Verbraucherforschung und -lehre

Verbraucherforschung ist kein einheitliches Forschunsgebiet; es soll die Sichtweise der Verbraucher (Nachfrage) mehr in Mittelpunkt stellen; und die Interessen der Verbraucher beachten, im Vergleich zu Marktforschung (Marketing) (hier steht der Absatz der Produkte; die Interessen der Anbieter im Mittelpunkt) 
Verbraucherlehre

European Master's Programm: Trends in Consumer Affairs - (Jutta Roosen, Thomas Zängler, HuW 2/2010, 91-96)
Zum Studienjahr 2009/2010 nahmen im Bereich Consumer Affairs drei internationale Studienprogramme, die durch die Europäische Kommission, Generaldirektion Verbraucher und Gesundheit gefördert werden, ihren Lehrbetrieb auf. Insgesamt sind 13 europäische Bildungsinstitutionen beteiligt: Von deutscher Seite ist die Technische Universität München involviert, die das Konsortium „European Master's Programme in Consumer Affairs (EURECA)”, bestehend aus vier Partneruniversitäten, koordiniert. Der Beitrag wirft einen Blick auf Trends in Forschung und Lehre in diesen Bereich. - www.eureca-online.de   --- http://www.vdoe.de/fileadmin/redaktion/download/jahrestagung/2009/Roosen_Trends_in_Consumer_Science.pdf 

- Verbraucherforschung in Bayern (Bayer.Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz - link) -

Neu  Verbraucherschutz wird Uni-Fach: Neuer Studiengang an der TU München http://www.aid.de/presse/presseinfo.php?mode=beitrag&id=3702

http://portal.mytum.de/pressestelle/pressemitteilungen/news_article.2008-12-23.4101270342?searchterm=Verbraucherschutz

einzelne Vorlesungen - wie

http://www.uni-potsdam.de/u/al/mitarbeiter/mette/lehre/vml/material/v1_konfor.pdf

Initiative des BMELV: Aufbau Netzwerk Verbraucherforschung  (BMELV- 11.3.11 - Pressemitteilung / Netzwerk ist beim BVL eingerichtet

Kompetenzzentrum Verbraucherforschung der VZ NRW - link
- Institut für Verbraucherwissenschaften: Fünf Partner im Gründungsverbund. idw-Pressemitteilung  06.12.2017

Antwort der Bundesregierung auf Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion "Bündis 90/Die Grünen" - Stand der Verbraucherforschung - Bundestagsdrucksache Nr.17/5014   (vom 10.03.2011)
(listet alle Projekte auf von naturwissenschaftlich - z.B. Lebensmittelsicherheit - bis hin zur echten Verbraucherforschung)

BMELV (Pressemeldung - 17.03.2009) "Stiftungsprofessur Verbraucherrecht" ausgeschrieben - "Für die Unterstützung der politischen Arbeit im Verbraucherschutz sind wissenschaftlich fundierte Entscheidungsgrundlagen unerlässlich", sagte Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner. "Ich freue mich daher, dass bundesweit eine "Stiftungsprofessur Verbraucherrecht" vom Bundesverbraucherministerium ausgeschrieben werden konnte."
http://www.bmelv.de/cln_045/nn_751694/DE/12-Presse/Pressemitteilungen/2009/03-49-AI-Stiftungsprofessur-Verbraucherrecht.html__nnn=true

http://www.ble.de/cln_099/nn_467292/SharedDocs/Downloads/04__Forschungsfoerderung/03__EH-Vorhaben/StiftungsprofessurVerbraucherrecht,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/StiftungsprofessurVerbraucherrecht.pdf

 

Aigner: Stiftungsprofessur für Verbraucherrecht ein Meilenstein

 http://www.bmelv.de/cln_135/sid_67F2F9C74A8F7DA9B2F421F19FF17ECA/SharedDocs/Pressemitteilungen/2009/241-AI-StiftungsprofessurVerbraucherrecht.html?nn=31077

 Mit der Vergabe der "Stiftungsprofessur Verbraucherrecht" an die Universität Bayreuth haben wir einen wichtigen Meilenstein für wissenschaftlich fundierte Verbraucherschutzarbeit geschaffen", sagte die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner, heute anlässlich der Bewilligung des Förderantrages der Universität Bayreuth.

Das Bundesverbraucherschutzministerium wird im Rahmen der Stiftungsprofessur mit rund 900.000 Euro in den nächsten drei Jahren eine Professorenstelle und mehrere Doktorandenstellen finanzieren.

Der effektive Schutz der wirtschaftlichen Interessen von Verbraucherinnen und Verbrauchern ist mehr denn je darauf angewiesen, dass politische Entscheidungsprozesse auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren. Insbesondere beim Verbraucherrecht gilt es, sowohl nationale als auch europäische und internationale Entwicklungen genau zu beobachten und wissenschaftlich im Interesse des Verbraucherschutzes zu analysieren.

 

"Mit der Entscheidung für die Universität Bayreuth ist es gelungen, im Rahmen eines strengen Vergabeverfahrens einen kompetenten Partner für die wissenschaftliche Fortentwicklung des Verbraucherrechts zu gewinnen," so Aigner.

Dabei werde erstmals in dieser Form eine ganzheitliche wissenschaftliche Betrachtung des Verbraucherrechts aus zivil- aber auch aus öffentlich-rechtlicher Sicht gewährleistet.

 

"Verbraucherschutz wird auch weiterhin auf der politischen Tagesordnung einen wichtigen Platz einnehmen," sagte die Ministerin. „Mit der Vergabe der "Stiftungsprofessur Verbraucherrecht" wird ein klares Signal für die Wissenschaft gesetzt, das die Bedeutung der Eigenständigkeit des Verbraucherrechts in Forschung und Lehre betont."

 

Die Bundesministerin Ilse Aigner wünschte der Universität Bayreuth im Interesse des gemeinsamen Ziels, den Verbraucherschutz weiter voranzubringen, einen guten und raschen Start und viel Erfolg bei der wissenschaftlichen Arbeit.

 

Pressemitteilung 241 06.10.09 17:15

 

Verbraucherbildung sollte zur allgemeinen Bildung gehören ("Grundschule" des Lebens; früher hauswirtschaftlicher Unterricht)

Zeitschriften:
Journal of Consumer Culture - seit 2001 (alles elektronisch zugänglich - Abstracts; Artikel kostenpflichtig) (SAGE Publishers - link) (3 Ausgaben/Jahr) (Wikipedia)

 

zeihistorisch - Spiegel 44_1972; S.174-5; an Bremer Hauptschulen gibt es wöchentlich zwei Stunden Verbraucherkunde. (Prof. Franz-Josef Kaiser; PH Bremen)