03/29/18

Wiese - landwirtschaftliches Grünland

Wiesen sind menschengemacht, es gibt sie nur, weil Menschen sie brauchen z.B. für Futter für Rinder, sie werden Büschen und Bäumen freihalten. Wiesenflächen entstehen nur im Hochgebirge, in extrem nassen oder extrem trockenen Gebieten, wo keine Bäume wachsen.
Das Tierfutter wird geerntet: als Heu verwendet oder als Grassilage.
- wikipedia - engl. Meadow -
Wenn Tiere auf der Wiese das Grün fressen, nennt sich die Nutzung des landwirtschaftlichen Gründlands, das Weiden der Tiere - Weidetierhaltung.
Für die Natur sind Wiesen ein Glücksfall. Im Lauf der Jahrtausende haben sich Wiesen zu Hotspots der Artenvielfalt entwickelt. Gräser, Kräuter und eine Vielzahl von Insektenarten haben sich dem Lebensraum Wiese angepasst. So wachsen Gräser nach, auch wenn sie schon einmal gemäht wurden. Etliche Wiesenpflanzen blühen erst nach der traditionell ersten Mahd Mitte Juni, können sich also fortpflanzen, obwohl sie gemäht werden. Auf diese blauen, roten und violetten Blüten fliegen Hummeln, Bienen, Wespen, Schwebfliegen und Schmetterlinge. Sie finden dank dieser Raffinesse der Pflanzen den ganzen Sommer über ausreichend Nahrung.
(Vom Überleben im grünen Bereich - TAZ 29.03.2018 - Wiesenforscherin Anne Ebeling - TAZ 29.03.2018)

www.the-jena-experiment.de - Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitäts-Forschung (Halle-Jena-Leipzig) www.idiv.de   (wikipedia)