Transferwissenschaft ist eine junge interdisziplinäre Forschungsdisziplin im Feld der Geistes- und Sozialwissenschaften. Ihre Ziele sind die Verbesserung der sozialen, medialen und vor allem linguistischen Formen des Wissenstransfers und insbesondere der Wissenskommunikation. (Wikipedia)
Der Begriff Transferwissenschaft ist 1999 im Rahmen einer Fachtagung in Göttingen unter Federführung von Gerd Antos und Sigurd Wichter entstanden.
Weitere Bedeutungen
-  Das Buch Die dritte Kultur beschreibt die Lücke zwischen den zwei Kulturen Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft.
- Bildung von unten bezeichnet die Aufhebung des Unterschiedes zwischen Lehrenden und Lernenden.

Transferwissenschaft befasst sich ebenfalls damit, wie das Wissen (der Wissenschaftler im Elfenbeinturm) zu den Nutzern (Anwendern) gelangt, und wie dieses von denen genutzt werden kann (Verbraucher, Haushalte, Gemeinde; Ministerien usw ) (Wissenstransfer) (siehe auch Ressortforschung)
(Beispiel - Haushaltswissenschaften - Verbraucherdienst - Geschichte - Rückblick - OLT157)

Informationen:
www.transferwissenschaften.de 

- Essay zum Artensterben: Wo Insekten sterben, hungern Singvögel. Wir dürfen nicht länger zuschauen, denn wir stehen am Ende der Nahrungskette. TAZ 04.06.2018

Antos, Gerd / Wichter, Sigurd (2005), Wissenstransfer durch Sprache als gesellschaftliches Problem, [Transferwissenschaften 3], Frankfurt (Main): Peter Lang.
Bromme, Rainer / Jucks, Regina / Rambow, Riklef (2003), “Wissenskommunikation über Fächergrenzen: Ein Trainingsprogramm”, Wirtschaftspsychologie 3/2003: 94-102.
Bromme, Rainer / Jucks, Regina / Rambow, Riklef (2004), “Experten-Laien-Kommunikation im Wissensmanagement”, in: Reinmann, Gabi / Mandl, Heinz (eds.) (2004), Psychologie des Wissensmanagements: Perspektiven, Theorien und Methoden, 114-126, Göttingen: Hogrefe.
Göpferich, Susanne (2002), Textproduktion im Zeitalter der Globalisierung: Entwicklung einer Didaktik des Wissenstransfers, Tübingen: Stauffenburg.

Grzega, Joachim (2005), “Socioeconomic Linguistics (or Linguistic Socioeconomics)—a New Field of European and Global Research and Teaching”, Journal for EuroLinguistiX 2: 65-164.
Grzega, Joachim (2006), “Weltwirtschaftswachstum und Weltfrieden: Sprachwissenschaftliche Gedanken für Europäer und andere”, in: Grzega, Joachim, EuroLinguistischer Parcours: Kernwissen zur europäischen Sprachkultur, 275-295, Frankfurt (Main): IKO. ISBN 3-88939-796-4
Grzega, Joachim (2006), “How Onomasiologists Can Help with Contributing to Wikipedia”, Onomasiology Online 7: 1-15.
Wichter, Sigurd / Antos, Gerd (2001), Wissenstransfer zwischen Experten und Laien: Umriss einer Transferwissenschaft, [Transferwissenschaften 1], Frankfurt (Main): Peter Lang.
Wichter, Sigurd / Stenschke, Oliver (2004), Theorie, Steuerung und Medien des Wissenstransfers, [Transferwissenschaften 2], Frankfurt (Main): Peter Lang.

Transfer von Haushaltswissenschaften (Haushaltstechnik) in die Praxis des Haushaltes; wie erfährt die Praxis was geforscht wird; was erfährt die Forschung über die Probleme im Haushalt. (dgh 2013)

Bürgerforschung im Wandel - Citizen-Science etabliert sich.  TAZ 27.10.2018