TYPO3 Musterprojekt - Tuesday, 17. September 2019
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Öffentlichkeitsarbeit (public relations) ist ein wesentlicher Bestandteil des modernen Forschungsmanagements. Das gilt insbesondere für die empirischen (Ernährungs)Wissenschaften. Sie hat Aufgaben der Kommunikation zu anderen Gruppen der Gesellschaft (bzw zu den Stakeholdern). Die Forschung, die von der Gesellschaft finanziell getragen wird, sollte öffentlich sein. Die Gesellschaft sollte über den Sinn und den Nutzen dieser Aktivitäten informiert sein. Nicht nur die rein adminstrative Kontrolle (Finanzierung) ist notwendig, sondern auch der Diskurs darüber, ob die Forschung relevant ist, wobei nicht vergessen werden sollte, dass Forschung nicht nur „mehrheitsfähig“ sein kann. Auch „Abwegiges (vom Mainstream)“ und Alternatives darf erforscht werden, doch das sollte öffentlich bekannt sein.

Die Öffentlichkeitsarbeit ist auch an der eigenltichen Wissenschaftskommunikation (zwischen den Wissenschaftlern; Publikationen in Fachzeitschriften) beteiligt; z.B. in dem sie mithilft auf wichtige Publikationen und Tagungen hinzuweisen, diese  in die Sprache der „Nicht-Wissensschafts-Gemeinde“ übersetzt. Die Aufgaben sind vielfältig:Kontakt zu Journalisten, Public Relations Abteilungen anderer Forschungsstätten, Organisationen, Verbänden usw. Organisation von Informationsveranstaltungn (Presskonferenzen); schreiben von Pressemeldungen; Vorbereitung von Forschungsprojekten (Lobbyarbeit - Projektförderungs-"Support"; Information der Studiengruppen; , u.v.am. ). Die Öffentlichkeitsarbeit sollte das Vertrauen und das Ansehen (Image) der Forschergruppe (Forschungseinrichtung) fördern und festigen. So sollten der Internet-Auftritt, Berichte, Faltblätter, Bildmaterial (kurz Informationen für Andere) erstellt werden.

Die Öffentlichkeitsarbeit erfordert interdisziplinäre Kenntnisse und Erfahrungen, am besten sind Kombinationen zwischen Fachwissenschaft und Fachjournalist- bzw. Kommunikationswissenschafs-Ausbildung. Der Dialog der Wissenschaft mit der Öffentlichkeit steht im Mittelpunkt; der Wissenstrasfer (von der Theorie in die Praxis) (siehe auch Transferwissenschaften). Zur öffentlichen Wissenschaft zählen auch die populär wissenschaftlichen Beiträge in allen Medien; wie Zeitschriften (z.B. „bild der wissenschaft“ – Spekrum der Wissenschaft) und Fernsehmagazine (wie „Quarks&Co“).  (Sachbuch - Geschichte der Sachbücher, populärwissenschaftliche Publikationen)

Wichtiger „Verteiler“ von Wissenschaftsinformationen ist der Informationsdienst Wissenschaft - http://www.idw-online.de/pages/de/aboutus  

(Informationssammlung OLT)

(link zur Konzeption des Nationale Verzehrsstudie bzw des „Nationalen Ernährungsmonitoring (NEMONIT)“ gehören die vielfältigen Aufgaben einer wirkungsvollen Öffentlichkeitsarbeit. . Dies ist allein schon deshalb wichtig, weil dadurch ein hoher Aufforderungscharakter und Bekanntheitsgrad erzielt werden kann. Auf diesem „positiven“ Hintergrund lässt sich die Stichprobenziehung erfolgreicher gestalten. Durch diese Vorarbeiten zur eigentlichen Erhebung und die damit begleitenden Aufgaben wird der Erfolg der nNVS sicher gestellt; dann erst kommt es zur „Ernte“, d.h. die Gewinnung der notwendigen Informationen und deren Speicherung und Verarbeitung.