01/13/14

Haushaltsökonomie

Die Haushaltsökonomie beschäftigt sich als wissenschaftliche Disziplin mit den Haushalten; analog wie die Betriebswirtschaftslehre die Unternehmen analysiert.Sie kann zu den Grundfächern der Wirtschaftswissenschaften gezählt werden.
Die Haushaltsökonomie geniesst keinen hohen Stellenwert; nur wenige Wissenschaftlern beschäftigen sich damit. Es gibt dazu einige Überlappung - wie zu den Haushaltshaltswirtschaft und Haushaltswissenschaft.
Sie kann auch zu den Konsumwissenschaften gezählt werden; und zeigt Überlappungen zur Ernährungsökonomie.
Haushalte sind die grundlegenden Lebens- und Wirtschaftsformen von Menschen in allen Gesellschaften (Basisorganisationen von Gesellschaft). Sie dienen der Versorgung und Nutzenoptimierung ihrer Mitglieder .
Unternehmen haben sich historisch aus Haushalten, genauer: aus den produktiven Bereichen der Haushalte, entwickelt und tun dies auch noch heute (Existenz- und Unternehmensgründung); diese Unternehmen dienen der Einkommenserzielung ihrer Eigentümer.
Private Haushalte können sehr breit zwischen einer umfassenden Eigenproduktion (Selbstversorgung) (Subsistenzwirtschaft) (z.B. Kleingärten) und einem fast vollständig auf Konsum ausgerichteten Haushalt (z.B.Fertignahrung statt Kochen) entscheiden.
Es sind zu unterscheiden
- Private Haushalte
- Öffentliche Haushalte
- Anstaltshaushalte,
- Vereinshaushalte,

(wikipedia)

Die privaten Haushalte sind die Basiseinheit für den Verbrauch - (Stofffluß durch den Haushalt - Modell);

(Interview - Prof.Michael-B. Piorkowsky - VDOe Position Nr.4/2013)

Prof.Dr. Michael-Burkhard Piorkowsky
Professur für Haushalts- und Konsumökonomik
Universität Bonn  (link)
(seit März 2013 entpflichtet)

Lehramtsstudiengang (Uni Wien) - Haushaltökonomie und Ernährung (link)
(früher auch TUM-Weihenstephan; Uni Hohenheim)

To top