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Binge-Eating-Störung (BES) (engl. Binge Eating Disorder,  Binge = Gelage) ist eine Essstörung, bei der es zu periodischen Heißhungeranfällen (Fressanfällen) mit Verlust der bewussten Kontrolle über das Essverhalten kommt. Im Gegensatz zur Bulimie wird das Gegessene anschließend nicht erbrochen, so dass längerfristig meist Übergewicht die Folge ist.
1994 wurden für das DSM-IV erstmals Forschungskriterien für die BES formuliert, bislang wurde die BES jedoch noch nicht als eigenständige Diagnose zugelassen. Im ICD-10 wird die BES daher unter „Nicht näher bezeichnete Essstörung“ (F50.9) klassifiziert
(wikipedia - engl binge eating disorder)

Rasmusson, G. et al.: Household food insecurity is associated with binge‐eating disorder and obesity. Intern J Eating Disorders doi.org/10.1002/eat.22990 (19.12.2018) ⇔ ScienceDaily 19.12.2018 + link bei www.eurekalert.org 19.12.2018

"Ernährung im Fokus" - Heft 5-6; 2013 - Essen gegen Stress?(download) -  Störungen des Körperbilds - Eine Frage des Gewichts? Auswirkungen des Gewichts auf körperliche Zufriedenheit und Selbstwert Körperbildstörungen spielen bei der Diagnose klassischer Essstörungen eine bedeutsame Rolle für Entstehung und Aufrechterhaltung der Störung. Auch bei der Binge-Eating-Störung (BES), die häufig mit Übergewicht und Adipositas assoziiert ist, treten Störungen des Körperbildes auf.

Anmerkungen: psychische Störungen nehmen zu - neben echten Fällen, führen auch medizin-soziologische Faktoren zu dem Anstieg (Problem der Definition von normalen Verhalten)
(z.B. TAZ - 11.5.2013 - Titelthema)