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Ernährungsanalphabetimus - Gastroanomie - Nutrition/Food Literacy

Menschen haben Fähigkeiten entwickelt ihre Lebenswelt und ihren Alltag zu gestalten. Traditionell zählt dazu die die individuelle Ernährungsbildung (Ernährungskompetenz) („Nutrition Literacy“). Der Begriff Literacy (der für die Lesekompetenz steht) wird heutzutage im übertragenen Sinn für verschiedene Kompetenzbereiche verwendet. Und in dieser Analogie sind Menschen die keine, oder nur geringe Fähigkeiten haben, den Ernährungsalltag selbstbestimmt, verantwortungsbwusst und genußvoll zu gestalten, und dabei persönliche und gesellschaftliche Ernährungsziele (dietary goals) zu berücksichtigen, Ernährungsananalphabeten (food/nutrition illetarates) genannt. In diesem Zusammenhang steht der Begriff "Gastroanomie", den der französische Ernährungssoziologe Claude Fischler eingeführt hat. http://www.ehess.fr/centres/cetsah/CV/fischler.html - http://de.wikipedia.org/wiki/Anomie

Zur Situation der "Nutrition Literacy" bzw. des Ernährungsanalphabetismus (in Deutschland und allgemein) können wenig konkrete Aussagen gemacht werden, da es dazu keine systematischen empirischen Studien gibt. Es zeigt sich weltweit, dass zu wenig darüber bekannt ist, welcher Grad an „Nutrition Literacy“ notwendig ist, dass sich Menschen richtig ernähren. Es gibt einige wissenschaftliche Hinweise, dass zwar gesellschaftliches Wissen um die Ernährung stark zunimmt, dass jedoch individuelles Wissen und Kompetenzen im Umgang mit Ernährung zurückgehen. Das führt zu negativen Rückkopplungen, wer wenig gebildet ist, den verwirren Informationen stärker. Kinder, die keine „Nutrition Literacy“ entwickeln, können später nicht selbstveranstwortliche, souveräne Verbraucher (Verbraucherleitbild) sein .„Nutrition Literay“ stellt die Basis für erfolgreiche Ernährungspolitik dar.

Voraussetzungen für die Bildung von "Ernährungsalphabeten" ist die entsprechende Bildung im Umfeld; die Elternbildung, und die in den „sozialen Netze“, in Schulen, Medien u.a.

Folgende Ansätze für Aktvitäten in diesen Bereichen sind:

Ernährungs- und Verbraucherbildungsprojekt - REVIS -  www.evb-online.de

 

Informationssammlung zu dem Thema

(Zeitungsmeldung)
Fertiggerichte bedeuten Kontrollverlust TAZ - 15.2.2013

Ines Heindl-Publikation zur Ernährungsbildung  / Heindl-REVIS

http://www.konsumwende.de/Dokumente/Diskussionspapier%201%20_Faktorenpapier_.pdf

Auf dem Weg zum Ernährungsanalphabeten; Esskultur international - ein Ländervergleich; Was Hänschen nicht lernt: Koch- und Geschmacksunterricht (VDOE Positionen #2-2006 - www.vdoe.de/themen-archiv.html 

http://www.food-monitor.de/kommunikation/2007/juli/2007juli-die-food-literacy.htm

Büning-Fesel - Download

AID-Forum 2008 - Ernährungskompetenz
Büning-Fesel Danninger     / NVS-Heuer

http://www.gutessen.at/uploads/downloads/Seiten%2028-29%20aus%20u&b4-07.pdf

http://www.wdr.de/tv/servicezeit/essen_trinken/sendungsbeitraege/2008/0509/02_nationale_verzehrsstudie.jsp

http://www.springer-gup.de/de/gesundheit/ernaehrung/1596-Food_Literacy_Ein_Gespraech_mit_Margret_Buening-Fesel/

Projekt - www.food-literacy.org

http://lernerfolg.vzbv.de/projekt01/media/pdf/foodliteracyguidelines_2007.pdf

(Handbuch-Download)

http://www.agev-rosenheim.de/tagung2006/07-Wenk.pdf

Kulinarische Kompetenz - Download

http://www.dining.harvard.edu/flp/agriculture.html

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 www.gdi.ch/stomachshare

www.gdi.ch/emozioni