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Die Gicht (Urikopathie) ist eine Purin-Stoffwechselerkrankung, die in Schüben verläuft und (bei unzureichender Behandlung) durch Ablagerungen von Harnsäurekristallen (Urat) in verschiedenen peripheren Gelenken und Geweben zu einer gelenknahen Knochenresorption und Knorpelveränderungen sowie durch langfristige Schädigung des Ausscheidungsorgans Niere letztlich zur Niereninsuffizienz führt. Die Schädigung der Nieren geschieht schmerzlos, ist aber das größere Problem als die schmerzhaften Gichtattacken an den Gelenken.
(wikipedia)

Mindestens 1% der Bevölkerung in den Industrieländern leidet unter Gicht; höhere Prävalenz bei >40Jährigen.

Gröbner,W., W alter-Sack, I.: Hyperurikämie und Gicht - Diagnostik.
Dt.Med.Wschft 227(5) 207-209 (2002)
Gröbner, W.: Hyperurikämie und Gicht. Phoenix (CMA) 2_1998

Gicht hat auch Ernährungsbedingte Ursachen; z.B. Purinreiche Lebensmittel (Innereien); Fleisch, Alkohol - Gicht ist Sinnbild der Völlerei

(Gicht-Erkrankte)

CDC (USA) - Gout (Gicht)

Deutschland GBE - Bevölkerungsbezogene Verteilungswerte ausgewählter Laborparameter aus der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS) (download) dabei Harnsäure

Dohan, J.L.et al.Purine-Rich Foods and the Risk of Gout in Men N Engl J Med 2004; 350:2520-2521
Choi, HK et al. Purine-Rich Foods, Dairy and Protein Intake, and the Risk of Gout in Men  New Engl J Med 350: 1093-1103 (2004) (Download)

Andrew J. Luk et al.: Epidemiology of Hyperuricemia and Gout. American Journal of Managed Care (Supplement) 2005; 11: S435–S442.