TYPO3 Musterprojekt - Tuesday, 28. January 2020
Druckversion der Seite: Sozialempirische Forschung
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Die sozialempirischen Methoden der Ernährungs(verhaltens)forschung

In der empirischen Sozialforschung werden Informationen erhoben (gesammelt), die die Menschen als handelnde Akteure in einer Gruppe bzw Gesellschaft beschreiben. Aus der Sicht der Ernährungswissenschaft sind vor allem folgende Bereiche wichtig

- Methoden zur Erfassung von Angaben zur Person bzw. Persönlichkeit (Grundtext - Ka. 3.7 in OLT 134)
- Methoden zur Erfassung der engeren Lebensumwelt (Mikroebene) des Menschen (insbesondere Familie, Haushalt) (Grundtext - Kap. 3.8. in OLT 134)
- Methoden zur Erfassung der weiteren Lebensumwelt der Menschen (Meso- und Makroebene) (Grundtext - Kap. 3.9 in OLTZ134)

Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Methoden zur empirischen Sozialforschung; die Übersicht fasst sie zusammen. Aus solchen allgemeinen Methoden haben speziellere Ernährungserhebungsmethoden entwickelt.

Eine grobe (dichotome) Einstellung unterscheidet quantitative und qualitative Methoden. Quantitativ steht hier dafür, dass der Forscher meint die Strukturen und (Hypo)Thesen zu kennen, und er ermittelt die Verteilung in der Gesellschaft (Thesen-prüfende Methoden). Qualitativ steht dafür, dass der Forscher das Forschungsfeld noch nicht genügend kennt, und er verstehen und erkennen (hermeneutisch) will, welche Strukturen es in den Personen und ihren Umfeldern gibt; es sind Thesen-generierende Methoden. In der Forschungslogik muss man das Untersuchungsfeld zuerst erkunden (qualitative, exploriende Methoden; teilnehmende Beobachtung; anthropologisch-volkskundlich) und mehr verstehen, danach kann man es quantitativ (ver)messen.

Die Methoden der sozialempirischen Forschung werden in eigenständigen Dateien beschrieben; wie

Interviews - quantitative Befragungen

Qualitiative MethodenBeobachtungenInhaltsanalysen

 

(Allegorie zu beiden Forschungsrichtungen - Paul Rozin - The Yellow Ball Phenomena)  (siehe auch OLT - Hard and Soft Sciences in Consumer Research).

 

Links zur sozialempirischen Forschung:

GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften - hat folgende Arbeitsbereiche - http://www.gesis.org/das-institut/wissenschaftliche-arbeitsbereiche/

* Datenarchiv und Datenanalyse

* Center for Survey Design and Methodology (war früher ZUMA, Mannheim)

http://www.gesis.org/das-institut/wissenschaftliche-arbeitsbereiche/center-for-survey-design-methodology/

 * Dauerbeobachtung der Gesellschaft

* Fachinformation für die Sozialwissenschaften

* Informationelle Prozesse in den Sozialwissenschaften

* Einstellungs- und Verhaltensforschung

Dort z.B. Zugang zu ALLBUS ( 'Allgemeinen Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften)' in zweijährigem Abstand repräsentative Querschnitte der Bevölkerung zu sozialwissenschaftlichen Themenbereichen befragt.

ISSP International Social Survey Programme , der jährlich eine Umfrage zu sozialwissenschaftlich relevanten Themen in mehr als 30 Teilnehmerländern durchführt.

Mikrodaten Mikrozensus - EVS - Einkommen & Verbrauch - Soziale Indikatoren

SOEP - Repräsentative Längsschnittstudie privater Haushalte in Deutschland

www.diw.de/deutsch/sop/

ILMES - Internet-Lexikon der Methoden der empirischen Sozialforschung -  http://www.lrz-muenchen.de/~wlm/ilmes.htm

 

Glossary of Social Science Computer and Social Science Data Terms

http://www.3stages.org/glossary/   

OECD-Daten

Die Marktorschungszeitschrift - http://www.planung-analyse.de/praxis/links/ 

Links eines Marktforschungsinstituts -  http://www.imriresearch.com/?location=Links&links1=none

www.medialine.focus.de

Marketing Lexikon online - http://www.medialine.de/deutsch/wissen/dictionary-of-marketing.html

 

Marktforschungslinks

www.marketinglehrbuch.de

Einleitungskapitel - http://www.marketinglehrbuch.de/studportal/index.html (DOWNLOAD)

Literatur: www.marketinglehrbuch.de/literatur.pdf (DOWNLOAD)

www.handelswissen.de

Handelslexikon - 

 

http://www.handelswissen.de/data/handelslexikon/index.php

Informationen aus Europa - Eurostat - Eurobarometer usw.

 

Elektronisches Lehrbuch

http://www.socialresearchmethods.net/kb/index.php

What is the Research Methods Knowledge Base?
The Research Methods Knowledge Base is a comprehensive web-based textbook that addresses all of the topics in a typical introductory undergraduate or graduate course in social research methods. It covers the entire research process including: formulating research questions; sampling (probability and nonprobability); measurement (surveys, scaling, qualitative, unobtrusive); research design (experimental and quasi-experimental); data analysis; and, writing the research paper. It also addresses the major theoretical and philosophical underpinnings of research including: the idea of validity in research; reliability of measures; and ethics. The Knowledge Base was designed to be different from the many typical commercially-available research methods texts. It uses an informal, conversational style to engage both the newcomer and the more experienced student of research. It is a fully hyperlinked text that can be integrated easily into an existing course structure or used as a sourcebook for the experienced researcher who simply wants to browse.

Generelle Problembereiche - Umfragen - Meinungsforschung - Demoskopie

Vielzahl der Umfragen - steigende Anzahl - wird insgesamt für viele Menschen lästig, da "Verschmutzung" des Instrumentes; Telefonumfragen mit Tefefonmarketing / viele unerwünschte und unseriöse Umfragen (bzw. als solche getarnte Anrufe) machen es der Meinungsforschung schwer; hohe Verweigerungsraten (bis über zwei Drittel der Angerufenen machen nicht mit)

Dann gibt es auch interessen geleitete Umfragen - als Instrument des Marketings - z.B. durch Marketing-Agenturen (für Krankenkassen, Apotheken-Umschau u.v.a.m.)

Meinungsumfragen als politisches Steuerungsinstrument; Parteien (Politiker) richten ihre Aktivitäten nach Umfrage Ergebnisse aus
(kritische Stellungsnahmen - "Demoskopie-Diktatur"

http://www.taz.de/1/politik/bundestagswahl/artikel/1/die-droge-demoskopie/

http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/misstraut-den-umfragen/