TYPO3 Musterprojekt - Monday, 17. December 2018
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Konzept der Ernährungsdenkwerkstatt

 Alles Wissen kann alphabetisch enzyklopädisch und in Fächern (Fachlexika) geordnet werden. So wurde es lange Zeit getan. Der Baum der Erkenntnis wird immer größer. Aus einem (Lebens-)Baum sind viele geworden. Der Erkenntniswald der Wissenschaften ist fast für alle zu einem Dschungel geworden. Niemand wird alles erfassen und nutzen können; weltweite Wissensnetze alleine sind eher verwirrend, als hilfreich für das Handeln des Einzelnen und der Gesellschaft. Handlungsorientierendes Wissen muss so verknüpft werden, wie es die (Ausgangs)Situation erfordert.

Das weiterhin notwendige System des „alten“ Wissensmanagements (Modus I; <media 91>Erkenntnisbaum</media>) kann einerseits durch Organisationsformen wie WIKIPEDIA optimiert werden, es gilt jedoch verstärkt das „neue“ Wissensmanagement (Modus II; Wissens-RhizomX) damit zu verbinden. Dabei wird Wissen an den Stellen und in den Ordnungen (Modellen) zusammengefasst, wo es gerade gebraucht wird (so das unendliche Pilzwurzelgeflecht (= Rhizom) Nährstoffe zum Wachsen vorfindet).

(Die Arbeiten in der Ernährungsdenkwerkstatt werden niemals abgeschlossen sein, es gibt neben enigen wenigen "fertigen" (Gesichts)Punkten, mehr "unreifes", doch daraus kann prinzipiell was werden, wenn es beachtet und gepflegt wird).

Für "Essen und Ernährung" als Totalphänomen  ist dies Konzept die passende Form. Jeder hat mit Essen (Alltags)Erfahrungen. Der Einzelne (Esser/Ernährer) hat Eigenkompetenzen, diese werden jedoch immer kleiner (relativ auf jeden Fall, bei vielen auch absolut; Ernährungsanalphabeten) im Vergleich mit der Wissensexplosion, die es auch in diesem Wissenschaftsbereichen gibt. Immer mehr Menschen verlieren die Gesamtschau bzw. engen ihr Betrachungsfeld ein.

Die Ernährungswerkstatt will und kann keine Gesamtschau erstellen. Doch Hilfen – Denkanstöße, Appetithappen – zum Nachdenken über das Essen und die Ernährung anbieten.

Durch das Denken über Essen und Ernährung, und wenn verbunden mit dem Tun (selbst Einkaufen; selbst zubereiten) lernt man das Leben und seine Regeln besser verstehen, und einzelne Informationen und Ratschläge besser einzuordnen. So wird das tägliche Essen mit der ganzen Umwelt, der Natur und der Biologie verbunden; denn schließlich entstammt alle unsere Nahrung der Flora und Fauna in allen Regionen der Erde (Geographie). Es gibt die Bezüge zum individuellen Wohlbefinden, Fitness und Gesundheit, aber auch zu denen der Gesellschaft (Kultur; Politik). Das  Totalphänomen Ernährung hat Bezüge zu Allem. Die Zukunftsprobleme der Menschheit sind daran gekoppelt (Ernährungs- und Umweltpolitik).

Essen gestaltet unsere Umwelt (Ernährungslandschaften) und uns selbst – „Sage mir was Du isst, und ich sage Dir wer Du bist“

Weiter zur Einleitung (Aufgaben+Ziele)
- die Modelle der Ernährungsforschung
- die Methoden der Ernährunsforschung
- zu den Wissenschaften allgemein und den Ernährungswissenschaften.

X)Artikel Rhizom (Philosophie). In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 24. Oktober 2007, 13:50 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rhizom_ %28Philosophie%29&oldid=38198517 (Abgerufen: 6. März 2008, 15:15 UTC)

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