Die Nahrungsaufnahme wird grundsätzlich durch starke biologische Regelmechanismen gesteuert (genetische Festlegungen; wichtige Signel für Erhalt des Lebens), vorallem die Signale für den Essensbeginn (die Nahrungsaufnahme; Erwerb der Nahrung - "danach Jagen") - Hunger-Signale. Die Gegenspieler sind die Signale der  Sättigung (englisch: Satiety) bzw. für Beendigung der Nahrungsaufnahme.

Grundsätzlich sind die Signale in Regelkreis-Form (Rückkopplung) verbunden - Abb. einfach; mit "Störfaktoren - wie z.B. dem Rauchen -Ergänzung)
Es gibt eine Vielzahl von physioloischen Steuerungssignale (Chart) Sättigung nicht plötzlich - sondern in Stufen - Kaskaden - Mechanismen - Sättigungssignale zu verschieben - Abwechslung - neue Reize) (z.B. Abb.  Kaskade) (Literaturquelle)
Die bekannteste Theorie ist die glukostatistische Theorie. Niedriger Blutglukosespiegel - gibt Hunger Signal (wenn zu niedrig - z.B. bei Diabetikern - "unterzucker"  - Bewusstlosigkeit) Hunger (kurzfristig) - Appetit(vs Hunger - Unterernährung) Heißhunger ("attacken" - Instinkt ?)  (siehe unten)
("Freßattacken") - will Essen, und zwar sofort; unterschiedliche psychologische Ursachen auslöser / unregelmäßiges Essen wg. Arbeitsstress; psychologsche Probleme (Bulimie); Werbungseinflüsse; Hungerzustand - emotionale Reaktionen; "suche nach Essen"; Ratschlag nicht hungrig in Supermarkt gehen; dann ist Gefahr hoch, zu viel zu kaufen.
(biologische Reize;InstinkttheorieAppetenzverhalten)

Satt - ruhiger ausgeglichen (aber auch "voller Bauch studiert nicht gern")

Neue Studie - höherer  Glukosespiegel bedeutet - man kann "längerfristig" denken; Entscheidungen sind "zukunftfähiger" )

Lebensmittel haben unterschiedliche Sättigungswirkung (Eintritt der Sättigung, Dauer der Sättigung; Fette und Eiweiss höhere Sättigung, als Kohlenhydrate; dabei aber Nahrungsfaser gute Sättigung, und lösliche (niedermolekulare) Kohlenhydrate (Zucker) geringe Sättigung; (besser - niedrige Energiedichte - wenn man nicht zu viel essen will) - grüner Salat usw (Tip - Magenfüller - Trinkwasser)
Eiweiss-Sättigung (Aktins Diät) Editorial – Astrup – AJCN 81 1 (2005) Weigle – S.41 /
BJ Rolls et al : Salad and satiey – energy density and portion size of a first-course salad affect energy intake at lunch. JADA 104(10) 1570-76 (2004)

Messung der Sättigung (gefühlter Wert, ernährungspsychologische Methoden) (Beispiele - Skala - HG Schutz;  Literaturquelle)

Sensor-spezifische Sättigung(z.B.  AJCN 2004 )

Sättigung - sensorisch spezifische Sättigung  (wenn Gleiches Essen angeboten wird - schnellere Sättigung; wenn immer wieder Neues (Abwechslung) - dann kommt "Sättigung" später ( Neue - Appetit-An-Reize) (wikipedia)
Rolls, B.J. et al.: Variety in Meal enhances food intake in man. Physiol. Behav. 26:215-21 (1981)
Rolls, E.T., Rolls, J.H.: The roke of sensory-specific satiety in attribute-level variety seeking. Physiol.Behav. 61: 461 (1997)

Raynor H, Epstein L. Dietary Variety, Energy Regulation, and Obesity. Psychological Bulletin 2001; 127: 325-341. full text

Weijzen, P.: Dynamics of food choice and sensory specific satiety. Dissertation 2008 - Wageningen (download)

Interne Körpersignale (Instinkt) (Internalität) (auf den Körper hören; sehr problematisch in einer Zeit der hohen Dichte an äusseren Signalen)

(trotzdem gibt es Angebote - wie Instinkt-Diät;  der Glaube daran - der Mensch weiss selbst was er braucht, es muss nur auf seinen Körper höhren (doch diese Sprache muss geduldig gelernt werden) Dieser Aspekt - Freiheit - keinen Regeln folgen - ist populär - aktuell z.B. Uwe Knop: Hunger& Lust - Das erste Buch zur kulinarischen Köperintelligenz 2009  (Pressemappe) (Leseprobe)  (Infosammlung) (oder Instinkt-Essen - der Körper hohlt sich was er braucht; doch wenn er es nicht findet ?)

(gelernte, erworbene Regeln - Außensteuerung; den Teller leer essen; Menschentyp - Externalität)

Literatur: 
Hunger-Sättigungs-Signale – CMA-Wissen 3/2005
Biomarker für Sätigung / deGraaf – AJCN – 79(6) 946-961) (2004)  (Supplement)

J.Amer. Diet Ass. 104(7). 1151 (2004)

http://de.wikipedia.org/wiki/Hunger 

http://www.ernaehrung.de/tipps/essverhalten/essverhalten10.php 

Verhaltensbeeinflussung gewollt extern - z.B. durch Hormone - Testosteron - bewirkt (bei Frauen) mehr Fairness (gerechteres Teilen) (Infos) (Studie der Uni Zürich - Nature Publikation) Oxytocin - (das Kuschelhormon) -mehr Bauchentscheidungen (Gefühlmäßig) - Einkäufe - (Neuromarketing)  (Infos)

Beidler, LM: Biological Basis of Food Selection.
(chemische Sinne; Geschmack) S.3-15
Rolls, ET; Rolls, BJ.: Brain Mechanisms inolved in Feeding.; S.33-61 In: Barker LM, ed. The psychobiology of human food selection. Chichester, United Kingdom: England Ellis Horwood Limited, Publishers, 1982