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Wandel - Veränderung als Zeichen des Lebens

Wandel ist u.a. ein Begriff aus der Soziologie (sozialer Wandel = - social change). Allgemein bezeichnet Wandel die Veränderungen, das betrifft prinzipiell alles; auch Gegenstände unterliegen dem Wandel (z.B. die Erosion der Gebirge/Steine zum Sand) (Wandel der Erdoberfläche im Laufe der Weltgeschichte).
Erfindung - Innovation - Neuerung vs Vergessen - Aussterben - Verschwinden / Time Line

Wandel ist ein besonderes Kennzeichen vom Leben (vom Entstehen - Zeugung . Geburt bis hin zum Sterben) (individueller Wandel) (Biographie) (Ontogenese(Bild) 

Sozialer Wandel ist in den Veränderungen in der Sozialstruktur; in den Werten (values) (Wertewandel) , usw. in einer Gesellschaft. Die Gründe für den Wandel können sehr unterschiedlich sein, technische Inovationen; Übernahme neuer gesellschaftlicher Wertessysteme. Es gibt (R)Evolutionen; der Wandel kann geplant sein, demokratisch friedlich verlaufen; er kann auch gewaltsam herbeigeführt werden. Wandel der Werte, Normen, Regeln, Manieren (Bild - Kopftücher in Deutschland 1925 - Schwäbische Alb)

Es gibt einen historischen Prozess des gesellschaflichen sozialen Wandels (Evolution; Phylogenese einer Gesellschaft).

(Wandel der Gesellschaft erscheint schneller zu sein, als Wandel/Anpassung der Biologie - genetische Falle; Menschliche Biologie passt nicht an die veränderten Lebensanforderungen; Chart aus Vortrag Jörg Spitz)

Wandel geht nicht notwendigerweise mit Fortschritt einher; oder Modernisierung heisst nicht unbedingt positiven Entwicklung (Weiterentwicklung).

Wandel gibt es auf allen Ebenen und Dimensionen (einschliesslich der des Ernährungsforschungsraumes)  (siehe Dimension - Zeit - Geschicte; Orte des Aufzeigens des Wandels = Museum)

Wandel der Lebensmittel (Züchtung -Beispiel Mais); Wandel der Ernährung; Wandel der Speisen; Wandel der Mahlzeitenstrukturen,  usw (OLT - Schwerpunkt Wandel der Ernährung im Wandel der Zeit); Nutrition in Transition;(Zeit - Geschichte Ernährung )

Ernährungspolitik - Ernährungswende

Wandel der Menschen (Evolution der Menschheit; Wandel im Körperbild, usw); Wandel in den Rollen sozialer Gruppen (Emanzipation; Frauenrechte; u.a.m) gesellssWandel der Arbeitswelt; demographischer Wandle (s.u)

Wandel des Haushaltes (Sektion Strukturwandel der dgh); Wandel der Küchen, Haushaltsgeräte; Wohnung; der Städte; der Architektur; 

Wandel der Landschaften; der Lebensräume (Bilder – vom Wandel in bestimmten Regionen; die Stadt- Geschichten; time-lines; historische Museen) (sekulare Entwicklung) (Bilder aus Vorkriegs- Kriegs- Nachkriegszeiten)  (Buch. Landschaft im Wandel; Herausgegeben vom Landesmedienzentrum Baden-Württemberg in Kooperation mit der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) im Konrad-Theiss-Verlag, Stuttgart 2009, € 29,90 (im Buchhandel). 

http://www.lmz-bw.de/medien/bilddokumentation/fotografischer-dienst/landschaft-im-wandel.html

www.stadtmuseum-baden-baden.de  (im Mai 2011)
 

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Landschaft_im_Wandel 

globaler Wandel - Wandel des Klimas,  

(Wandel der Ernährung in Deutschland -Vortrag OLT 231) (10.5.2006, Potsdam)

(Trends im Ernährungs) (OLT-Teil1) (Teil2)

Wandel in der Zukunft - Ziele ( Entwicklungsziele )Ernährungsziele - Dietary Goals)

(Dateinsammlung anlegen - Food Trends - Rückschau - Beschreibung was sich geändert hat) (z.B. CMA-Vortrag Sulzer 2006- Sachsen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialer_Wandel 

http://lexikon.meyers.de/wissen/sozialer+Wandel 

http://plato.stanford.edu/entries/change/ 

http://de.wikipedia.org/wiki/Ver%C3%A4nderung 

 

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&dig=2008%2F07%2F09%2Fa0112&cHash=16f035077e

Spangenberg, JH, Lorek, S.: Sozio-ökonomische Aspekte nachhaltigkeitsorienten Konsumwandel - Aus Politik und Zeitgeschichte B24; S.23-29 (2001) (link)

Ribbe, L.: Die Wende in der Landwirtschaft. Aus Politik und Zeitgeschichte B24: S.30-38 (2001) (link)

 

Die Gentrifizierung (von engl. Gentry /dʒɛntri/: niederer Adel), teils auch Gentrifikation (von engl. Gentrification), umgangssprachlich auch „Yuppisierung“,[1] ist ein in der Stadtgeographie verwendeter Begriff, der einen sozialen Umstrukturierungsprozess eines Stadtteils beschreibt. Demnach führen die gezielte Aufwertung eines Wohnumfeldes sowie Restaurierungs- und Umbautätigkeiten zu einer Veränderung der Bevölkerungsstruktur.

 Nahrungskultur - Essen und Trinken im Wandel; Zeitschrift "Bürger im Staat" 52(4) 2002; 93.S (Landeszentrale für politische Bildung, Baden-Württemberg - Hans-Jürgen Teuteberg Der essende Mensch zwischen Natur und Kultur 
Jutta Grüne Staatliche Lebensmittelüberwachung in Deutschland 
Peter Lesniczak Ländliche Kost und städtische Küche 
Sabine Merta „Weg mit dem Fett“  (Diäten, Schlanke Linie; Korpulenz)
Kirsten Schlegel-Matthies „Liebe geht durch den Magen“ (Mahlzeiten, Tischgemeinschaft)
Heinrich Tappe Alkoholverbrauch in Deutschland 
Gunther Hirschfelder Der Mythos vom Elendstrinken 
Jörg Vögele Säuglingsernährung und Stillpropaganda 
Brigitte Schmid Küche und ethnische Identität (Migranten)
Ulrike Thoms Essen in der Arbeitswelt (Kantine)
Ulrike Thoms Krankenhauskost 
Karl-Peter Ellerbrock Die Lebensmittelindustrie als Vorreiter der modernen Marktwirtschaft 
Peter Lummel Berlins nimmersatter Riesenbauch (Versorgung einer Stadt)
Eno Blankson Ikpe „Essen wie die Zivilisierten“ (Wandel Ernährungsgewohnheiten Westafrika)

 

BLL-PublikationBVE Generation55  - Tagung (Bericht) der Plattform Ernährung und Bewegung (peb) - Entwicklungstendenzen - Lebensmitelmarkt, Wandel; Trend in Zukunft; Kaufverhalten; Ernährungsbildung (Methfessel); Gemeinschaftsverpflegung

Demographischer Wandel (Bevölkerung) - weniger Junge mehr Alte; Migration von Land in Stadt; von Peripherie ins Zentrum
(Wiki - Demographischer Wandel in Deutschland; Enquete-Kommission Demographischer Wandel)
(Aus Politik und Zeitgeschichte - Heft _10_2011 - Demographischer Wandel) (Kinder - Alte - Migranten)

Zeithistorische Hinweise

Erich Fried - Wer will, dass die Welt bleibt wie sie ist, will nicht, dass sie bleibt.

 „Mein eigner Geist verändert sich, mein Bewusstsein verändert sich von Minute zu Minute; von Tag zu Tag, es gibt also keine Festigkeit. Mit anderen Worten, es gibt keinen fertigen absoluten Weg, etwas zu betrachten“  Zitat von Robert Smithson (1938-1978); Land-Art-Künstler (Interrview mit Moira Roth – Catalog-Roert Smithson – Museum of Contemporary Art, Los Angeles, 2004 page 89)(google-book)

Wandel - Änderung der Erkenntnisse durch Forschung (Falsifizierung) - Änderung des Lehrbuchwissens / der Prüfungsaufgaben (meine Studienzeit - Studenten im SS 1962 noch gelernt, Edelgase gehen keine Verbindung ein; ab WS 1962/63 - gibt es stabile Edelgas-Verbindungen (Verbindungen der Edelgase - Nach.Chem.Techn. 11(1) 8 (1963) (Scan im Archiv)

Wolfgang Zapf: "Theorien des sozialen Wandels" (Neue Wissenschaftliche Bibliothek Nr.31; Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln-Berlin, 1969) (mit Beiträgen on Talcott Parssons - Problem des Strukturwandels; L Cadwallader: Die kybernetische Analyse des Wandels; Industrialisierung, "take off"; K.W.Deutsch: Soziale Mobilisierung; (ref. Freimut Duve - Die Soziologie auf der Suche nach Geschichte; BP-Kurier 1969_2, S.28-29

Demographischer Übergang + Wandel

Die Entwicklung der Bevölkerung hat in den letzten beiden Jahrhunderten deutlich Veränderungen erfahren. Zuerst sind die Sterberaten gesunken (u.a. bedingt durch dien wissenschaftlich-technischen und damit wirtschaftlichen Entwicklungen; der verbesserten Hygiene- und Wohnverhältnisse, der besseren medizinische Versorgung, usw.), und erst später folgte die Abnahme der Geburtenraten. In dieser Zeit des „demographischen Überganges“ gibt es einen hohen Bevölkerungszuwachs.

(Informationssammlung - demographischer Übergang)

In wirtschaftlich stabilen (Hoch-)Zeiten (und auch durch den gesellschaftlichen Wertewandel) werden geringere Geburtenzahlen beobachtet; so ändert sich die Struktur der Gesellschaft. Es gibt mehr Senioren, und weniger Kinder. Im „demographischen Wandel“ werden aus Bevölkerungspyramiden „Bevölkerungsbäume“ (s. Abb.)

Bericht der Enquete-Kommission - Demographischer Wandel

 

Themenschwerpunkt - Woche April 2008 - Demographischer Wandel

http://themenwoche2008.ard.de/

 

Wandel in den Vornamen - Die Zeit Infografik Nr.10_2010 (Download)

Enquete-Kommission - Demographischer Wandel  (Abschlußbericht)

Wandel der Erde - Landschaftsbilder

Der Wandel der Erd-Oberfläche durch die Aktivitäten von Menschen ist deutlich zu beobachten, wenn man Berichte und Bilder von früher mit heute vergleicht.
(Globale Umweltveränderungen - Welt im Wandel - Erhaltung und nachhaltige Nutzung der Biosphäre - Bundestagsdrucksache -14/6706 vom 16_07_2001)

Das ist einmal durch kunsthistorische Betrachtungen festzustellen; wie z.B. im Buch

Henry Makowski, Bernhard Buderath: Die Natur dem Menschen untertan. Ökologie im Spiegel der Landschaftsmalerei. Kindler, 1983
Briefmarken - San Marino - 16.10.1987 - Kopenhagen 1836 + 1987 (gleiche Perspektive - Änderung deutlich) (Serie begonnen 1973 - New York; 1975 - Tokio; 1977- Bukarest; 1980 - London; 1981 - Wien; 1982 - Paris; 1983 - Rio de Janeiro; 1984 - Melbourne, 1985 - Rom; 1986 - Chicago; 1986 - Kopenhagen; 1988 - Den Haag; 1989 - Washington; 1995 - Peking; 1997 - Hongkong)

(weitere Informationen)

Es gibt ebenso zahlreiche fotographische Dokumentationen (Vergleich von Archiv-Aufnahmen mit heutigen Bildern - (siehe z.B. Gesellschaft für ökologische Forschung - www.waldarchiv.de / www.gletscherarchiv.de / www.alpenarchiv.de )

Dank der Weltraumfahrt (und den Satelliten in der Erdumlaufbahn) haben wir noch mehr Dokumente zu diesen wandel

z.B.Projekt "Globaler Wandel - Die Erde aus dem All" - http://www.dlr.de/desktopdefault.aspx/tabid-1/86_read-13402/  (04. 09. 08)

(Bild Aralsee 1989 - 2003 - und weiteres bei wikipedia; <wiki - aral sea> Infos im Archiv)

Informationssammlung 

 

Informationssammlung Agrarfotografie

Fotografie - Langzeitprojekte
(Veränderungen von Menschen im Laufe ihres Lebens - Kölbl)

(Wandel der Landschaft in ehemaligen DDR
Klaus Dierßen, Ditmar Schädel: Danach und Danach.)
(Die Zeit - 25.03.2011)