Der Einfluss der Ernährung des Menschens auf das Klima der Erde ist komplex und multivariat (Forschungsbereich der Ernährungsökologie)

Der Klimawandel - d.h. der Trend zur Erderwärmung - hängt vor allem von den Treibhausgasen ab
- Kohlendioxid (CO2)
- Methan (CH4)
- Lachgas (N2O).
Der Beitrag der Nahrungskette an dem Ausstauss dieser Gase liegt bei einem Fünftel - und setzt sich zusammen aus:
landwirtschaftliche Erzeugung (Art der Bodennutzung; tierische Erzeugung - z.B. Methanausstoss der Rinder; usw)
Klimafarming (wikipedia) Klimafarming - wie Landwirtschaft den Klimawandel bremst (SWR2 Wissen - 19.11.2013 - Download Manusktript) (wiederholt 14.10.2014)
Verarbeitung der Lebensmittel
Verteilung (Handel) (Lagerung; Transport; Verpackung)
Ernährungsweisen (Anteil an tierischen Lebensmitteln)
Energie- und Rohstoffverbrauch; CO2-Äquivalente (MIPS; Fußstapfen, Ökobilanzen - Rucksäcke u.a.)

(s. auch nachhaltige Ernährungsweisen - Klimadiät)

 

Literatur:
Gutachten "Klimaschutz in der Land- und Forst-wirtschaft sowie den nachgelagerten Bereichen Ernährung und Holzverwendung" Juli 2016, 482S. (Download) - Gemeinsame Pressemitteilung der Wissenschaftlichen Beiräte für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE) und für Waldpolitik (WBW) beim BMEL zur Übergabe des Klimaschutzgutachtens, Berlin, 02.09.2016 (Pressemeldung in TAZ 13.09. S.4 - im TAZeArchiv, Agrarministerium empfiehlt: Fleichverzicht zum Klimaschutz Südd.Ztg 04.09.2016 )

Claupein, E.; Hoffmann, I: Dimension Umwelt: wie sich Ernährung auf das Klima auswirkt. S.54-62 in Hoffmann, I., Schneider, K., Leitzmann, C (Hrsg). Ernährungsökologie -komplexen Herausforderungen integrativ begegnen. oekom-verlag, München 

Food and the environment. Diets that are healthy for people and for the planet. Barilla Center, Broschüre 2013 (download) Vergleich tierische und pflanzliche Lebensmittel CO2- und Wasser-foot print; Mediterrane Diät