TYPO3 Musterprojekt - Saturday, 26. September 2020
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03/26/20

Württemberg und Briefmarken

Württemberg trat am 01.09.1851 dem Deutsch-Österreichischen Postverein bei. Die Leitung der württembergischen Staatspost oblag dem Finanzministerium, dem auch schon das Eisenbahnen- und Telegraphenwesen unterstand. Am 15.10.1851 wurde die erste württembergische Briefmarke herausgegeben. Am 01.04.1902 verzichtete die Kgl. Württembergische Regierung auf die Ausgabe eigener Freimarken und benutzte die des Deutschen Reiches. Die württembergischen Postwertzeichen wurden am 01.01.1903 ungültig.
Deutschland Altdeutschland Württemberg
MiNr.1 (15.10.1851) bis MiNr.62 (1900) Freimarken (Wappen, Ziffern)

Die Briefmarken-Ausgaben aus der französischen Zone Württemberg-Hohenzollern wurden zwischen dem 15.06.1947 und dem 04.10.1949 herausgegeben. Zuvor wurden bereits zwischen 1945 und 1947 allgemeine Ausgaben herausgegeben, die in der kompletten französischen Besatzungszone, also auch im heutigen Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland, gültig waren.
Deutschland Alliierte Besetzung Französische Zone, Württemberg-Hohenzollern
MiNr.1 (15.06.1947)  Febr. Freimarken: Persönlichkeiten und Ansichten aus Württemberg-Hohenzollern - bis MiNr.52 (04.10.1949)

Informationen
- Postgeschichte und Briefmarken Württembergs - wikipedia -
- Briefmarken des Königreichs Württemberg (link)
- Briefmarken-Ausgaben der französischen Zone Württemberg-Hohenzollern - wikipedia -

 Arbeitsgemeinschaft Württemberg e. V. - - www.arge-württemberg.de 

Eines der Wahrzeichen der schönen Stadt Esslingen am Neckar ist der weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Postmichelbrunnen. Auf zahllosen Ansichtskarten ist diese berühmte Sehenswürdigkeit abgebildet. In Stein gemeißelt wird die tragische Geschichte des Postmichels erzählt, der im 15 Jahrhundert die Postsendungen der hohen Herren von Esslingen bestellt hat, zu unrecht des Mordes beschuldigt und schließlich hingerichtet wurde. Neueste Forschungen haben keinen Nachweis für die Existenz des Postmichels erbracht, die Geschichte ist, so oft sie auch kopiert und interpretiert wurde, nichts weiter als ein Märchen. - http://www.briefesammler.com/1start.htm - http://www.postgeschichte-esslingen.de

Burzan, M.: Württembergs Städte. Letzte Dienstmarken 1920. DBZ Nr.7/2020, S.25 (scan im Archiv)