Der Vitamin D-Versorgungszustand hängt nicht nur von der entsprechenden Nahrungsversorgung ab, sondern es kann auch in den oberen Hautschichten des Menschen gebildet werden, wenn diese mit Sonnenlicht beschienen wird. Außerdem können größere Körpervorräte angelegt sein. Aus diesen Gründen könnte man annehmen, dass Vitamin D-Mangel kein wesentliches Ernährungsproblem darstellt.

(Achtung - hier wird demnächst ergänzt - es gibt neue Entwicklungen - siehe Vitamin D - Nährstoff)

Die Erfahrung zeigt jedoch, dass dem nicht so ist. Vitamin D-Mangel kommt in bestimmten Regionen (wie z. B. arabischer Raum, asiatische Immigranten in England) relativ häufig vor; weil entweder durch kulturelle Gewohnheiten, aber auch durch Umwelteinflüsse (z. B. verminderte Sonnenstrahlung durch "Smog") die körpereigene Vitamin D-Bildung vermindert ist. (klinische Diagnose - Rachitis)

Vitamin D war lange Zeit nur sehr schwer zu bestimmen (z. B. nur durch biologische Testung); heute gibt es jedoch auch hier moderne Labor-Methoden (wie z. B. HPLC), durch die auch die vielen verschiedenen Vitamin D-Verbindungen zu unterscheiden sind.

Niedrige Konzentrationen im Blut deuten auf Vitamin D-Mangel hin. Dabei muss jedoch berücksichtigt werden, dass der Vitamin D-Spiegel auch einer ausgefeilten Stoffwechsel-Kontrolle untersteht und dass Vitamin D vielen Einflüssen unterliegt.

Bezug zu Calcium; Knochen (Osteoporose)

(Bewertung - Kriterien - Sauberlich-Chart)

Zgaga, L. et al.: 25-Hydroxyvitamin D Measurement in Human Hair: Results from a Proof-of-Concept study.  Nutrients 11(2), 423; doi.org/10.3390/nu11020423  (18.02.2019) ⇔ Successful measurement of vitamin D in human hair. ScienceDaily 22.02.2019