpunkt - Ökopolis – Die Wiederentdeckung der Stadt als Ort der ökologischen Hoffnung
- Planungshilfen für Nachhaltige Stadtplanung - Beispiel aus Freiburg/Breisgau: "Nachaltigkeitskompass"  - Wissenschaftliche Begleitung durch das "Quartier Zukunft" Team des ITAS (Inst.f.Technikfolgenabschätzung, KTI, Karlsruhe  - link  - www.quartierzukunft.de

- Biologieprofessor (Menno Schilthuizen) über urbane Evolution. TAZ 02.06.2018 ⇒⇒ Buch: Darwin Comes to Town, 2018. Quercus Books.

- Kwiatkowski, M et al.: Future Public Space. Die Zukunft des öffentlichen Raumes, G Duttweiler Institut (www.gdi.ch  ), 2018 (download) Urbaner Raum: Städte werden dichter - Konflikt: öffentliches - privates Interesse Wohnflächen; Handelsflächen; Arbeitsflächen; Verkehrsflächen usw. - öffentliche Flächen für Freizeit: Parks, Picknick, Feste, Kultur, Sport usw. - Aspekt der Sicherheit - Überwachung (digitalisierte Städte) - versch. Szenarien, z.B. Wissensstadt, No-shop-city, Repräsentationsstadt (Kulturstadt), Anywhere City, ruralisierte Stadt, Ecotopia, Smart City, Cyborg City  - Bedeutung der Peripherie der Städte nimmt zu -  «Fitness-Tracker» für Städte: Zwischen Optimierung und Kontrolle. link bei www.gdi.ch 12.11.2018 ⇒⇒ Array of Things, a networked urban sensor project that’s changing our understanding of cities and urban life. https://arrayofthings.github.io - in Chicago, USA. (⇒ Internet of Things)

- www.wissenschaft-in-der-stadt.de -

Wie erkennt man die Lebensqualität einer Stadt: „Wie viele Kinder und alte Menschen sind auf den Strassen und Plätzen“ Gutes soziales Gesichtsfeld (soziale Distanzen)  – z.B. <100m / Platz 40X80m / Jan Gehl: Städte für Menschen. Jovis Verlag, Berlin 2015 / ref. Perlentaucher / Interview in Brandeins -Nr.12/ 2014) 

siehe auch Community Nutrition - bzw. Verhältnis-Prävention
(in der Stadt gibt es viele Orte - Settings - die Menschen zum Handeln "zwingen") (Pfahl - Publikation)

http://www.pfahl.org/gerda/ 

(Ernährungsplanung in einer Stadt - Ernährungsstadtplan)

Informationen zu einzelnen Städten (in Bezug auf Ernährung und Community Nutrition) (in Bearbeitung)

Relevante Wissenschaften - Stadtsoziologie - Stadtplanung (Geographie)
- Stadtmorphologie -

Zeit-Wissen - Nr.2-2009 Beginn der Serie - Die ideale Stadt - Zukunft der Stadt - http://www.zeit.de/online/2009/06/Architektur-Zukunft  

zeithistorischer Beitrag - Entwicklung des Märkischen Viertels in Berlin - größtes Wohnbauprojekt Europas - soziale Probleme - "Menschen im Experiment" - Spiegel 45_1970

Leonardo Benevolo - Die Geschichte der Stadt - Campus-Verlag - http://www.campus.de/isbn/9783593384924 (im Archiv - dickes Buch)

Dossier - Spektrum der Wissenschaft (Mai 2010) Entwicklung der Städte
Zehn Thesen zur Smart City 2030 - Newsletter des Gottlieb-Duttweiler-Institutes (www.gdi.ch ) Jan. 2016 - Konferenz - www.creatingurbantech.com - Berlin
- Santander ist eine "Smart City" - www.smartsantander.eu - Der Prototyp für die intelligente Stadt - Smart Santander - Das Stadt-Labor am Atlantik. Wissenschaft aktuell Nov 2011
- Smart Cities in www.smart-circle.org - www.smartcityexpo.com (15.-17.11.2016 in Barcelona) -
smart
-⇒ e@life
-- ⇒ Internet of things

Ritchie, H.: How urban is the world? link bei www.ourworldindata.org 27.09.2018

Rekordstädte in Deutschland -SZ-Wissen-Magagzin 03/2009  -  http://www.sueddeutsche.de/wissen/877/458528/bilder/
---  http://de.wikipedia.org/wiki/Urbanisierung 

 Eine Stadt (von althochdt.: stat = Standort, Stelle; etymologisch eins mit Statt, Stätte; vgl. dagegen Staat) ist eine größere, zentralisierte und abgegrenzte Siedlung mit einer eigenen Verwaltungs- und Versorgungsstruktur im Schnittpunkt größerer Verkehrswege. Damit ist fast jede Stadt zugleich ein zentraler Ort. Ihre Einwohnerschaft kann ethnisch, sprachlich, sozial, kulturell, konfessionell usw. sehr vielfältig sein.

Städte sind aus kulturwissenschaftlicher Perspektive der Idealfall einer Kulturraumverdichtung und aus Sicht der Soziologie vergleichsweise dicht und mit vielen Menschen besiedelte, fest umgrenzte Siedlungen (Gemeinden) mit vereinheitlichenden staatsrechtlichen bzw. kommunalrechtlichen Zügen wie zum Beispiel eigener Markthoheit, eigener Regierung, eigenem Kult und sozial stark differenzierter Einwohnerschaft. Das Letztere unterscheidet sie von Lagern (Arbeitslagern, Straflagern, Winterquartieren von Heeren u. Ä.), das Erstere z. B. vom Dorf.  - http://de.wikipedia.org/wiki/Stadt ---- http://de.wikipedia.org/wiki/Stadtentwicklung

Trend (Notiz 2012) - Renaissance des Stadtlebens - positive Aspekte stärken - viele Dienstleister - Haushalt; Handwerk, Bildung; Kinderbetreuung; Freizeit; Parks; Gärten (urban gardening); weniger Mobiltät - Verzicht auf Auto - Nutzung von ÖPNV
High Tech Sustainable Cities (Prototyp - Masdor-City in Abu Dhabi) - zu teuer; zu anfällig

Kritik an Entwicklung der Cities zu reinen sozio-ökonomischen Modellen; Marketing Ziele Massenkonsum; Events; Merchandising von "individuellen" Erscheinungen; letztlich ist in jeder City das gleiche Besondere; auch hinsichtlich der umfangreichen Gastronomie; Outlet-Ketten statt individueller, regionaltypischer Angebot (Schlaffer;H.: Die City. Straßenleben in der geplanten Stadt. Verlag zu Kladen, Springe, 2013;  BR2 3.11.13 / Freitag 10.11.13 )

- Jede große Stadt hat hoch frequentierte Einkaufstrassen (Einkaufsmeilen) 
TOP 10 (2017) #1 Zeil in Frankfurt/M knapp 15.000 Passanten/Stunde  (link bei www.jll.de )
(Passantenfrequenz)

Themenschwerpunkt: Mensch und Stadt. HuW Heft3/2015
S.111: Infographik (scan im Archiv)
S.112-116: Heuschkel, Z. et al.: Urbanes Leben und Erleben - vom Gestaltungswillen und Gestaltungshandeln der Stadtmenschen.
S.117-122: Preuße, B.: Stadt statt Land? - Wandel in den Wohnstandortpräferenzen.(scan im Archiv)

Die Stadt stresst. Schrot&Korn Juli 2018 - dort weitere Infos:
- www.davidebrocchi.eu - www.janeswalk.org - www.nebenan.dewww.urbanophil.net
Adli, Mazda: Stress and the City. C. Bertelsmann Verlag, 2017
DVD: Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen, 2016 (link)

Kulinarisch-kulturelle Stadtführungen, z.B. www.eat-the-world.com    (NGIN-Food 22.08.2017)

alternative Lebensweisen; Recycling von Industriebrache; Verkehrsflächen (Flughafen, Bahnhöfe, Strassen, Gleise usw)

- Fair Cities -

Biotope in der Stadt (Pflanzen, Tiere)

Baier,A , Müller, Chr, Werner,K: Stadt der Commonisten. Neue urbane Räume des do it yourself. transcript-Verlag, 2013, 232S 

- Wissenschaftsjahr 2015 -   Nationale Platform Zukunftsstadt - www.nationale-plattform-zukunftsstadt.de
- link bei www.morgenstadt.de (Fraunhofer-Gesellschaft)
- link bei www.difu.de (Deutsches Institut für Urbanistik)

ETH Zürich - Future City Laboratories

Hellenkemper, N., Thomey, E. WDR): Wir sind die Stadt. SWR2 Wissen - 18.08.2015 -

Natur  (www.natur.de ) - Heft 07_2012 - Titelthema "Stadtlust" (link)

 "Peripheria - Networked Smart Peripheral Cities for Sustainable Lifestyles" (Projekt im 7.ten EU-Rahmenprogramm) (www.peripheria.eu ) mit dem Ziel von Entwicklung technischer Lösungen und Dienste für sich vernetzende Städte der europäischen Peripherie ("Future Internet" - Leistungsspektrum moderner Informations- und Kommunikationstechnik), um eine ökologische Ausrichtung von Städten und nachhaltige Lebensstile ihrer Bewohner zu unterstützen. (deutscher Partner ITAS -  Projekt)  (smart life) 

Urbanistik (Stadtforschung) (wikipedia) (engl. - urbanism)

GHSL - Global Human Settlement Layer (Internet - Datenbank) - Tool for assessing the human presence on the planet(EU Aktivität) ⇒⇒  link - Degree of Urbanization - z.B. für Deutschland

Winkless, L.: Science and the City. The Mechanics Behind the Metropolis.  Bloomsbury, 2016

Zeithistorisch: Spiegel 24_1971 - Titel: Sind die Städte noch zu retten ? 

Hell, K.: Der Bürger und die Planung (Partizipiation)
BP-Kurier I_1974; S.14-49 (scan im Archiv)
Pehnt, W.: Le Corbusier als schöpferischer Widerspruch; BP-Kurier I_1974, S.20-29 (Scan im Archiv)

Megapolis: Welt-Stadt der Angestellten. BP-Kurier IV_1971, S.12-15 (Scan, Archiv)

Arbeit der Zukunft; Geschichte der Größen der Großstädten - Alexandira (Altes Ägypten) bis heute _ Graphik

Paciorek,C et al. Children's height and weight in rural and urban populations in low-income and middle-income countries: a systematic analysis of population-representative dat. Lancet Global Health 2013: 1: e300-309; Comment: e245-246 Katz,J.:  Tracking nutritional changes in an urbanising world beyond 2015

Basta, SS (Wolrd Bank): Nutrition and health in low income Urban areas of the third world. Ecol Food Nutr. 6:113-124 (1977) (scan im Archiv)

Todd, A: Health inequalities in urban areas a guide to literature (Environment and Urbanization, 8(2) 141 1996)

Regina Voges: Perspektiven für die Städte von morgen. Stuttg . Ztg. 7.9.13

Friedrich Lenger: "Metropolen der Moderne". C. H. Beck, München 2013, 757 S. (TAZ 31.12.13)

Ökologische Folgen der Urbanisierung
- Landflucht (Migration)
- Versiegelung von Boden/Anbauflächen (Bodenatlas 2015, S.56 - download)

Beispiel zur Ernährungsversorgung von Berlin: 3,5 Mill Menschen verbrauchen pro Woche 34.000 Tonnen feste Lebenssmittel (Logisitk), Projekte Urbane Landwirtschaft
Philipp Stierand - Verwaltung Abt Grünflächen - Hilmar Schädel / Obstbäume in der Stadt / essbare Bezirke (Stuttg Ztg  10.08.2015)

Beat Schürch: Urbanization and nutrition in the Third World : an annotated bibliography - Nestlé Foundation, [©1985]  (WorldCat)

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