Auf der Erde gibt es viele verschiedene Lebensräume (geographische, ökologische Zonen; Land- und Wassermassen). Das biologische Leben ist so anpassungsfähig, dass überall verschiedene Lebewesen zu finden sind, die in Biotop-Systemen zusammen existieren; sich gegenseitig nutzen, aber auch schaden (ökologische Gleichgewichte). Indikatoren dieses Umweltbereichs sind z.B. die charakteristische Vielfalt an Mikroorganismen, Pflanzen- und Tierarten (Flora und Fauna) (siehe auch Dichotomie - Einfalt - Vielfalt; Monokultur - Multikulti - kulturelle Vielfalt)
Mit sich ändernden Umweltbedingungen (Klima; Stoffgehalten, u.a.) ändern sich die Lebensbedingunden und damit die Zusammensetzung der Biotope. (Anm. - Das gilt auch für die Mikroökologie des humanen Magen- und Darmtraktes.). Bei diesen Anpassungsprozessen sterben manche Arten ab (Artensterben; Aussterben von Arten) und andere entstehen (z.B. durch Mutationen, aber auch durch Zuwanderungen) (neue Arten).
Die Aktiitäten von Menschen greifen unmittelbar in die natürlichen Biotopsysteme ein. Sehr deutlich wird dies durch die Betrachtung der Geschichte der Ernährung des Menschen. Aus Jägern und Sammlern wurden Ackerbauer und Viehzüchter. Die Agrarklutur gestaltete Lebensräume (Felder, Wälder, usw) und wählte Pflanzen und Tiere aus, die Menschen nutzen bringen (Nutzpflanzen - fürs Essen, für Energie, zum Bauen, usw; analog Nutztiere - für Arbeitskraft und fürs Essen, u.a.m)
Der Ursprung der Nutz-Arten ist auf einige geographische Regionen begrenzt, diese werdenWawilowschen Zentren genannt.
Im Zuge der Entwicklung der Gesellschaft, und besonders durch die industrielle Revolution, erwies es sich als scheinbar wirtschaftlich, die Lebensbedingungen (und damit auch das Leben; die Lebensmittel) zu standardisieren. (Fordismus). So werden die Nutzpflanzen und -tiere gefördert (gezüchtet, gedüngt usw.), und das unnütze ("Unkraut") bekämpft (Schädlingsbekämpfung). So gibt es viele Belege dafür, dass es immer mehr Arten aussterben ("rote Listen"), aber auch innerhalb einer Art, es immer weniger Sorten gibt (meist nur Hochleistungs-Sorten für einen ganz bestimmten Aspekt; z.B. Milchkühe, Legehennen, u.a., gibt). Den kurzfristige wirtschaftlich-positiven Aspekten einer (industriellen) Hochleistungsproduktion von Agrarrohstoffen (Biomasse), die zu Monokultur (biologische Einfalt) stehen riskante Nachteile gegenüber. Vielfalt ist nicht nur ästethisch ("bunter") sondern auch ökologisch sicher; es gibt nicht für alles einen Feind,während bei Monokultur ein (resistenter) Schädling die ganze Anlage (Plantage, Massen-Tierstall, usw) schnelle vernichten kann (z.B. Reblaus in Deutschland; Kartoffelfäule in Irlans usw.). (Wettlauf - gentechnische Züchtungen; Schädlingsbekämfpung durch Menschen versus "Erfindergabe" der Natur - Eroberung von immer wieder neuen Biotopen; z.B. gibt es auch angepasste Mikroorganismen an Schädlingsbekämpfungsmittel u.v.a.m.)
Die Zahl der emoirisch belegten eßbaren Pflanzen liegt bei 13.000 Spezies (aus 400 verschiednenen Pflanzenfamilien), doch weltweit liefern nur 30 Pflanzenarten 95% der Welternährung. Die Forschung konzentriert sich darauf (internationale Agrarforschungszentren; OLT 94 - Tabelle 35) (www.cgiar.org)
(Passend dazu - http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/432452/TrkHomeMagTsr7 ) (als download vorhanden) (Informationssammlung)
Artenvielfalt vs. Monokultur ist ein wichtiges Thema der Ernährungsökologie.
Convention on Biological Diversity (CBD) - www.cbd.int
http://de.wikipedia.org/wiki/Nikolai_Iwanowitsch_Wawilow
http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=14341018&top=SPIEGEL
Erhalt von Sorten - Arche Noah - Arche der Lebensmittel (bei Slow Food) - Gen-Sorten-Banken
Allgemeingut - Allmende vs Wirtschafts-Privat-Besitz - Patente auf (Natur) ArtenBeispiele – Kartoffelsorte – LINDA
(Sorten-Regelung) / Gendatenbanken
"Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt (IBV)" http://www.genres.de/infos/aktuelles/umzug.htm
Rote Listen - www.iucnredlist.org ) (Listen)
(siehe auch Slow Food -Arche) (aussterbende Rinderrassen - Infos)
Siehe auch Biodiplomacy
Projekt - Agrobiodiversität (2002 - bis 2004 abgeschlossen; website: www.agrobiodiversitaet.net - ) - Informationen - Kapitel zu Schweine-Rassen
Kommunikation von Agrobiodiversität
Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner am 20. Mai 2010 das Startsignal für die Initiative „Biologische Vielfalt schützen und nutzen“.
http://www.hier-waechst-vielfalt.de /
ForschungsReport Heft 01/2010 - Schwerpunkt: Biologische Vielfalt und Ernährungsqualität - http://www.bmelv-forschung.de/fileadmin/dam_uploads/ForschungsReport/fr-2010-1.pdf - Institut für Biodiversität; Klima + Kabeljau - Nahrungsnetze; Nutztiere, Schweine; Hühner - genetische Vielfalt; Hafer; Gemüse; Obstsorten; Gewürzpflanzen - chemische Diversität; Biodiversität des Geruchssinns; mikrobiologische Vielfalt - zB. Käseherstellung; http://www.bmelv-forschung.de/fileadmin/dam_uploads/ForschungsReport/fr-2010-1.pdf
Artenschutz / Reihung – SKOFGA – Stamm – Klasse – Ordnung – Familie – Gattung – Art (Linné)
IUCN – Internat Union Conservation of Nature and natural Ressources / A large network of conservation experts brought together to work against the species extinction crisis. - www.iucn.org/themes/ssc/
Genaue Zahl der Arten auf der Erde immer noch unbekannt
(Zehn wichtigsten Fragen zum Artenschutz)
http://www.zeit.de/zeit-wissen/2008/03/Dossier-Arten-Fragen?page=all
Im Mai 2008 - Deutschlandfunk - Programmschwerpunkt "Artenvielfalt" - Beispiel - http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/774707/
Deutschland wart Gastgeber der 9. UN-Naturschutz-Konferenz (19.-30.Mai 2008; Bonn). Die UN-Naturschutzkonferenz ist das politische Gremium zum "Übereinkommen über die biologische Vielfalt". Dieses Abkommen ist 1992 beim Erdgipfel in Rio de Janeiro geschlossen worden. 189 Staaten und die Europäische Union (EU) haben es unterzeichnet. (Website - nicht mehr gültig - 16.06.09 - http://www.naturallianz.de/ )
Tagung 2008 in Bonn - www.planet-diversity.org
http://de.wikipedia.org/wiki/Biodiversit%C3%A4ts-Konvention
http://www.biodiv-chm.de/konvention/F1052472545/HTML_Page1049896418
Sozialwissenschaftliche Studien zur Biodiversität - GESIS-Publikation -
Vielfalt früher im Haushalt - Verwendung von verschiedenen Lebensmittel (Kochbuch 1900)
"Tag der Biologischen Vielfalt" am 22.05: www.panda.org / www.wwf.org / www.wwf.de
http://www.presseportal.de/pm/6638/1409245/wwf_world_wide_fund_for_nature
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BioDiplomacy - uses diplomatic skills to promote global diversity ...
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BioDiplomacy interprets "diversity" to include the natural world's habitats and species and the diversity of human physical, cultural and social artefacts; ...
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UNU-IAS Research Agenda
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Biodiplomacy (encompassing issues such as access and benefit-sharing of genetic resources, biotechnology and biosafety, bioethics, traditional knowledge and ...
www.ias.unu.edu/research/research.cfm - Im Cache - Ähnliche Seiten
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Biodiplomacy Initiative
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In the last few decades, international biodiversity diplomacy (bio-diplomacy) has undergone deep changes in both its nature and scope. ...
www.ias.unu.edu/redirect_UNU.aspx?ddlID=107&catID=5 - Im Cache - Ähnliche Seiten
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In bestimmten Regionen leben mehr verschiedene Organismen als in anderen - wichtig sind Inseln - z.B. in der Südsee- Palau
(Gerold Kier - Uni Bonn; Proc NAS 2009)
www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/176847/
Gerold Kier, Holger Kreft, Tien Ming Lee, Walter Jetz, Pierre L. Ibisch, Christoph Nowicki, Jens Mutke & Wilhelm Barthlott: A global assessment of endemism and species richness across island and mainland regions. PNAS (doi: 10.1073/pnas.0810306106), kostenfrei verfügbar unter www.pnas.org oder www.doi.org.
www.pnas.org/content/106/23/9322.full.pdf+html
Das Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F) ist eine Forschungseinrichtung mit Sitz in Frankfurt am Main (Deutschland), die seit dem 1. Juli 2008 im Rahmen der Hessischen Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-Ökonomischer Exzellenz (LOEWE) gefördert wird.
http://www.bik-f.de/root/index.php
http://de.wikipedia.org/wiki/Biodiversit%C3%A4t_und_Klima_Forschungszentrum
Leseliste - Biodiversity EarthScan
Jahr der Artenvielfalt 2010
DNA Barcodes - Strichcodes des Lebens
http://en.wikipedia.org/wiki/DNA_barcoding
http://www.barcodinglife.org/views/login.php
http://barcoding.si.edu/index_detail.htm
http://www.sueddeutsche.de/wissen/475/499748/text/
Zum Jahr der Artenvielfalt (Biodiversität) gibt es einige Briefmarken
Deutschland - nutzt bei der Briefmarke zu 200 Jahre Naturkunde-Museum Berlin (2.1.2010) den Hinweis auf die Biodiversitätsforschung (an der Humboldt Uniervsität)
Schweiz - Ziege
Gefahr des Aussterbens für den roten Thunfisch (März 2010 Infos)
Der Thunfisch ist im Mittelmeer bald ausgerottet 16. April 2009, 15:34 Uhr
World Wide Fund for Nature (WWF)
http://www.wwf.de/presse/details/news/tunfisch_im_mittelmeer_bis_2012_ausgestorben/
Im Mittelmeer droht der totale Zusammenbruch der Bestände des Blauflossen-Thunfischs: Nach einer neuen Analyse der Population und der Zahl fortpflanzungsfähiger Tiere soll er bereits in drei Jahren ausgestorben sein. Umweltschützer fordern deshalb einen kompletten Fang-Stopp.
Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in randenburg e.V.
www.genres.de/infos/vern/index.htm
Katalog
http://www.genres.de/infos/vern/katalog/Compendium-2010.pdf
Kartoffelsorten - Getreide, Mais, Hirse Sonstige Feldfrüchte - Paprika, Tomaten, Kürbisgewächse, Wurzel- und Blattgemüse , seltene Salatsorten, Äpfel und Birnen, Färberpflanzen, Zier- und Wildpflanzen, Tabak, Öl, Faser-und Industriepflanzen
Genbank für Pflanzen: Das Beerenkomplott
19. Okt. 2010... Petersburg an – eine der weltgrößten Obstgenbanken entstand. Nun soll das wertvolle Erbe zerstört werden und Einfamilienhäusern weichen.
www.zeit.de/zeit-wissen/2010/06/Beerenarchiv
N.I. Vavilov Institute of Plant Industry - http://www.vir.nw.ru/
Österreich - www.arche-noah.at
Grimberg, S.: Die Rettung des Champagner-Roggens ( www.vern.de )Verein will seltene Sorten erhalten) TAZ 12.5.12
Britisches Foresight Program - "help government to think systematically about the future" - Projektbereiche (Feb 2011) u.a.
- Global food and farming future - Bericht gerade publiziert;
- International Dimenstions of Climate Change
-- Global Environmental Migration -
FAO - The State of World´s Plants Genetic Resources for Food and Agriculture - 1996 - 2nd Round 2006 - es gibt einzelne Reports für (fast) jedes Land; Beispiel - Deutschland (Landnutzung; Anbau von Pflanzen; Genbanken) / verantwortlich - BMELV - dort www.genres.de -