06/25/14

Menschen im Weltraum

Es ist ein (Alp)Traum für die Menscheit sich im Weltall auszubreiten (Streben der Erweiterung der Lebensräume - Phase der Kolinisation - Kolonialismus).

Eine echte Besiedlung in unserer nächsten Weltraumumgebung, auf dem Mond, auf den nächsten Planeten, dem Mars, ist noch nicht erreicht. Einige Astronauten leben bisher für einige Wochen in Weltraumstationen.
Sie benötigen spezielle Nahrung (für den schwerlose Raum), z.B. keine Krümelbildung. So ist die Astronautenernährung vor allem in flüssiger-breiiger Form (in Tuben) sowie gepressten "Häppchen". (wikipedia - space food)

Für die Realisierung des Zieles im Weltraum lange zu leben, muss auch die Lebensmittelproduktion im All erforscht werden. Wie z.B. durch das   Forschungsprojekts "EDEN" ("Evolution and Design of Environmentally-closed Nutrition-Sources") des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).
Es sollen ressourcenschonende Gewächshäuser für das All entwickelt werden, durch die immense Kosten eingespart werden könnten. Denn jedes Kilo Spezialnahrung, das von der Erde in den Orbit gebracht wird, kostet bis zu 20.000 Euro. Bis Astronauten selbst frisches Obst und Gemüse heranziehen können, wird es vermutlich noch 30 bis 60 Jahre dauern. In etwa zwei Jahren soll ein Gewächshaus zunächst neun Monate lang in einer unwirtlichen Umgebung auf der Erde getestet werden - an der Neumayer-Station III des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Antarktis. Verschiedene Nutzpflanzen wie Salat, Radieschen, Gurken und Tomaten werden getestet. Sie befinden sich in Anzuchtkammern auf mehreren Ebenen ("Vertical Farming"), wobei die Wurzeln nicht in der Erde sind, sondern mit einer Nährlösung angesprüht oder umspült werden.
Ein Problem sind jedoch die hohen Energiekosten des Systems, vor allem infolge der ständigen Wasseraufbereitung und der künstlichen Beleuchtung. Auch der Geschmack der geernteten Salate lässt bislang zu wünschen übrig. Das Prinzip des "Vertical Farmings" ist nicht nur fürs Weltall interessant, sondern auch für die Nahrungsmittelversorgung von großen Städten (urban farming) mit wenig Fläche. Weitere mögliche Einsatzorte wären Wüstenstädte und große Bohrinseln.
(Quelle.  Frisches Gemüse für Astronauten - aid akutell 25.06.2014 - Heike Kreutz)

Forschungsprojekt Eden - link 
- Vier Monate Leben wie auf dem Mars (DLR-Portal - link)

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