Es gibt im (Alltags)Leben Räume die für die verschiedenen Bedürfnisse des Menschen entpsrechend eingerichtet sind.

(dazu - Theorie - der Ökologischen Psychologie - Setting / aber auch Biologie - Habitat)

In einer Wohnung gibt es Räume ("Ecken") zum Schlafen; zum Erholen ("couch"), zum Arbeiten (Küche; Hobbykeller; Garten), zur Bildung (Bücherregal; PC-Schreibtisch, usw), zum Spielen, zum Nichtstun.

Während früher der Haushalt - das Haus - der Ort fürs "ganze" Leben, und dieses war eingebunden in eine enge, überschaubare Umwelt (Dorfgemeinde), ist heute das Leben global organisiert (wir finden in allen Lebensräumen - Verbindungen die den Globus umspannen - Globalisierung der Wirtschaft -  im Supermarkt gibt es Lebensmittel aus aller Welt)

Die Produktion der Lebensmittel(rohstoffe) ist traditionell an Land gebunden - die Landwirtschaft. Plfanzen und Tiere werden von Menschen "kultiviert" - das geschieht im Bereich der Agrarkultur; und diese finden wir immer noch im Agrarraum.

Diese Wurzeln der Tradition sind z.B. noch dadurch zu erkennen, das manche kleinen Orte, nur dadurch in den Mund genommen werden, weil man die Produkte der Gemeinde isst (z.B. Teltower Rübchen oder Rügenwalder Teewurst) bzw trinkt (Bierorte - Jever, Krombacher, Warsteiner; Erdinger, u.v.a.m; und Winzergemeinden gibt es noch mehr). (siehe auch Kennzeichen regionaler Herkunft)  (siehe auch Heimat)

Tourismus-Marketing orientiere Spezialitätenwochen führen zu einer Wiederbelebung (Revival) alter Traditionen bzw. zu dem was heute darunter verstanden wird (Spargelwochen; Bärlauchwochen; oder Filderkraut-Fest, Zwiebel-Markt <in Weimar>) (hier gibt es eine Reihe von phliatelistischen Belegen, besonders gepflegt in Italien; aber auch USA).

Dies ist heute nicht mehr so eng zu sehen; Produktionen kann auch "bodenlos" erfolgen; Auqakulturen - Gewächshäuser (in wahrsten Sinne) (urbane Lebensmittelproduktion).

Genauso gibt es für Menschen außer Haus -

Landschaft

Klima (Saison; Sonne; Licht; Regen; Nebel, Dunkelheit);  Höhenlage (Bergbewohner)

Arbeitswelten

Bildungswelten

Kulturwelt

Freizeitwelten.

Statistik - Fläche des Landes - Anteile für Landwirtschaft - Bodennutzung (für einzelne Agrargüter - Getreide, Kartoffel, Wein, Kleingarten usw - (Beispiel: historisch - BMELF - Statistisches Handbuch (1956) über Landwirtschaft und Ernährung der Bundesrepublik Deutschland. Verlag Paul Parey, Hamburg, Berlin, 1956; / Tab. 23 -S.5/ Tab.88 - S.51)

- www.agaratlas.de - des Thünen-Instituts

Instrumente der Steuerung der Flächenutzung (TAB Dok)

Der größte Raum des Planeten Erde ist das Wasser - Wasser bedeckt rund 70% der Erdoberfläche;
149 Mill km2 (29%) sind Festland; 361 Mill km2 sind Wasser (Nordhalbkugel - 100:155; Südhalbkugel 49:206)
Zitat von Jules Verne „Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer" (1869/70) - Kapitän Nemo -  „Das Meer ist alles. Es bedeckt sieben Zehntel der Erde. Sein Atem ist rein und gesund. Es ist eine immense Wüste, wo ein Mann nie alleine ist, in dem er fühlen kann, wie das Leben aller in ihm bebt. Das Meer ist nur ein Behälter für alle die ungeheuren, übernatürlichen Dinge, die darin existieren; es ist nicht nur Bewegung und Liebe; es ist die lebende Unendlichkeit.“ (ähnlich in Mare)

Die Lebensräume der Menschen werden im Zuge der Gloablisierung immer ähnlicher; Menschen suchen das Vertrautes  (vs Fremd - unsicher) - Wirtschaft bietet das an - Franchasing-Systeme - weltweit - sehr ähnlich die Fast-Food-Ketten; Supermärkte; Outlet-Centren (Orte ohne Eigenarten = Nicht-Orte)
(⇒ link zu philosophischen Orten ohne Eigenschaft; Beispiel: Motels - Buch Bruce Bégout: Motel. Orte ohne Eigenschaften. Diaphanes, 2013 - ref. philosophie-magazin Aug/Sep 2013, S.82)
(⇒ link zur Standardisierung (Fordismus)
Die Menschen nehmen die Lebensräume immer weniger mit eigenen Sinnen war, sondern via Medien. Smartphone/Handy-Nutzung/Navigator; Quantify Self - Körperdaten (eLife) im Gehen; Bewegen in der "Natur" mit Ohrstöpsel-Musik usw.
(Essay. SWR2 20.7.13 Wilm Hüffer. Blind auf Reisen - Das Verschwinden der Landschaft) (link)

Zukunftsidee - Leben im Weltraum