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04/05/14

Das Wissen - der Wissenschatz

Wissen wird als ein für Personen oder Gruppen verfügbarer Bestand von Fakten, Theorien und Regeln verstanden, die sich durch den größtmöglichen Grad an Gewissheit auszeichnen, so dass von ihrer Gültigkeit bzw. Wahrheit ausgegangen wird.
Die als Wissen deklarierte Sachverhaltsbeschreibungen (z.B. in Lexikas, Lehrbüchern usw) können wahr bis falsch, vollständig bis unvollständig; aktuell bis veraltet sein.
(evidence) (objektiv) (Laien - Experten)
(wikipedia) (engl - knowledge)

Die Pyramide des Wissens: Daten(sammlungen) werden zu Informationen und dies führt zum Wissen (Forschungskonzept)
Informationen, die wir (über Sinne) wahrnehmen, müssen wir verstehen können. (Biopsychosoziokulturelle Modelle - Sinne-Rezeption/ Speicherung - Gehirn (Gedächtnis; Erinnerung) (Tembrock)

Der Ursprung des Wortes "Wissen" ist althochdeutsch - wizzan - "ich habe gesehen". (Augenzeuge)
Wissen ist nicht absolut; sondern eher eine berechtigte Meinung, deren Gültigkeit von vielen Experten überprüft ist; eben evidence-based; consensus. Wissen verknüpft Informationen (Gedankenbilder; semantische Netze - "mind map" "verlinkt")

Wissensexplosion (exponetielles Wachstum im) Wissen der Menscheit - Symbol für Wissensfülle (Informationsüberfluß) - Wikipedia - in über 280 Sprachen Seit Mai 2001 sind 1.554.841 Artikel in deutscher Sprache entstanden. (wikipedia - Deutsch) (25.2.13 - 1.555.074; 05.04.2014 - 1.704.088) (englisch - 4.173.052 - 24.2.13; 4.486.022 - 05.04.2014)
vor allem bedingt durch die Wissenschaften

Was weiß der einzelne Mensch (Quiz-Könige) (Quizweltmeisterschaft)
(Intelligenz - IQ)
was muß der Mensch wissen - um ein guter (Staats)Bürger zu sein; um seinen Alltag sinnvoll zu bewätligen(Bildungskanon) ; um z.B. sich richtig zu ernähren (Ernährungswissen)   (Ernährungsbildung)

Es gibt verschiedene Arten von Wissen - explezites Wissen (kann es benennen) und implizites (Intuition - "Körper weiß es" - Herz, Bauch) - kann es nicht ausdrücken, verbalisieren
(Erfahrungen) (Weisheit)

Kaeser, E.: Vorsicht, Tunnelblick! – Wissen im Zeitalter der Datenabfrage. Im Lauf der Geschichte haben sich die Typen des Wissens verändert. Auf das handwerkliche Wissen-wie (know-how) folgte das philosophische Wissen-warum (know-why) und darauf das naturwissenschaftliche Wissen-was (know-what) ("Sammler"). Heute kultivieren wir das computergestützte Wissen-wo (Know-where) (Datenmineure, Verdatung der Welt, Internet - das "Exo-Gehirn": Daten gehen vor Theorie. NZZ 02.02.2019  - Nie ist die Suche nach Wissen einfacher gewesen als heute. "Besonders das Wissen-wie wird unterschätzt. Und der Grund dürfte primär darin liegen, dass es sich nicht an Maschinen auslagern lässt, sondern sich im Menschen anlagert, im Urmedium des eigenen Körpers. Dieses Anlagern nennen wir Kennerschaft, Kundigkeit, Erfahrung, Expertentum. Der Experte zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass er Dinge weiss, die er nicht explizit ausformulieren kann. Zudem vergessen wir gerne, dass es ohne Menschen keine Daten gibt; dass Daten ja nicht sprechen, sondern erst zum Sprechen gebracht werden müssen. Solches Zum-Sprechen-Bringen setzt unsere ganze intelligente Raffinerie von Imagination, intellektuellem Gespür, intuitivem Urteil, Erinnern und Vergessen, Querdenken, Serendipität voraus – all das basiert auf dem uralten Netzwerk in unserem Schädel, nein, in unserem Körper.... Dieses Körperwissen als Sediment unserer Erfahrungen ist aber nicht abfragbar wie das Wissen, das wir in Computern speichern – es ist ein Wissen, das wir sind, jede Person auf ihre eigene Weise. Es birgt ein Vermögen, das im Zeitalter der Query immer mehr marginalisiert zu werden droht: Neugier – eine wundersame Erkenntnisunruhe aus der Spannung zwischen Wissen und Nichtwissen.... Menschen, die eine Balance der Wissenstypen zustande bringen, nennt man gebildet. An ihnen beginnt es zu mangeln."

Was muß der Mensch wissen? (in welchem Alter usw)  (Intelligenz)
z.B.Schulleistungs-Untersuchungen  - PISA-Studien (OECD)

Wissen, um Entscheidungen zu treffen; um  handlungsfähig zu sein, doch wer viel (richtiges) weiß, muß  nicht entsprechend richtig handeln bzw. Kompetent  handeln können.
(Handeln, Entscheidungen auf Basis von unzureichendem Wissen ist normal)
Das Wissen um gesunde Ernährung, fähig sein sich gesund  zu erhalten, zu ernähren. (Suchen/ Erfahren/ Vertrauen auf andere bei Lebensmittelqualität-Eigenschaften)

Wie wird Wissen erworben - die verschiedene Arten von Wissensverrmittlungen
(Informationsmanagement - Wissensmanagement - Wissensrhizom - Assoziationen) (Modelle).
Der lange Weg von Information zum richtigen Handeln im Alltag. Der lange Bildungsweg (Stufen der Kommunikationskette).

Welche Lebensziele, Ernährungsziele gibt es.
Die Ordnung der Lernziele
1. Wissen, Kenntnisse (Knowledge)
2. Verstehen (Comprehension)
3. Anwenden (Application)
4. Analyse (Analysis)
5. Synthese (Synthesis)
6. Bewertung (Evaluation)

Redewendungen - Sprüche - Wissen_Weisheit

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