Kommunikation = allgemein jeder Informationsaustausch zwischen Lebewesen; Kommunikation setzt mindestens zwei Partner voraus, und Medien über die die Verständigung, die Kommunikation geschieht.

Für Menschen ist dieSprache ein wichtiges Mittel der Kommunikation (Sprechen - Hören - Zuhören/Verstehnen); so steht in der Bibel "Am Anfang war das Wort") (z.B. Bibel-Center; Wikipedia - Anfang/Zitate / HR-Funkkolleg ).

Es gibt jedoch viele Arten von Medien (Signale) der Kommunikation; biologisch gesehen ist es das einfache <media 1013>S-O-R-Modell</media> (biologische Grundlage der  Kommunikation über die Sinne - Tembrock - Verhalten (Abb. Sinne + Kommunikation) (<media 1004>komplexes S-O-R-Modell</media>).
Für den Informationaustausch zwischen den Menschen gibt es folgendes Basis-Kommunikationsmodell. (engl. Communication Theory  (wiki-Schema)
Es gibt diejenigen, die eine neue Information (zur Ernährung) erstellen (die Ergebnisse der Wissenschaft) und publizieren wollen (die Sender); und auf der anderen Seite der Kommunikation sind die Empfänger (die Nutzer; z.B. die Verbraucher) (Akteure der Kommunikation).
(link zu Communication Theories - University Twente)
(⇒⇒ Medien als Vierte Gewalt (vierte Macht, publikative Gewalt) (öffentlichen Medien, wie Presse und Rundfunk) in einem Gesellschaftssystem, hat nicht wie Exekutive (Regierung), Legislative (Gesetzgebung; Parlament) und Judikative(Rechtsprechung) keine eigene Gewalt, sie kann jedoch durch Berichterstattung das politische Geschehen beeinflussen; Unabhängigkeit, freie Presse; Trennung von Berichterstattung / Meinungsbildung / Werbung). (link bei www.bpb.de ) (⇒ Vertrauen, Glaubwürdigkeit)
(Thomas Meyer - Mediokratie in Politik und Zeitgeschehen (2002)
Es gibt sehr viele Sender mit insgesamt fast "unendlich" vielen  Informationsangebote; dies erfordert von den Empfängern eine Auswahl. Das trifft für alle Stufen im Kommunikationssystem zu. Die Medien wählen aus, bestimmen welche Themen die "Schlagzeilen" bilden (Agenda-Setting), welche weiter hinten stehen, und welche im "Papierkorb" landen. Die Endempfänger (der Verbraucher) sind sehr unterschiedlich; und sie wählen weiter aus (verschieden Menschengruppen; verschiedene Lebenssituationen, verschiedene "Settings", usw. (selektives Wahrnehmen). Dazu gibt es ein Schaubild (als PDF) über die Zusammenhängen (einschließlich Mittler und Medien) sowie eine Liste folgender Stichworte.
- Akteure der Kommunikation
-- Verbände(Partein, Gewerkschaften) - Agrar-Ernährung-Verbände
-- Lebensmittelproduzenten
-- Lebensmittelhandel
-- Verbraucherorganisationen

- Medien der Kommunikation
--  SPRECHEN  (Hören) - Erzählen - Diskussion - Unterricht - Vortrag /      Massenmedium SPRACHE (AUDIO) -Radio / Tonträger (CD)
-- SCHREIBEN (drucken) -LESEN DRUCKEN - PRINTMEDIEN Zeitungen - (Studie BFEL) - Zeitschriften / Bücher - Fachbücher - Schulbücher  -  (Bücher - Belletristik)
-- SEHEN - VISUELLE Medien (Bilder) (bildende Kunst) Bilder (Fotographie) / Zeichen (Marken) / Signale (Hinweisschilder) / Icons / Plakate / AUDIO-VISUELLE MASSENMEDIEN: Fernsehen (Studie BFEL - Ernährungsbericht 2004) / Lehr-Filme / ELEKTRONISCHE MEDIEN - Internet (IT) / Handy (Mobil) / PDA (Navi´s)

Rat für Informationsinfrastrukturen (wikipedia) - www.rfii.de -

INFORMATIONEN DER ANBIETER   (siehe auch Human Touch Points)  (benörigen selbst Information -  Marktforschung - modern auch Food Informatics genannt; Unilever 2004 Symposium
- Verpackung
- Werbung - Marketing - Moderne Medien - Hotlines

INFORMATIONEN der VERBRAUCHERORGANISATIONEN-- Behörden -  Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung - Verbraucherorganisationen - Test

INFORMATIONEN DES GESUNDHEITSWESENS - Krankenkassen Apotheken - und Arzt Organisationen - Pharmaindustrie

PERSÖNLICHE INFORMATION  - Freunde, Verwandte - Verkäufer - Ärzte - Apotheker - Gesundheitsdienstleistern / private Anbieter/Dienstleister / Ernährungsberater.

Darüberhinaus ist noch mittelbare Kommunikation (für Ernährungsthemen) in folgenden Bereichen vorhanden: Architektur (Land-, Stadt-, Gebäudegestaltung) (Werbeflächen); Ausstellungen und Museen; Bildende Kunst (Malerei)
Lebensart (lifestyle) ("Mode" / in/out / Kabarett / Witz / Cartoons / comedy / Spiele)
Literatur (Belletristik; Märchen und Sagen)
Musik (Gemüseorcherster; Vegane Oper; Jazz)
Philatelie
Philosophie (Ethik, Religion)
Sprache (Sprachbilder, Redewendungen; Metaphern)

Informationsmanagement -  Bewertung - Glaubwürdigkeit der Informationen (Informanden; Quellen); Vertrauen; Qualität (richtig/falsch; objektiv/interessen-geleitet) (Ernährungsmythen; Ernährungsmärchen;  "Werbe-Sprüche"
Risiko - Kommunikation (Publikation des BfR)

Sprichworte zu Kommunikation im Spruchbeutel.

Vom Wahrnehmen der Information zum Handeln besteht ein langer Weg (Kette).
(Chart: "Lied der Strategie" - Aus Schule&Beratung Nr.5/1992)

Gedanken darüber - Was weiss die Menschheit als Summe (aller wissenschaftlichen Erkenntnisse; Zahl der Wissenschaftler * Zahl der Publikationen); welcher geringe Anteil dient der Entscheidungshilfe ("Daten fürTaten" - z.B. in der Politik) (für das persönliche Alltagshandeln)

Walter Lippmann: „Die öffentliche Meinung“ (veröffentlicht 1922) Public Opinion  (elektronischer Zugang - link + link )  (Deutsche Ausgabe - Westend Verlag, Frankfurt/M 2018 - Leseprobe)
Lippmann war davon überzeugt, dass öffentliche Meinung vor allem immer veröffentlichte Meinung ist, geprägt durch Vorurteile und Stereotype. Er meinte zudem, dass sich der Einzelne, selbst bei guter Bildung, nicht in der Lage sei, sich ein wirklich adäquates Bild von jenen Lagen zu machen, zu er Entscheidungen zu treffen hat. Alle entscheidungsberechtigte Bürger verfügen über unzureichendes Wissen. „Wir werden behaupten“, so Lippmann, „dass alles, was der Mensch tut, nicht auf unmittelbarem und sicherem Wissen beruht, sondern auf Bildern, die er sich selbst geschaffen oder die man ihm gegeben hat.“ Es gibt keine unabhängigen Medien, sondern jede hat bestimmte Sichtweisen und Interessen. Und heute gibt es immer mehr Medien und Informationsüberfluß.
(Brumlik, M. Demokratische Öffentlichkeit. TAZ 04.08.2018)
Interessen gesteuerte (Massen)Kommunikation - Massenmedien -

Informationen:

Wissenschaft - Kommunikattionswissenschaft ( (WIKI)

Lexikon - http://www.medialine.de/deutsch/wissen/medialexikon.html

Das Interesse an der Nutzung von Ernährungsinformationen ist in der NVS II (www.was-esse-ich.de) 2007 erfragt worden (siehe Bericht 1.Teil, Kap. 7.4, S.104): "Zwei Drittel der Deutschen (66,3%) informiert sich aus verschiedenen Quellen undmit unterschiedlicher Intensität über Ernährungsfragen. Die Frauen liegen mit einer Häufigkeit von 74,3% deutlich höher in ihrem Informationsverhalten als die Männermit 58,1%. Ernährung ist das Thema, für das sich Frauen verantwortlich fühlen und(immer noch) verantwortlich sind. Schon mehr als die Hälfte der jungen Frauen imAlter von 14-18 Jahren interessieren sich für das Thema Ernährung. Das höchsteInteresse findet sich bei den 51-64-jährigen Frauen (rund vier Fünftel). Bei den Männern steigt das Informationsinteresse im Altersverlauf ähnlich an, allerdings nichtso ausgeprägt und auf einem niedrigeren Niveau. Auch hier zeigen die Senioren (65-
80 Jahre) ein Nachlassen des Interesses.NVS-Teilnehmer mit höherem Schulabschluss (Abitur/Fachhochschulreife)informieren sich häufiger über Ernährung als Teilnehmer mit Hauptschulabschluss. Insgesamt 31,3% der Deutschen informieren sich nicht über Ernährung.

Zur Auswahl standen 21 Informationsmöglichkeiten. Bezogen auf alle Teilnehmer nimmt der Bereich „Zeitungen/Wochenzeitungen/Wochenmagazin“ in der Summe der Nutzung mit 56,0% den Spitzenplatz ein. Platzzwei, mit einem Gesamtanteil von 54,4%, erreichen „Angaben auf Lebensmittelverpackungen“. Beide Informationsquellen liegen mit einer „täglichen“ Nutzung bei 6% und erreichen damit in dieser Kategorie die häufigste Nennung. Als einzige Informationsmöglichkeiten erreichen diese beiden mit 14,3% (Lebensmittelverpackungen)und 11,6% (Printmedien) auch eine zweistellige Häufigkeit bei derAngabe „1 mal bis mehrmals pro Woche“. „Mehrmals pro Monat“ nutzen 19,8%(Printmedien) und 19,1% (Lebensmittelverpackungen), „1 mal pro Monat undweniger“ nutzen 18,7% (Printmedien) und 14,9% (Lebensmittelverpackungen) der
NVS-Teilnehmer diese Medien, um Informationen über Ernährungsfragen zu erhalten.
Freunde und Familie“ folgt mit einer Häufigkeit von 54,0% dicht auf Platz drei. Diese Informationsquelle wurde zu 21,0% „mehrmals pro Monat“ und zu 22,2% „1mal pro Monat und weniger“ genannt. Das Fernsehen nutzt mit 50,5% noch knapp über die Hälfte aller Deutschen. 15,5%der Teilnehmer informieren sich „mehrmals pro Monat“ und 24,2% „1 mal pro Monatund weniger“ über Fernsehsendungen zum Thema Ernährung.
Die Informationsquellen „Werbung, Radio, Fach- und Kochbücher“, „Informationsbroschürenund -blätter von der Industrie“ sowie „Fachzeitschriften“ folgen und erreichen mit einer Häufigkeit (Summe) von 36,3% bis 32,2% einen Mittelplatz inder Häufigkeit der Nutzung. Danach folgen in abnehmender Reihenfolge „Arbeitsplatz/Kollegen(innen)“, „Arzt/Ärztin“, „Krankenkassen“, „von Kindern gelernte oder mitgebrachte Informationen“, „Internet/SMS-Infonachrichten“ und „ApothekerIn“. Diese Informationsquellen liegen in der Häufigkeit ihrer Nutzung zwischen 26,0% und 15,1%. Unter 10% Nutzung finden sich „Verbraucherzentralen und deren Beratungsstellen“,  „Schule, Unterricht, Studium“, „Deutsche Gesellschaft für Ernährung
e.V., aid Infodienst e.V. oder andere Vereine“, „Heilpraktiker“, „Gesundheits-, Lebensmittelüberwachungs-/ Veterinäramt“ und die „Volkshochschule“.

Selbstverständlich sind die Informationsquellen von der Art ihrer Nutzungsmöglichkeit nicht direkt zu vergleichen. Die Zeitung oder das Fernsehen erreichen die Verbraucher täglich mühelos, während ein Besuch beim Arzt/Ärztin oder ein Kurs an der Volkshochschule üblicherweise nicht in dieser Häufigkeit stattfinden. Es zeigt sich, dass unter anderem wegen des leichten Zugangs die allgemeinen Publikumsmedien und die Informationen der Hersteller eine große Bedeutung für die Informationsbeschaffung besitzen."

Epochen der Kommunikation in der Menschheitsgeschichte - Sprache (oral history) - Schrift - Drucken (Gutenberg) - Internet (elektronisch)
Zur Geschichte der Druckerei (aus der Sicht der Philatelie - Klaus Henseler: www.drucker-marken.de )

 

 

 

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Neues Kommunizieren

Zeit Wissen Ratgeber in Kooperation mit der Zeitschrift test von Stiftung Warentest. - Nov_2010 - Schwerpunktthema Kommunikation

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Entwicklung des Lebensbereiches Kommunikation - »Welt 2050« (aus 2007) - www.zeit.de/zeit-wissen/2007/01/Serie-Kommunikation

 

Zeitschrift-brandeins - Feb_2009 - Titelthema "Kommunikation / PR"

www.brandeins.de/home/inhalte.asp

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