TYPO3 Musterprojekt - Sunday, 18. August 2019
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Dekopon

Dekopon ist eine kernlose und süße Mandarinensorte, die 1972 als Hybride, gekreuzt aus Kiyomi und Ponkan (Nakano 3), in Japan gezüchtet wurde. Der ursprüngliche Name „Dekopon“ ist heute ein generalisierter Markenname geworden und wird für alle Marken der Frucht verwendet. Der wissenschaftliche Sortenname ist Citrus reticulata ‘Shiranui’ oder Shiranuhi.
Dekopon zeichnet sich durch süßen Geschmack, große Früchte und die große hervorstehende Beule auf der Oberseite der Frucht aus.
Dekopon hat wegen der Beule, die während der Entwicklung als unansehnlich galt, und wegen des fehlenden Säuregehalts der Frucht keine landwirtschaftliche Sortenkennnummer (Nōrin Bangō). Die Früchte sind groß, teils größer als Orangen, aber dünnschalig wie Mandarinen. Sie haben oben eine "Beule".
Dekopon enthalten etwa das Dreifache an Vitamin C gegenüber anderen Mandarinen. Die Früchte wachsen in Japan üblicherweise in großen Gewächshäusern, um sie bei konstanter Temperatur zu halten, und werden von Dezember bis Februar (Winter in Japan) geerntet, bei der Aufzucht in Gartenfarmen hingegen von März bis April. Nach der Ernte werden die Früchte normalerweise für eine Zeit von 20 bis 40 Tagen gelagert, um einen attraktiveren Geschmack zu erhalten. Dabei baut sich der Zitronensäuregehalt in der Frucht ab, während der Zuckergehalt ansteigt. Nur Früchte mit einem Zuckergehalt über 12% Zucker und Zitronensäure unter 1,0 % können unter dem geschützten Namen Dekopon verkauft werden.
Die durch kernlose Früchte sterile Sorte kann nur durch Veredelung vermehrt werden. Der Anbau ist pflegeintensiv. Geplatzte Früchte müssen entfernt werden, da Früchte darunter durch tropfenden Saft Schaden nehmen. Der Anbauort sollte nicht am tiefsten Punkt eines Tals sein, da dort die Temperaturen nicht immer günstig sind (Kaltluftsee). Dekopon werden in Gegenden mediterranen Klimas in Australien, Brasilien, Kalifornien und Südkorea angebaut. In Südkorea heißen Dekopon hallabong, benannt nach dem Hauptanbaugebiet Hallasan, dem Berg in Jejudo.  In Brasilien wird Dekopon unter dem Markennamen Kinsei vermarktet, der sich vom japanischen Namen des Planeten Venus ableitet. Brasilianischen Bauern ist es gelungen, die Sorte im Hochland von São Paulo dem tropischen bis gemäßigten Klima anzupassen. Kinsei wird von Mai bis September geerntet. In der Hochsaison kostet jede Frucht am brasilianischen Straßenmarkt und in den Supermärkten rund 0,50 US$.
In den USA wurden Dekopon 1998 eingeführt. Sie werden kommerziell unter dem Markennamen Sumo Citrus verkauft. In Kalifornien liegt das Anbaugebiet östlich von Dinuba im Tulare County, Luftlinie halbe Strecke zwischen Los Angeles und Sacramento.
Dekopon ist in Japan so populär geworden, dass der Kaugummihersteller Hi-Chew  eine limitierte Auflage in der Geschmacksrichtung Dekopon produzierte.
Anlässlich des 15. Jahrestages der ersten Lieferung von Dekopon ernannte die Kooperative für Obstbau in Japan den 1. März 2006 zum „Tag des Dekopon“.

Informationen:
wikipedia - engl. Dekopon -
- Dekopon fruits bei - www.fruitsinfo.com -
- Dekopon bei www.essen-und-trinken.de -
- link bei www.freshplaza.com 15.02.2108 

Die zehn teuersten Früchte der Welt - link -bei www.plantura.garden -

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