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"Die Systembiologie (Synonym: Systeomik, englisch systems biology, integrative biology oder predictive biology) ist ein Zweig der Biowissenschaften, der versucht, biologische Organismen in ihrer Gesamtheit zu verstehen. Das Ziel ist, ein integriertes Bild aller regulatorischen Prozesse über alle Ebenen, vom Genom über das Proteom, zu den Organellen bis hin zum Verhalten und zur Biomechanik des Gesamtorganismus zu bekommen. Wesentliche Methoden zu diesem Zweck stammen aus der Systemtheorie und ihren Teilgebieten. Da aber die mathematisch-analytische Seite der Systembiologie nicht perfekt ist, kommen als Forschungsmethoden häufig Computersimulationen und Heuristiken zum Einsatz. Die Systembiologie führt die Zeit als wichtigen Faktor wieder in die Molekularbiologie ein, welche Überlegungen über den exakten zeitlichen Ablauf von Reaktionen bisher eher vermied, ganz im Gegensatz zur Biochemie. Die Systembiologie kehrt zur biochemischen Sichtweise der Welt zurück, macht sich Gedanken über Prozesse und wie diese sich im Laufe der Zeit verändern, jedoch mit einer radikalen Erweiterung der Skala. In der Systembiologie werden tausende Reaktanden beobachtet, wodurch Systembiologie in einer deutlich dynamischeren Sichtweise der Biologie resultiert als die der klassischen Molekularbiologie oder Genetik."  (Wikipedia)  (english)

Portal der Symstembiologie Forschung in Deutschland - www.systembiologie.de/de - gefördert vom www.bmbf.de - (link)  (Broschüre dazu - download)

(siehe auch Bioinformatics / Data Mining)  

Der Computer hilft, die Gene zu verstehen - Systembiologie Simulationen und der Einsatz von Großrechnern werden für Medizin und Biologie immer wichtiger. Von Tanja Volz  (Stuttg Ztg 1.9.11)  (Infos im Archiv)