Variablen-Bereiche (z.B. EMSIG-Konstrukt-Variablen-Liste) für das Konstrukt Gesundheitsrelevantes Verhalten (V) (EMSIG-Modell) (alle Bereiche in den Frageboögen erfasst; zu allen Bereichen - Thesen, Informationen, Literatur - EMSIG-Kartei-Katalog)

Körperhygiene (Zähneputzen); Schlafdauer
Lebensführung - Stress-frei; ausgeglichen, angespannt
(Nicht-)Rauchen; Alkoholkonsum; Drogen; Stimulantien ("Doping")

körperliche Aktivität (Beruf, Freizeit)

Beachtung von Regeln der gesunden Ernährung  (Kochsalz; Obst, Gemüse; Nahrungsfaser; Biokost; Vermeidung von Zusatzstoffen, usw)
Vorsorgeuntersuchungen - Blutdruck, Cholesterin
Kontrolle des Körpergewichts
Diäten (zur Verminderung des Körpergewichts; Reduktionsdiäten - früher auch Abmagerungskuren genannt)

Medikamentenkonsum
Diäten - Krankheitsbedingte

Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1) (vom RKI) – Pressemeldung (RKI) / Broschüre (download) / Bundesgesundheitsblatt (Sonderheft) (open access) - Kapitel - Arztbesuche - Vorsorgeverhalten - Prävention

- Der DKV-Report 2018: Wie gesund lebt Deutschland? - Pressemitteilung bei www.ergo.com 30.10.2018 - Fünfter Report seit 2010. (weiterer link zu Vergleich der Bundesländer) - download des Reports. (Stichprobe 2.900; Interviews zu Themenbereiche Gesundheit, Bewegung, Ernährung, Alkohol, Rauchen, Stress, Lärmempfindlichkeit, Einsamkeit und Regeneration (alles Selbsteinschätzungen) - Großes Presse/Medien-Echo (Tagesschau, Nachrichtenmeldungen;  Zeitungen - "Die Deutschen leben zunehmend ungesund" Tagesspiegel 30.07.2018 / "Im Land der Bewegungsmuffel"  Spiegel 30.07.2018)

 

Einzelne Aspekte des Gesundheitsverhaltens treten nicht isoliert auf (CHART - Blair, 1985)

(Informationssammlung noch nicht aufgearbeitet)

Beispiel:

Die Verbraucher in Europa sind sehr an der Gesundheitsfürsorge interessiert, haben jedoch zu vielen Gesundheitsthemen auch unterschiedliche Ansichten

http://www.presseportal.de/pm/76248/1441142/tns_healthcare_a_kantar_health_company

16.07.2009 Die Verbraucher in Europa sind sehr an der Gesundheitsfürsorge interessiert, haben jedoch zu vielen Gesundheitsthemen auch unterschiedliche Ansichten

New York (ots/PRNewswire) - - Die neue Studie von TNS Healthcare deckt bei den Ansichten zu Gesundheitsthemen in Europa sowohl Unterschiede als auch Ähnlichkeiten auf Über 90% der Verbraucher in den fünf wichtigsten Märkten Europas, nämlich Grossbritannien, Frankreich, Italien, Deutschland und Spanien, interessieren sich für die Gesundheitsfürsorge, so das Ergebnis einer neuen Studie von TNS Healthcare, einem zu Kantar Health gehörenden Unternehmen. Europäische Frauen interessieren sich sehr viel mehr für die Gesundheit als Männer. So drückten 95% der Frauen und nur 89% der Männer ihr Interesse an Gesundheitsthemen aus. Das Interesse ist auch altersabhängig; 55% der über 55-Jährigen interessierten sich für Gesundheit, aber nur 44% der 18- bis 24-Jährigen.
"Die Studie zeigt, dass die Menschen in den meisten Ländern Gesundheit in jungen Jahren für selbstverständlich halten, insbesondere wenn sie selbst keine Gesundheitsprobleme haben", sagte Louise Tamblin, Practice Area Lead in Brand and Communications Research bei TNS Healthcare UK. "Diejenigen allerdings, die selbst ein Gesundheitsproblem haben - und sei es auch nur von geringer Bedeutung - sind an Gesundheitsthemen sehr viele interessierter als andere."

Europäer sind in vielen Bereichen der der gleichen Meinung
Europäer haben zu vielen Gesundheitsthemen ähnliche Ansichten. So gibt zum Beispiel die Mehrheit der Verbraucher in allen Ländern an, nur zum Arzt zu gehen, wenn dies wirklich notwendig ist. Sie glauben auch genau zu wissen, wann sie den Arzt aufsuchen sollten und wann sie sich selbst behandeln können.
"Interessanterweise sehen Ärzte die Fähigkeit des Patienten, zu beurteilen, ob er zum Arzt gehen oder sich selbst behandeln sollte, ganz anders", sagte Ginny Rose, Practice Area Lead in Patient Understanding, OTC and Consumer Health Research bei TNS Healthcare UK. "Während zum Beispiel 81% der Verbraucher in Grossbritannien der Ansicht sind, zu wissen, wann Sie zum Arzt gehen müssen und wann sie sich selbst behandeln können, sind über 50% der Ärzte nicht dieser Meinung."
Die Verbraucher und Ärzte in den fünf untersuchten Ländern teilen eine positive Einschätzung des Apothekers. Auch die Beurteilung rezeptfreier Produkte war ähnlich, wobei sich Teilnehmer aus Grossbritannien besonders positiv zu rezeptfreien Behandlungen äusserten. So sind zum Beispiel 77% der Verbraucher in Grossbritannien und 85% der britischen Ärzte der Meinung, dass für manche Gesundheitsprobleme die Medikamente, die der Verbraucher selbst kaufen kann, genauso wirksam sind, wie die, die der Arzt verschreibt. Darüber hinaus stimmten 83% der Verbraucher und 85% der Ärzte in Grossbritannien überein, dass es wichtig ist, bei kleineren Beschwerden Medikamente auch ohne Rezept kaufen zu können.
Bei zahlreichen Aspekten der Beziehung zwischen Patient und Arzt ergab die Untersuchung Unterschiede
Die Untersuchung von TNS Healthcare deckte bei zahlreichen Aspekten der Beziehung zwischen Patient und Arzt grosse Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern und zwischen Patienten und Ärzten im jeweils selben Land auf. Während 64% der Verbraucher in Grossbritannien sagten, dass sie eher ein Medikament kaufen würden als zum Arzt zu gehen, waren damit nur 18% der Ärzte im Lande einverstanden. Spanien lag am anderen Ende des Spektrums, denn dort sagten nur 33% der Verbraucher, dass sie lieber ein Medikament kaufen, als zum Arzt zu gehen, und nur 10% der Ärzte stimmten dieser Aussage zu.
Es gab auch grosse Uneinigkeit bezüglich des Risikos, das Menschen eingehen, wenn sie sich bei kleineren Beschwerden selbst behandeln, ohne vorher zum Arzt zu gehen. Der Anteil der Verbraucher, die der Meinung sind, dass es sehr riskant ist, sich bei kleineren Beschwerden selbst zu behandeln, lag zwischen 10% in Grossbritannien und 43% in Spanien. Auf Seiten der befragten Ärzte in Grossbritannien lag die Meinung, dass dies sehr riskant sei, bei nur 4% und in Italien bei 49%.
Auf die Frage, ob sie der Aussage zustimmen, dass Ärzte bei kleineren Beschwerden zu schnell Behandlungen verschreiben, gehen die Ärzte in den meisten Ländern mit ihresgleichen härter ins Gericht als die Verbraucher. So sind zum Beispiel in Grossbritannien 43% der Ärzte aber nur 26% der Patienten der Meinung, dass der Arzt bei kleinen Beschwerden zu häufig eine Behandlung verschreibt. Frankreich und Spanien weisen in dieser Beziehung ein ähnliches Muster auf; hier sind 40% der Ärzte aber nur ein Viertel der Verbraucher dieser Meinung.

Ergebnisse von 500 Ärzten und 2500 Verbrauchern
Die Ergebnisse von TNS Healthcare beruhen auf einer Online-Umfrage in Grossbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien und Italien bei 500 Hausärzten (100 je Land) und 2500 Verbrauchern im Alter von 18 Jahren und darüber (500 je Land). Die Studie wurde im April 2009 durchgeführt.
Für weitergehende Informationen besuchen Sie bitte die Website unter www.tnsglobal.com/healthcare oder wenden Sie sich an Ilene Siegalovsky, Senior Vice President Marketing und Kommunikation unter Ilene.Siegalovsky@tns-global.com.
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