Ernährungsprogramme

Umsetzung - von Handlungsempfehlungen (individuelle Ebene; Verhaltensänderung) (Schaffung von Ernährungskompetenzen) für den Alltag  in bestimmten Lebenssituationen (Settings – in den Menschen mit Ernährung zu tun haben) - berücksichtigt den Menschen - seinen Lebensstil

- Ess-Situationen / Mahlzeiten (Strukten)

- Privat / Haushalt / soziale Netzwerke

- Außerhaus - Bildung – KiGa, Schule, Universität

- Arbeit –Arbeitsplatz / Betrieb

- Freizeit – Urlaub

- Institutionen - Bundeswehr / Heime / usw

 
Umsetzung in Veränderung der Lebenssituationen von Menschen - Verhältnisänderung (Zugang frei machen, ermöglichen, u.a.) (wenn Kinder mehr Obst essen sollen, dann muss es leicht gemacht werden(z.B. durch Schulobst), dies zu tun; wenn sie mehr radfahren sollen, dann werden sichere Radwege benötigt, u.v.a.m.)

Ernährung und Ressourcen; Ernährung und Lebensräume (z.B. leichter an frisches Obst und Gemüse zu kommen; leichter zu körperlicher Akvitätät zu kommen.

 
Inhalte von angewandten Ernährungsprogrammen ("eingeführt als Applied Nutrition Programmes - ANP - durch FAO, Rom)

 

gilt für die verschiedene Bereiche / Segmente / Organisationsstrukturen / Departments / Ministerien 

(jeweils verschiedene Ebenen – National (international / Europa) / Regional (Bundesländer) / Gemeinde / „Stadtviertel“ (Quartiere) / Familien (soziales Netz)

Wichtig - koordinierende Kommittees - "nutrition comitee"

"Träger" der Ernährungsprogramme ("Träger-Analyse" - wer hat Angebote, wer könnte Angebote erstellen; ist - Potential - soll)

Ernährungsprogramm-Bereiche (Nutrition Health Topics) der WHO -
Übersicht -link

Informationen des FNIC/USDA - Nutrition Assistance Programs (Wohlfahrt; Armut; Bedürftige) (Resource List - Homeless - Soupkitchen) (Nutrition Assistance Resource list) (including Indian Tribal Organization)
Spezielle Ernährungsprogramme für Women- Infant -Child - WIC-link

Allgemeine Politik 

Ernährungspolitische Grundsätze; Verbraucherpolitik

 
Erziehungs-und Bildungsbereich

Ernährungserziehung – beim Personal – Kindergärterinnen, Lehrerinnen, usw

Ernährungserziehung in den jeweiligen Einrichtungen

Schulspeisung – Mahlzeiten – Frühstück / Schulküche / Schulgarten /

Erwerb von Ernährungskompetenzen (Können, Fertigkeiten) 

 Ernährungsberatung allgemein

Erwachsenen-Bildung - Volkshochschulen / Kirchen / 

Gesundheitsbereich

Gesundheitsberichterstattung; 

Prävention – Hygiene, Schutzimpfungen

Ausbildung in Ernährung – Gesundheitspersonal

Kontrolle der Hygiene – Nahrungsmittel-Hygiene; 

Vorsorge Untersuchungen – Schwangerschaft – Säuglinge – Kinder

Schuleingangsuntersuchungen

 

Landwirtschaft / Lebensmittelproduktion

Ernährungsbildung der Landwirte, etc – ganze Nahrungskette – bis Verkauf

Verbesserte Produktion – Marketing – aus Sicht der Verbraucher

 

Stadtplanung / Community Development

Kommunale (Nah) Versorgung / „Stadplan – für Ernährung“

Ernährungskultur in der Gemeinde

 

Umweltbereich

 

 

Verbraucherbereich

Verbesserte Verbraucherbildung; Verbraucherzentralen

 

Verkehrsbereich

 

Wirtschaftsbereich
- staatliche Regelungen - Bonus + Malus Systeme (Übergewichte verursachen kosten - Szenario - Cartoon - Zeit-Wissen 5_2005)

 

Wissenschaft + Forschung
- EU-Projekt: www.janpa.eu -  Joint Action on Nutrition and Physical Activity
26 Länder sind beteiligt (39 partner) (partners) - Deutschland - DGE, aid (aid aktuell, 24.02.2016)

 http://www.die-praevention.de/index.html  (nicht mehr gültig)

 

Maßnahmen auf organisatorischer Ebene (Verhältnisintervention)

- Änderung der Pausenregelung bzw. des Dienstplanes

- Verbesserung der küchentechnischen Dienststellen-Ausstattung

- Verbesserung des bestehenden Mahlzeitenangebotes

- Bereitstellung einer warmen Nachtdienstverpflegung

 

Maßnahmen auf individueller Ebene (Verhaltensinterventionen)

- Infobroschüre

- Faltblatt

- Artikelserie/Presseinformationen

- Schulung der Mitarbeiter im Rahmen der Winterkurse

- Schulung der Dienstgruppenführer

- Zugänglichmachen des Stuttgarter Angebotes im Bereich ernährungsbezogener Prävention

 

 

Beratung

Nahrungsmittelhilfe

 

Wasser trinken – statt softdrinks

Mehr Obst und Gemüse

Kleinere Portionen

Verhältnisanpassung

 

 (siehe auch VLW   26)

 

 

 

Aufgabenbereiche für „Community Nutritionist

 

- Dietary recommenddation, guidelines; Ernährungsempfehlungen / dietary goals – nutrition pyramide,...

- Kennen der Informationen für Verbraucher / health claims; Kennzeichnungsvorschriften

- Erhebungsisntrumente (Monitoring, Evaluation) (nutrition epidemiology)

- Ernährungsberichterstattung (Informationen – Modelle – Orientierung / Bewertung / Kriterien/ – Entscheidungshilfen /)

- Kenntnisse – zum Gesundheitssystem / staatliche Organisationen / Krankenversorgung / Gesundheitsökonomie (Versicherungen / kommerzielle Anbieter von Gesundheitsleístungen, usw) / entsprechende Gesetze und Verordnungen

- Kenntnisse zu den wichtigen Zielgruppen: Frauen/Schwangerschaft / Stillen / Kindergarten / Schule / Alte / soziale Brennpunkte / --- Ernährungsziele / RDA – dietary goals / Ernährungszustand-Kriterien / nationale/ Regionale – andere Aktivitäten – um diese Zielgruppen herum / Netzwerke

- Kenntnisse über Nahrungskette – Lebensmittelproduktion; Handel (Verkaufsstätten); neue LM – Werbung, Marketing – health claims / Kennzeichnung - labels

- Kenntnisse über Gemeinschaftsverpflegung

- Kenntnisse über „sociales marketing“ –Zielgruppenanalyse / Methodenauswahl – Methoden-Mischung – Wirksamkeit prüfen, etc. / Kommunikation

- Liste der individuellen Interventionsmöglichkeiten – persönl Beratung / IT-Beratung (PC / Internet) / Ansprechen an bestimtten Orten - im Kaufhaus; im Restaurant, im Zug,... / über Medien – Zeitungen, aber auch über Packungen (Beilagen in Zeitungen) – / beim Arzt; Preisausschreiben Wettbewerbe

- Liste über Gruppen-Aktivitäten - Volkshochschulen, Weight Watchers; ansprechen von Familien / Freizeit-Gruppen / Gourmet-Klubs, etc

- Liste von Aktivitäten über Organisationen / Community – Stadt – Netzwerke / gesundheitsamt / Kindergärten / Schulen / Arbeitsplatz

- Liste von Aktivitäten in der gesamten Umgebung – massenmedien; Plakate, etc.

- „Landkarte – Raum – der Ernährungsaktivitäten / analog wie Raum- und Landschaftsplanung – auch Ernährungsplan / „geographische Karte / Tour – zur Ernährung (Zukunft – IT / e-Commerce + e-Living /house)

- Gesamtplanung / Übersichten –S.417/418

- Gruppenarbeit (Verhandlungs, Diskussionsführung) – alle Zielgruppen der Ernährungsprogramme (Zielkonflikte – Moderation)

- Evaluierung / Kontrolle

- Administration / Geldbeschaffung – Sponsoring

- Kommunikation + Medien (Print – Internet)

- Ethische Aspekte („Vertrauen“)

- Blick über die Grenzen (Netzwerke – auch internationale Kommunikation)

 

Europäische Studie "Inventory of Health Information Activities on Physical Activity and Nutrition – A Report to summarise activities carried out by the European Commission, WHO, European Networks and National Examples"- Download -(561 S; alle EU-Länder, Karlsruhe - Sport-Motorik-Modul; NVS )

 

In Deutschland - am 25.06.08 -  Nationaler Aktionsplan Ernährung  "IN FORM - Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung"

  (Informationszusammenstellung)

Übersichtstabelle zu BMELV-Projekten

/

 

 

 

The Task Force on Community Preventive Services

The Task Force is an independent, non-governmental, volunteer body of public health and prevention experts, whose members are appointed by the Director of CDC. The role of the Task Force is to:

 

 * Oversee systematic reviews led by CDC scientists

 * Carefully consider and summarize review results

 * Make recommendations for interventions that promote population health

 * Identify areas within the reviewed topics that need more research

http://www.thecommunityguide.org/about/task-force-members.html

 

 

(28) Leitzmann, C., Oltersdorf, U., Peters, U.: Entwurf eines Kriterienkataloges über die Berücksichtigung von Ernährungsaspekten im Rahmen ländlicher Entwicklungsprojekte. Gutachten für das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ), Bonn, 1979, 20 + vi S. (Planungsdaten; Datenbereiche, ebenso Aspekte der Evaluierung)
/

Beispiele für in Deutschland bekannte Ernährungsprojekte
- 2.Sächsische Ernährungskonferenz 09.11.2001 - Dresden (Dokumentation im Archiv)
- "Mir geht´s jod" - Arbeitskreis Jodmangel - www.jodmangel.de
- "5amTag" (Obst- und Gemüseverzehr)
- Pfundskur (Abnehme-Programm - V Pudel)