Ernährungsberatung - Nutrition Counseling

Persönliche Beratung zu Gestaltung des Essens, etc / Diätberatung - (Frage - woher informieren sich Verbraucher - wichtige Ansprechpartner - Ärzte, Apotheker (NVS-II - Ergebnisse - Kap. 7.4.S. 103  ) Ernährungskommunikation in Österreich - Ernährungsbericht 2008 (Kap. 7.3. S.409f)

Definitionen von Ernährungsberatung (Chart) / Ernährungsberatung - vorbeugende "Gesundheitspflge" - Verbraucherhaushalt als Zielgruppe (unabhängige Beratung; öffentliche Hand - Gesellschaft)
(nicht dazu zählt die Diätberatung - als Teil der medizinischen Therapie; Arzt - DiätassistentIn) (nicht Verkaufsberatung, Verkaufsförderung - Marketing-Bereich)

Ausgebildete Ernährungsfachkräfte (von Diätaissistentin bis hin zu ErnährungwissenschaftlerInnen / Oekotrophologinnen) können Ernährungsberatung als Dienstleistung anbieten.

Der Begriff ist aber nicht geschützt, deshalb einige Initiativen Qualität der Ernährungsberatung zu besieglen - zertifizieren.

Ernährungsberatung ein Teil der gesamten Ernährungskommunikation -

einfache Modelle - zur Wirkung der Ernährungsberatung (persönliche Ernährungsziele zu erreichen, und diese zu halten; "Körpergewichts-Reduktion"; Einhaltung (adherence) von notwendigen Diäten (z.B. Diabetes)

(doch Änderung des Ernährungsverhaltns nicht einfach - neben Verhaltensänderungen, auch Verhältnis-Änderung)

Ernährungsberatung - Stellung zur Ernährungswissenschaft und Ernährungspolitik

Publikation - Curriculum Ernährungsberatung  Leonhäuser/Oberritter (DGE)

Qualitätsanforderungen - Koordinierungskreis 2006; Rahmenvereinbarung - Qualitätskriterien - DGE Qualitätsstandard DGE 2008

DGE - Qualitätssicherung  - Rahmenvereinbarung

- Literaturliste -

Neuauflage der DGE-Beratungs-Standards

http://www.dge.de/modules.php?name=News&file=article&sid=955 

Maike Groeneveld: Qualitätssicherung in der Ernährungsberatung. Zulassungskriterien verabschiedet. VDOe Position 2011_04;S.18-21 (im Archiv)
Ernährungsberatung Thema in VDOe Position Nr.3/2015
VDOe Position Nr.2/2012 (im Archiv) - Schwerpunktthema: Zukunft der Ernährungsberatung und - therapie"  Status quo und Blick in die Zukunft (M Groeneveld), Rahmenvereinbarung Qualitätssicherung in der Ernährungsberatung, Mindeststandards - Selbstständigkeit in der Ernährungsberatung (z.B. www.ernaehrung-beratung-therapie.de ) - Buchholz, D.: Nutrition Care Process (NCP) (Assessment ⇒ Diagnosis ⇒ Intervention ⇒ Re-Assessment (Monitoring) - evidence bases dietetics -  www.eatright.org - Kamensky, Jutta: Motivation in der Beratung

Klotter, Chr.: Ernährungsberatung - Begründung und Auftrag. Ernährung im Fokus Nr.11/12, S.368-370 (2017)

Filme zur Ernährungsberatung - link - bei www.efad.org (European Federation of the Associations of Dietitians)

Berufsverbände - im Bereiche Ernährungsberatung

VDOE - www.vdoe.de 

http://www.vdoe.de/zertifikat-ernaehrungsberater.html 

QUETHEB - www.quetheb.de 

AQED - www.aqed.de 

VDD - www.vdd.de 

BDEM - www.bdem.de 

QUEEN - www.ernaehrungsberatung-queen.de

UGB - www.ugb.de 

Bettina Graf – Qualitätsmanagement – Ernährungsberatung – Dissertation Giessen

 

Janssen, Petra.: Zur Geschichte der Ernährungsberatung in der Bundesrepublik Deutschland – Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung eV  Diplomarbeit Uni Giessen (Betreuer Fritz Ruf) – 1.2.2001 – Kopie hat Frau Willhöft)  Idee – Geschichte der Ernährungsberatung - Verbraucherberatung (gibt es Ansätze – Stiftung Verbraucherbildung – Berlin)

Kapitel 2 - im Ernährungsbericht 1980 (Bestandsaufnahme) - Notizen dazu. damals wichtig als Wissenschaftler - Wehland) (1100 firmenunabhängige Ernährungsberater - dabei zählten sich DiätassistInnen) ( von 1955-1980 - ca 40 Millionen Broschüren durch DGE verteilt).
Ausbildung - Grundkenntnisse über Ernährung (über allgemeine Schulen hinaus) _ Studiengänge Medizin, Pharmazie; Veterinärmedizin; Biologie, Biochemie; Lebensmittelchemie und - technologie) Hier haben Ärzte und Apothekeer eine Ruf, dass sie in Ernährungsfragn kompetent seien. Doch sie sind nicht Ernährungsfachkräfte, dazu müssten sie entsprechend weitergebildet werden.

Ausbildung an wissenschaftlichen Hochschulen - "Haushalts- undErnährungswissenschaf t" - zuerst Giessen (WS 1962/3), dann  Bonn (1966), Stuttgart-Hohenheim (1967/, Kiel (1970) und TU München-Weihenstephan (1970) (hatten unterschiedlichen Lehrpläne und Prüfungsordnungen)

Fachhochschulen: (als Nachfolge-Einrichtungen der Höheren Fachschulen für Hauswirtschaft; (Zwischen 1969-1971) - Sigmaringen, Bremen, Hamburg, Mönchen-Gladbach, Münster. 

Fachschulen für Ernährung und Hauswirtschaft (1980 - 57 Schulen); Hauswirtschafterin

Ausbildung der DiätassistentInnen - an Krankenhäusern; ab 1920 erste Diätküchen; 1924 erste Diätschule an Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf. 1937 Ausbildungsordnung; 1973 "Gesetz über den Beruf des Diätassistenten". Zweijährige Ausbildung: 1980 - gab es 27 staatlich anerkannte Diätschulen (je 20-30 Ausbildungsplätze); Weiterbildung - Fortbildungsinstitut für Ernährungsberatung und Diätetik der DGE an der Universität Düsseldorf. (Ernährungsberater DGE) / sowie Diätküchenleiter (bis 1980 wurden 41 Ernährungsberater DGE ausgebildet. 

Diätetisch geschulter Koch. seit 1962 vom Verband der Köche Deutschlands eV in Zusammenarbeit mit DGE; 5 wöchige Weiterbildungskurse. 

Ernährungs- und Diäterater - refo; Weiterbildung beim Berufsfachverband Deutscher Reformhäuser; Oberursel; seit 1978 Abschnitt Ernhrungsberatung (in Abstimmung mit DGE) Problematik hier - da auch Verkaufsberatung

Einrichtungen der Ernährungsberatung: (Anm - Problematik der Abgrenzung - teilweise auch Aktionen bei Sozial- und Jugendämter, Kirchengruppen, Rotem Kreuz u.a.)
Staatliche Institutionen waren 1980 - DGE,  ca 25 Fachkräft / Verbraucherzentralen (VZ) - 100 Beratungsstellen in 10 Bundesländern, 34 Planstellen
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Köln  - Aktion "Ernährung und Bewegung", aber im allgeminen nicht Ernährung als Schwerpunkt / dazu Landeszentralen oder Arbeitsgemeinschaften für Gesundheitserziehung in den einzelnen Bundesländern.
AID -  entstand 1978 aus "Bundesausschuß für volkswirtschaftliche Aufklärung" (BAVA), "Kontaktbüro für Verbraucheraufklärung" und "Land- und Hauswirtschaftlicher Auswertungs- und Informationsdienst".
Lanwirtschaftliche Offizialberatung - 330 Beratungsstellen in allen Bundesländern
Deutscher Landfrauenverband eV (DLV), Bonn: 308 Kreisverbände (für Frauen im ländlichen Razm - Weiterbildungsangebote für Haushalt und Familie.
Bundesvereinigung für Gesundhetserziehung eV, Bonn: darin sind über 130 Organisationen, Verbände und Institutionen beteilig (1980)
Arbeitsgemeinschaft der Verbraucher ev (AGV), Bonn; über 30 verbraucher- und sozialorientierte Verbände
Arbeitsgemeinschaft Hauswirtschaft ev (AGH), Bonn; Unterrichtung in besserer Haushaltsfürhung
Stiftung Warentest, Berlin
Deutscher Hausfrauenbund eV (DHB), Bonn - der bayerische Landesverband hatte sechs Ernährungsstudios (1980)
Familienbildungsstätten (meits kirchlich organisiert); über 200 Einrichtungen / Diakonisches Hilfswwerk / Deutsches Müttergenesungswerk eV, Freiburg - 52 Heime (1980)
Volkshochschulen (in Deutschland)  (später einmal am IÖS - Trägeranalyse - VHS in BW)
Agrarsoziale Gesellschaft eV (ASG), Göttingen  /  Arbeitsgemeinschaft Ernährungsverhalten (AGEV) (auch genannt in Ernährungsbericht 1980)

Einrichtungen auf überwiegend privatwirtschaftlicher Basis (jedoch ohne Produktbindung): Arztpraxen (Arzt wichtiger Informationsträger für Ernährungsinformation - aus der Sicht der Bürger);  Krankenkassen; Kurverwaltungen; Energieversorgungsunternehmen (300 Beratungsstellen; ca 800 Energieberaterinnen; geringe Inanspruchnahme - Umfrage 3%).

Private Ernährungsberatung-Firmen, einige Beispiele
- Academia-Dietetica (u.a. Dr.Markus Keller)
- Ambrosius - Studio für Ernährungsberatung
-

Wirtschaftliche orientierte Einrichtungen - Centrale Marketinggesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA); Firmeninformationen (Kochstudios, Lehrküchen, usw) - Verbände der Lebensmittelindustrie (BVE)- / Reformwarenwirtschaft (Neuform-Vereinigung Deutscher Reformhäuser; ca 1500 Mitglider; 2.600 Absatzstellen - 1980)

(siehe auch - Geschichte der BUFO - Stuttgart--Hohenheim

Oltersdorf, U.: Verhaltenswissenschaftlich-orientierte Ernährungsberatung auf der Basis eigener Forschung.  Vortrag FB Ernährungswissenschaft Uni Gießen; Juni 1989 (Charts)

 

Informationen zu Österreich - Ernährungsberater werden auch Diätologen genannt

 

HOFBAUER A. Die Entwicklung der neuen Berufsbezeichnung „Diätologen“. Journal für Ernährungsmedizin, 2006; 8 (2): 30-33

www.oege.at

www.ernaehrung.or.at 

www.gesund.co.at 

www.aerzte-austria.at 

www.fachhochschulen.at/FH/Studium/Diätologie_284.htm 

www.ernaehrung.or.at 

http://www.fachhochschulen.at/FH/Studium/Diaetologie_3114.htm

 

Motivation zur Verhaltensänderung - EUFIC Review  Nr.07_2014 -
dazu z.B. Anstöße geben ("nudging")

"Veränderung braucht Motivation" Food Today Nr.73 Juli/Aug 2010  (EUFIC) ---  http://www.eufic.org/article/de/artid/Veranderung-braucht-Motivation/  --- Literatur  
1. Rollnick S et al. (2005). Consultations about changing behaviour. BMJ 331:961-963.
2. Miller WR. (2005). Enhancing patient motivation for health behavior change. Journal of Cardiopulmonary Rehabilitation 25:207-209.

 3. Rubak S et al. (2005). Motivational interviewing: a systematic review and meta-analysis. British Journal of General Practice 55: 305-312.

 4. Handley M et al. (2006). Using Action Plans to Help Primary Care Patients Adopt Healthy Behaviors: A Descriptive Study. Journal of the American Board of Family Medicine 19:224-231.

 5. Britt E et al. (2004). Motivational interviewing in health settings: a review. Patient Education and Counseling 53:147-155.

 6. Prochaska JO et al. (1992). In search of how people change: Applications to addictive behaviours. American Psychology 47: 1102-1114.

 7. Elder JP et al. (1999). Theories and Intervention Approaches to Health-Behavior Change in Primary Care. American Journal of Preventive Medicine 17:275-284.

 8. MacGregor K et al. (2006). Behavior-Change Action Plans in Primary Care: A Feasibility Study of Clinicians. Journal of the American Board of Family Medicine 19:215-223.

 9. Siegert RJ and Taylor WJ. (2004). Theoretical aspects of goal-setting and motivation in rehabilitation. Disability and Rehabilitation 26:1-8.

 

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