Gespräche (wiki) (engl speech) (oral Communication)
- persönliche (verbale; mittels "Lauten"; Sprache)Kommunikation - innerhalb der Familie (Eltern-Kinder) / zur Peer-Group - zwischen Freunden - Arbeitskollegen usw
Art der Gespräche - Unterhaltung - small talk
Monologe (Frontalunterricht) - Dialoge - Diskussionsrunden
Anweisungen - Anleitungen
Lehre - Beratung - Unterricht
Befragung - Interview
(auch "Mithören" Gespräche anderer - im ÖPNV; in Restaurants us)

(gemeinsame Sprache; gemeinsamen Verständnis _ Medien)

Mund-zu-Mund-Propaganda /  Flüsterpropaganda (Gerüchte) / persönliche Marketing ("Tupperparties") / Empfehlungsmarketing / virales Marketing / Netzwerk-Marketing / Teil des Direktmaketings /
Empfehlungen via Internet (Bewertung von Kunden) (Empfehlungsportale - Test April 2011

Scheytt,SD.: Von Ratten, Metzgern, Schustern und Lemmingen. Die Mundpropaganda kehrt zurück - offline und online. brandeins 2012_02, S.126f / Word of Mouth Tracking 2011 (Charts)

Informationen oder Empfehlungen verbreiten sich durch mündliche Weitergabe im persönlichen Gespräch „von Mund zu Mund“. Das ist relativ zufällig und ungesteuert; doch solche Informationen haben für die mesiten Menschen eine hohe Relevanz  (Informationen - Gilbert-Studie)  (Vertrauen in Werbung - Nielsen 2009)

Gerüchte, nachrichten gehen von mund zu mund (schon mhd. von munde ze munde LEXER 1, 2232). Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Band 12, Spalten 2669–2687. Leipzig: S. Hirzel 1854–1960.
http://de.wikipedia.org/wiki/Mundpropaganda 

http://www.akademie.de/marketing-pr-vertrieb/marketing/tipps/marketingpr/mund-zu-mund-propaganda.html

Virales Marketing (auch Viralmarketing oder manchmal Virusmarketing, kurz VM) ist eine Marketingform, die soziale Netzwerke und Medien nutzt, um mit einer meist ungewöhnlichen oder hintergründigen Nachricht auf eine Marke, Produkt oder Kampagne aufmerksam zu machen. Wenngleich die epidemische Verbreitung der einer Mundpropaganda ähnelt, ist Virales Marketing nicht mit dieser zu vergleichen, da bei der Mundpropaganda die Initiierung der Verbreitung für gewöhnlich von neutralen Teilnehmern hervorgeht. Der Term „viral“ besagt, dass Informationen über ein Produkt oder eine Dienstleistung innerhalb kürzester Zeit gleich einem biologischen Virus von Mensch zu Mensch weitergetragen werdenDas Virale Marketing bedient sich dabei verschiedener Methoden, um die Nachricht zu publizieren, wie z. B. Postkarten, Filmclips oder einfache Beiträge in Internetforen und Blogs. Die eigens für das Internet vorbereiteten Methoden werden als Virals bezeichnet.Der Erfolg ist, gemessen am minimalen finanziellen Aufwand, überproportional groß, lässt sich aber letztendlich nicht in Zahlen ausdrücken, da eine genaue Kontrolle der Verbreitung per se nicht möglich ist.In einer Ausgabe des Fernsehmagazins ZAPP zum Thema Virales Marketing umschrieb der Kreativdirektor den Begriff wie folgt:„Werbung im Fernsehen ist klar zu erkennen als Werbung. Werbung im Internet ist, wenn sie gut gemacht ist, erst mal nicht sofort zu dechiffrieren als Werbung. Das heißt die Menschen treffen auf etwas, finden es interessant, finden es gut und schicken es weiter“Ein bekanntes Beispiel ist das Werbespiel Moorhuhn, das von der Firma Phenomedia AG für Johnnie Walker entwickelt wurde. Innerhalb kürzester Zeit erreichte das Spiel eine enorme Popularität die sich auch auf die Marke übertrug. Mit Nachfolgern von Moorhuhn versuchten später auch Firmen wie Computer Channel, Quam, Bild und Haribo an den Erfolg anzuknüpfen. 

Folgende Möglichkeiten zur Verbreitung sind denkbar:
Tell-A-Friend-Funktionen: Über Formulare auf Webseiten lässt sich der Inhalt der betreffenden Seite als „Empfehlung“ an EMail-Adressen verschicken.
E-Mail-Weiterleitung: Eine häufige Art der Verbreitung, bei der der Konsument meist die komplette Nachricht selber verfasst und als Empfehlung weiterversendet.
Weblogs: Die Aufnahme eines bestimmten Themas durch mehrere "Blogger" impliziert eine Popularität.
Petitionen oder Unterschriftensammlungen

Wissenschaftliche Grundlage 

Ein wissenschaftlicher Erklärungsansatz für Funktionsweise und Erfolg des Verfahrens bietet sich im Rahmen der Memetik: Eine virale Werbekampagne bildet eine Gruppe von Ideen oder Gedanken (Memen), die sich wechselseitig bei ihrer Replikation und Weiterverbreitung innerhalb der Gesellschaft unterstützen, einen so genannten Memplex. Es wird ein Mechanismus geschaffen, der allein aufgrund seiner Form für die Verbreitung einer Botschaft sorgt, indem jeder Empfänger zur Weitergabe angeregt wird. Der Verbreitungserfolg ist dabei unabhängig von dem tatsächlichen Wert oder Wahrheitsgehalt der verbreiteten Information.

http://de.wikipedia.org/wiki/Virales_Marketing 

Aufteilung der über Network-Marketing vertriebenen Produkte  in Deutschland (2001)  * 43 % Vitamin-, Diät- und Nahrungsergänzungsmittel

* 28 % Kosmetik und Körperpflege

* 11 % Düfte

* 9 % Wasch- und Putzmittel

* 3 % Modeschmuck und Accessoires

in den USA (2005) 

 * 33,6 % Kosmetik, Körperpflege und Accessoires

* 26,8 % Haushalt

* 19,1 % Vitamin-, Diät- und Nahrungsergänzungsmittel

* 15,0 % Dienstleistungen und verschiedenes

* 5,0 % Freizeit, Bücher und Spielwaren

 

www.stuttgart.ihk24.de/produktmarken/recht_und_fair_play/Wettbewerbsrecht/Laienwerbung.jsp  IHK Stuttgart zur Definition und Grenzen von Laienwerbung

http://www.marketing-centrum.de/ifhm/ Institut für Handelsmanagement und Netzwerkmarketing von Dieter Ahlert