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03/23/14

Cradle to Cradle - Ökoeffektivität

Es wird eine ideale Form der Kreislauf-Wirtschaft angestrebt; mit dem Idealziele, daß kein Abfall entsteht. Die Stoffe am Ende eines Lifecycles von Produkten (der Abfall), dienen als Ausgangsstoffe für andere Prozesse (von der Wiege zur Wiege).
Das Prinzip für einen ökoeffektiven Lösungsansatz lautet: Abfall ist Nahrung („waste equals food“). Pflanzen und Tiere produzieren große Mengen „Abfall“. Sie sind nicht ökoeffizient. Aber sie sind trotzdem ökoeffektiv, weil sie Teil eines nachhaltigen Systems sind, das jedes Stück Abfall wiederverwendet, zum Beispiel als Dünger. „Die Natur produziert seit Jahrmillionen völlig uneffizient, aber effektiv. Ein Kirschbaum bringt tausende Blüten und Früchte hervor, ohne die Umwelt zu belasten. Im Gegenteil: Sobald sie zu Boden fallen, werden sie zu Nährstoffen für Tiere, Pflanzen und Boden in der Umgebung.“
Analog dazu kann eine technische Produktion effektiv sein, wenn sie Stoffe abgibt, die in anderen Produktionen einsetzbar sind.
Ökoeffektive Lösungen entwickelt unter anderem das Hamburger Institut "Environmental Protection Encourgement Society" (EPEA website)
Michael Braungart - Gründer + Partner William McDonough (Architekt/Designer) (Buchautoren von "Cradle to Cradle: Remaking the Way we make thins)

Die Kritik am Konzept der vollkommenen (ohne jeden Abfall) Produktionssysteme bezieht sich auf das sehr idealistisch Gedachte und der Realitätsferne.  (TAZ - 07.03.2009)

(⇒ Urban Mining)

Informationen: Ökoeffektivität (Wikipedia) - Cradle to Cradle - wikipedia (engl wiki)

(Info OLT)

Motto des "Earth Day" 2015 (22.April) - Nie wieder Müll (link)
Jensen,A.: Nie wieder Müll. LeMonde Diplomatique 12.03.2015

 

 

http://en.wikipedia.org/wiki/William_McDonough

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