TYPO3 Musterprojekt - Monday, 16. September 2019
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ökologischer Rucksack - Fußstapfen - ecological footprint

Der ökologische Rucksack ist die sinnbildliche Darstellung der Menge an Ressourcen, die bei der Herstellung, dem Gebrauch und der Entsorgung eines Produktes oder einer Dienstleistung verbraucht werden.(siehe Ökobilanz). Sie soll einen Vergleichsmaßstab bieten, mit dem verdeutlicht wird, welche ökologischen Folgen die Bereitstellung bestimmter Güter verursacht. Das Modell geht zurück auf Friedrich Schmidt-Bleek, der es 1994 im Rahmen der Überlegungen zum Material-Input pro Serviceeinheit (MIPS) erstmals veröffentlichte.

Ähnliche Ansätze finden sich auch in den Ansätzen zum virtuellen Wasser.

Unter dem Ökologischen Fußabdruck wird die Fläche auf der Erde verstanden, die notwendig ist, um den Lebensstil und Lebensstandard eines Menschen (unter Fortführung heutiger Produktionsbedingungen) dauerhaft zu ermöglichen.
( - Ressourcen - Boden)  "vituelles Landfläche" (unabhängig vom Wohnort des Konsumenten - "Einfuhr" durch Lebensmittelhandel)
- Bodenatlas 2015 (S.24f) (download)

Das Konzept wurde 1994 von Mathis Wackernagel und William E. Rees entwickelt. 2003 wurde von Wackernagel das Global Footprint Network gegründet, das u. a. von der Nobelpreisträgerin Wangari Maathai, dem Gründer des Worldwatch Institute Lester R. Brown und Ernst Ulrich von Weizsäcker unterstützt wird. - http://www.footprintnetwork.org/en/index.php/GFN/page/footprint_basics_overview/
- Wackernagel, Mathis; Beyers, Bert: Footprint. Die Welt neu vermessen. Europäische Verlagsanstalt, 2. überarbeitete Auflage 2016, 256 S

- Globalisierung ⇒⇒ ökologische ProblemeÖkologischer Fußabdruck+Biokapazität   (bei www.bpb.de )

Food and the environment. Diets that are healthy for people and for the planet. Barilla Center, Broschüre 2013 (download) Vergleich tierische und pflanzliche Lebensmittel CO2- und Wasser-foot print; Mediterrane Diät

Drewnowski,A. et al.: Energy and nutrient density of foods in relation to their carbon footprint. Am J Clin Nutr January 2015 ajcn.092486 (05.11.2014)
R. Vidal, E. Moliner, A. Pikula, A. Mena-Nieto, A. Ortega. Comparison of the carbon footprint of different patient diets in a Spanish hospital. Journal of Health Services Research & Policy, 2014; 20 (1): 39 DOI: 10.1177/1355819614553017 ⇒⇒ The Mediterranean diet is not only healthier, it also pollutes less, Science Daily 26.03.2015.

Nutritional Footprint - link beim Wuppertal-Institut (ref. aid aktuell 08.04.2015)

⇒⇒ nachhaltige Ernährungsweisen

Ivanova, D.,  Stadler, K., et al.: Environmental Impact Assessment of Household Consumption. Journal of Industrial Ecology, 2015; DOI: 10.1111/jiec.12371. "Footprints für Kohlenstoff, Land, Ressourcen/Material, Wasser in 43 Ländern) ScienceDaily 24.02.2016 -

EU - Projekte zur Entwicklung von Product Environmental Footprint (PEF) (link) (Liste der Projekte)
(Zeit Wissen Juli 2014 - PEF - die ganz große gut-böse Ökobilanz)

Informationssammlung

Footprint Europe

Links -
- www.footprint.ch
- www.waterfootprint.org
- www.earthday.net/  
- www.mein-fussabdruck.at
- www.latschlatsch.de
- www.fussabdruck.de -
- www.overshootday.org -

 Für Schulen - Material bei www.fairfuture.net -

 Der Welterschöpfungstag, der das ökologische Defizit ermittelt, fällt in diesem Jahr auf den 25. September. "An diesem Tag sind alle natürlichen Ressourcen verbraucht, die bei nachhaltiger Nutzung in diesem Jahr für die Menschheit zur Verfügung stehen würden", (Infos) (Report)

Welterschöpfungstag 2017 ist am 02.08.2017; für Deutschland wäre es der 29.04.2017.  Leben auf Pump. Schrot & Korn April 2017 / s. auch link bei www.germanwatch.org -
- www.overshootday.org -
- Beilage in der TAZ 02.08.2017 - von www.inkota.de - link -

Wie stark wir die Erde überlasten. Südd Zeitung 15.11.2017

Pothen, F., Reaños, M.A.T.: The Distribution of Material Footprints in Germany.  ZEW Discussion Paper No 18-022 

Teufel, J et al. (Öko-Institut, Freiburg) für das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (www.lanuv.nrw.de): Grobscreening zur Typisierung von Produktgruppen im Lebensmittelbereich in Orientierung am zu erwartenden CO2e-Fußabdruck. LANUV-Fachbericht Nr.29; Recklinghausen 2011.

Michaela Schlich: Product Carbon Foodprint (PCF): Befragung von Endverbrauchern HuW 1_2011; S.20f (Fragebogen) (im Archiv)
Schlich,E, Mohr, M: Consumer Food Print beim Einkauf von Bioprodukten. Shaker-Verlag, Aachen, 2013 (ref. HuW 2_2014; S.100 - Pressemeldung Uni Giessen 15.07.2013)  (Kurzfassung der Studie)

daily infographics - USA - Ecological Footprints (27.10.10- link) eco-housing (11.2.12 - link) how much do we really recycle (3.1.11 - link) how internet is killing the planet (26.4.11 - link) how green is the phone (20.4.11 - link)

- Sozial-ethische Aspekte - Website: www.slaveryfootprint.org - Wie viele Sklaven arbeiten für Dich? (Motherboard, 04.02.2015)

Jetzt auch Stickstoff-Footprint ⇒ Oita, A. et al.: Substantial nitrogen pollution embedded in international trade Nature Geoscience (2016) doi:10.1038/ngeo2635  ⇔ Weltweite Stickstoff-Fußabdrücke erfasst, bild der wissenschaft, 25.01.2016 - www.n-print.orglink bei  www.stickstoffaustellung.de