TYPO3 Musterprojekt - Friday, 22. November 2019
Druckversion der Seite: Werte der Lebensmittel
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"Was ist uns die Ernährung wert?"

Gedanken zum Umgang mit unseren Mitteln zum Leben.  Für modernen Menschen gibt es kaum noch essfreie Zeiten und Orte, Nahrung ist schnell, billig und bequem geworden, so bringen sehr Viele kaum Geld, Zeit und Gedanken dafür auf. Es gibt genug andere Probleme. Im Vortrag wird versucht auf viele Werte der Agrar- und Ernährungskultur hinzuweisen, die dazu dienen können unser zukunftiges Leben nachhaltig gestalten zu können.

"Lebensmittel haben viele Werte und nicht nur einen Preis."

Vortrag in Miltenberg 22_02_2010   -  http://www.martinushaus.de/index.php?id=48

(Chart) ("Der-Über-den-Rand-Schau-Teller")
Ohne Powerpoint Charts; die Gedanken und Inhalte sind hier in der EDW aufgeführt, und mit passenden weiteren Informationen verknüpft.
(60  Minuten - Texte - 12x5min) ("Sanduhr") (Getränk / Riegel / Orange) (A) Einleitung (Z) Resumee - sowie 10 "Werte" Gedankengänge.

(A) Einleitung - subjekitve Gedankenwege zu Miltenberg (Main); Erinnerungen an Ernährung meiner Kindheit und heute (Dorf-laden - City-Supemarkt).

Ernährungs(forschung) - das Total-Phänomen - das Ernährungs-System - viel Spezielles (Wissenschaftler) muss ganzheitlich (Praxis) genutzt werden

Wir Menschen erlernen immer mehr Fähigkeiten und erfinden (Hilfs)Mittel aus der Natur/Umwelt Sachen zu entnehmen und zu gestalten, dass wir unsere (Grund)Bedürfnisse (und Gelüste) immer besser erfüllen können. Wir machen Natur zur Kultur - so eben auch die Pflanzen und Tiere zu unserer ahrung / - Agrar- und Ernährungskultur. Für die Entwicklung war es entscheidend, das wir uns spezialisierten (zerlegten) und professionalisierten (standardisierten, normten). Hier steht die Entwicklung der Ernährung(wissenshaft) auch exemparisch für andere Lebensbereiche.

Ernährung und Leben funktioniert nur als Ganzes - verstehen, erklären, beurteilen - können wir aber immer nur Teile. Darüberhinaus werden werden verführt nur Teile zu beachten (Interessenvertreter; Werbung). So wissen heute viele Menschen viele Details über die Ernährung, doch die großen Zusammenhänge gehen fast verloren. Die einzelnen Werte der Ernährung können zehn Bereichen zu geordnet werden (s. "Bewertungs.Torte").

Die im folgenden beschrieben werden:
(1) Genusswert
(2) Bekömmlichkeitswert
(3) Gesundheitswert
(4) Nährwert
(5) Handhabungswert
(6) Zeit-Wert
(7) Preis-Wert
(8) Sozialer Wert
(9) Kultureller Wert
(10) Ökologischer Wert

(Z) Schlußfolgerungen. Es gibt keine end- und allgemeingültigen Ernährungswerte; keine Ernährung, die gedankenlos aufgenommen werden kann und sicher wirkt. Selbst wenn, dann muss der Mensch immer noch aufpassen, wie viel er nimmt. Zu wenig und zu viel - beides ist ungesund und unsozial. Die richtige - die gerecht - Verteilung ist wichtig. Essen benötigt Zeit - vorher (in der Produktion) und nachher (in der Auswirkung). Unsere Zeit ist schnell ("fast") und so unsere Ernährung. Die Fremdbestimung - die Zwänge des Lebens (der Interessenvertreter) - dominiert; über Gedanken zu den Werten des Essens können wir  uns finden. Eigen- bzw. mit-bestimmte Ernährungs-und Lebenskultur ist ein Ziel.

"Wenn ich also behaupte habe, es gibt keine allgemein gültigen Normen für den Eiweißbedarf, so mag das natürlich für den einen oder anderen Autor, der gute Standardzahlen zu uneingeschränktem Gebrauche von der Ernährungsphysiologie erwartet, recht unbequem sein.Es ist auch keine Bankrotterklärung der Wissenschaft, sondern nur die Zurückführung des Strebens nach einfachen Schemas   auf die reale Wirklichkeit."
Max Rubner: Wandlungen in der Volksernährung, Akademische Verlagsgesellschaft, Leipzig, 1913  (siehe auch Max-Rubner-Institut - MRI)

Hinweis auf Bewertungsproblematik-Publikation (OLT 106)

Das "Spezialgebiet" der Ernährungswissenschaften für die Gesamtbetrachtung (New Nutrition Science) ist die Ernährungsökologie - eine populäre Umsetzung die Vollwertenährung

Die Menschen haben genug Mittel für Alle (Grundbedürnfisse, "needs", jedoch nicht wenn alle immer mehr wollen ("Gier")  (Gandhi)