12/22/16

Max Rubner Institut (MRI) für Ernährung und Lebensmittel

Max Rubner-Institut (MRI) Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel - hat als Forschungsschwerpunkt den Verbraucherschutz im Ernährungsbereich. (Max Rubner)
Die Bestimmung und ernährungsphysiologische Bewertung gesundheitlich relevanter Inhaltsstoffe in Lebensmitteln, die Untersuchung schonender, Ressourcen erhaltender Verfahren der Be- und Verarbeitung, die Qualitätssicherung pflanzlicher und tierischer Lebensmittel sowie die Untersuchung der Bestimmungsgründe des Ernährungsverhaltens und die Verbesserung der Ernährungsinformationen sind dabei wichtige Teilgebiete.
Neben dem Hauptsitz Karlsruhe verfügt das Institut über Standorte in Kiel, Detmold, Münster, Hamburg und Kulmbach.

Präsident Prof.Dr. Pablo Steinberg
Hauptsitz
Haid-und-Neu-Str. 9
76131 Karlsruhe
(Website)
Neuer Präsident Prof. Dr. Pablo Steinberg (Pressemeldung des MRI 22.12.2016) (idw-Meldung) (eingeführt am 19.05.2017 - idw-Meldung)
Prof.Rechkemmer am 23.08.2016 in den Ruhestand verabschiedet (link)  (idw) (Nordbayer Kurier 25.08.2016)

Besuch der Staatssekretärin Gurr-Hirsch zu Besuch am Max-Rubner-Institut (07.08.2017).  (link - bei www.machs-mahl.de )

Notizen - Zukunft - Plan früheres Forschungsinstitut für Kinderernährung soll ans MRI kommen (SWR-Nachrichten 23.08.2016) - Pressemitteilung 19.05.2017 (idw) (Ärzte-Zeitung 22.05.2017)
Am 30.12.2016 erscheint das Grünbuch des BMEL, darin ist die Ansiedlung des Institus ans MRI in Karlsruhe festgestellt. (Pressemitteilung)
Forschungsthema: Auswirkungen des Klimawandels auf Ernährung - wird wichtiger; z.B. vermehrte Schimmelbildung bei Lebensmittel

- Nationales Referenzzentrum für authentische Lebensmittel (NRZ-Autent) (link) (Flyer

Highly-Cited Researchers Ranking 2017 - MRI mit Prof. Bernhard Watzl dabei  (link)
Pressemitteilung des MRI + IDW 05.12.2017

Bewertung durch den Wissenschaftsrat - idw-Pressemeldung 14.07.2014
(Download - des Berichts) (BMEL-Meldung)
Gute Beurteilung des MRI im Hinblick auf die Forschung im Bereich der Lebensmittel-Metabolomics und Nanotechnologue. Mit der Betreuung des Bundeslebensmittelschlüssels (BLS), der Durchführung des Nationalen Ernährungsmonitorings (NEMONIT) und der Nationalen Verzehrstudie (NVS) erfüllt das MRI nach Einschätzung des WR unverzichtbare Aufgaben von großer gesellschaftlicher Bedeutung. Die in diesem Zusammenhang erhobenen Daten sind von großer Relevanz für die Wissenschaft. Dabei sollen sozial-wissenschaftliche Aspekte stärker als bisher bei den Forschungsarbeiten Berücksichtigung finden. Dies sei, so das MRI, von besonderer Bedeutung bei der künftigen Ausrichtung des Bereichs der Ernährungsverhaltensforschung und für das Forschungsgebiet der Verhaltens- bzw. Verhältnisprävention im Zu-sammenhang zwischen Ernährung, Bewegung und Gesundheit
(Anm. OLT – vermehrte Auswertungs-und Methodenforschung in EV-Institut benötigt zusätzliches Personal; besonders deutlich ist das Defizit bei der kleinen BLS-Gruppe)

Vorgeschichte -
Das MRI entstand aus der Reorginasation der Ressortforschung des BMELV; die Vorläuferinstitution war das BFEL (Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel.

10 Jahre Max Rubner Institut. Karlsruhe, Sep. 2018 Broschüre  (Download)

Das Institut für Ernährungsverhalten (EV) des MRI
http://www.mri.bund.de/cln_045/nn_784468/DE/forschung/EV/EV__node.html__nnn=true
hiess früher IÖS der BFEL - Institut für Ernährungsökonomie und -soziologie - und hat gegenwärtig folgende Forschungsschwerpunkte:
* Politikfolgenabschätzung
* Bestimmungsgründe des Ernährungsverhaltens von Verbraucherinnen und Verbrauchern
* Erfassung, Analyse und Evaluation von Informations- und Aufklärungs­angeboten sowie des Informationsverhaltens
* Nationale Verzehrsstudie (NVS II), Nationales Ernährungsmonitoring (NEMONIT) und Weiterentwicklung des Bundeslebensmittelschlüssels

(Zur Geschichte des IÖS - Projekt-Liste )

(MRI-Bibliothek in Karlsruhe - Katalog) (u.a. Kochbuchsammlung der Gastronomischen Akademie - link

Beteiligt in General principles for the collection of national food consumption data in the view of a pan-European dietary survey "Expert Group on Food Consumption Data" (EGFCD); Summary + Infos.
Report - Ernährungserhebungsmethoden - Übersicht; Food Frequency; Interview Methods; 24-H-Recall; Dietary History; Dietary Protokoll; Portionsgröße; usw. Empfehlungen für Pan-European-Survey - 2x 24h Recall; ausführliche Übersicht - welche Surveys in EU-Staaten; Literaturliste
Meeting Protokols

Institut für Physiologie und Biochemie der Ernährung (Leiter Prof.Dr.oec.troph. Bernhard Watzl) (link)
- MRI Studienzentrum für Humanernährung  (seit Mai 2012 - KarMeN-Studie - Karlsruhe Metabolomics for Nutrition - flyer)

Obst- und Gemüseballaststoffe gegen Krebs -DFG-Projekt ab 01.09.2014

Am Hauptstandort Karlsruhe des Max Rubner-Instituts hat am 24.11.2009 die konstituierende Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats stattgefunden.

http://www.idw-online.de/pages/de/news345986
"Es ist gelungen, zehn renommierte Wissenschaftler aus dem In- und Ausland für den Beirat zu gewinnen, die viele Bereiche der Ernährungs- und Lebensmittelforschung des Instituts abdecken.
Aufgabe des Wissenschaftlichen Beirats ist, laut Satzung, das Max Rubner-Institut bei der Weiterentwicklung des Forschungsprogramms zu unterstützen und an Hand von Indikatoren die Leistung des Instituts in Forschung, Beratung und Service zu überprüfen. Zudem fördert der Beirat Kooperationen mit anderen Forschungseinrichtungen. Die Beiratsmitglieder werden vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) für die Dauer von vier Jahren berufen. Im Rahmen der ganztägigen Veranstaltung, in der die Leiter der acht Institute des Max Rubner-Instituts ihre Forschungsinhalte in aller Kürze vorstellten, wurdenProf. Stephan Bischoff von der Universität Hohenheim zum Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirats und Prof. Frans Kok von der Universität Wageningen zu seinem Stellvertreter gewählt.
Das Max Rubner-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel, wurde zum 1.1.2008 gegründet. Sein Forschungsschwerpunkt ist der gesundheitliche Verbraucherschutz im Ernährungsbereich. Die Bestimmung und ernährungsphysiologische Bewertung gesundheitlich relevanter Inhaltsstoffe in Lebensmitteln, die Untersuchung schonender, Ressourcen erhaltender Verfahren der Be- und Verarbeitung, die Qualitätssicherung pflanzlicher und tierischer Lebensmittel, die Untersuchung soziologischer Parameter der Ernährung sowie die Verbesserung der Ernährungsinformationen sind dabei wichtige Teilgebiete.
Folgende Wissenschaftler gehören dem Wissenschaftlichen Beirat an
Prof. Dr. med. Stephan C. Bischoff, Institut für Ernährungsmedizin, Universität Hohenheim; - https://www.uni-hohenheim.de/67723.html?typo3state=persons&lsfid=4948&L=1
Prof. Uwe T. Bornscheuer, Institut für Biochemie, Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald; - http://www.chemie.uni-greifswald.de/~biotech/index.html
Prof. Dr. Georg Erhardt, Institut für Tierzucht und Haustiergenetik, Justus-Liebig-Universität Gießen; http://www.uni-giessen.de/fbr09/tierzucht/
Prof. Karsten Fehlhaber, Institut für Lebensmittelhygiene, Veterinärmedizinische Fakultät, Universität Leipzig; - http://www.uni-leipzig.de/forsch95/25000/25210_p.html
Prof. Dr. oec. habil. Klaus G. Grunert, Department of Marketing and Statistics, Aarhus School of Business, University of Aarhus; - http://www.asb.dk/staff.aspx?i=klg
Prof. Dr. Thomas Henle, Institut für Lebensmittelchemie, Technische Universität Dresden,  - http://www.chm.tu-dresden.de/lc/henle.shtm
Prof. Dr. Rudolf Kaaks, Epidemiologie von Krebserkrankungen, Deutsches Krebsforschungszentrum; - http://www.dkfz.de/de/epidemiologie-krebserkrankungen/index.html
Prof. Dr. Frans Kok, Division of Human Nutrition, Wageningen University;  -  http://www.wewur.wur.nl/popups/vcard.aspx?id=KOK002〈=uk
Prof. Dr. Pablo Steinberg, Institut für Lebensmitteltoxikologie und Chemische Analytik, Tierärztliche Hochschule Hannover;  - http://www.tiho-hannover.de/einricht/lmtca/index.htm
Prof. Dr. Bettina Wolf, Division of Food Science, University of Nottingham  -http://www.nottingham.ac.uk/biosciences/foodsci/lookup/lookup_az.php?id=ODA2NzY3&page_var=personal

Die Pressemeldung des MRI (vom 11.01.2016 "Die Big Five der Lebensmittel - Von allem etwas, von nichts zu viel" zur Grünen Woche 2016 in Berlin  hat es geschafft als dpa/tmn-Meldung zu erscheinen - und so ist sie in vielen Tageszeitungen erschienen - z.B. Münchner Merkur, 22.01.2016; Rhein-Zeitung - Focus - 22.01.2016)

Max Rubner Conference 2017 "Nutrition Monitoring – Challenges and Developments"  09.-11.10.2017 (link)  (Flyer)

Tagungsbericht zur Max Rubner Conference 2016 "Food Metabolomics" in Karlsruhe 10.-12.10.2016 (Pressemitteilung) (Download - Abstractband)

Broschüren für Verbraucher - link -

Zeithistorische Informationen
Übersicht zu den BFE-Berichten zwischen 1975 bis 1997 (download)

Geschichte der früheren Institutionen
- Detmold - Bundesforschungsanstalt für Getreideverarbeitung  (gegr. Aug 1904)
- Hamburg - Fischqualität 
- Hohenheim (Stuttgart) (Haushaltsforschung - IÖS) (Stübler)  (Stübler 157)
- Kiel - Milchforschung -
- Kulmbach
- Münster - Fett

Kunst am (Neu)Bau in Karlsruhe.
Teuber, D.: Kunst für die Forschung und die Ernährung des Körpers, der Sinne und des Geistes. (Quelle: frühere Website der BFE, 1999) (scan im Archiv) (link)
(s. auch Google-Book) Pohl, C., Gentert, W.: Kunst im Stadtraum - Skulpturenführer für Karlsruhe. Lindemanns Bibliothek, Bd.22, 2005 (link)
- Rune Mields - Plattenbelag Baumsilhouette (google book)
- Johannes Brus - 8 Plastiken (Bronzefrüchte auf Tonrohren, Obst, vergoldete Kartoffel) (google book)
- Stephan Balkenhol - großer und kleiner Mann mit Möhre (google books)
- Dieter Krieg - vier Gemälde - u.a. Möhre, Eidotter  (link)
- Ludger Gerdes - zwei Collagen-Bilder (in Kurzdokumentation von 200 Kunst-am-Bau-Werken im Auftrag des Bundes seit 1950. BMVBS-Online-Publikation, Nr. 25/2012 - download)
(s. auch Kunst am Bau. Projekte des Bundes: 2000-2006 - link)

MRI in den Medien

SWR2 Wissen - 3.12.2013; 8,30 - Nur eine Prise (Salz) - link
(Experte: Prof.Dr.A Bub)