Die Gemeinde ist die wichtigste (Meso-)Ebene die Lebensverhältnisse so zu gestalten, dass die gesellschaftlichen Probleme minimiert werden (das betrifft alle Bereiche) (Verhältnis-Prävention)
- (Glokal) (global aims - regional planning - local actions)
(Gemeindenahe Forschung auch für Ernährungswissenschaft wichtig / Ernährungsepidemiologie / z.B. Framingham-Studie und andere) (sozio-ökologische Forschung / transdiziplinäre Forschung)  (Bürgerbeteiligung)  (Bürgerinitiativen)
⇒⇒  Healthy Cities  (gesunde Städte)
⇒⇒ Slow Cities

Es muss den Menschen leicht gemacht werden, die bessere Alternative zu wählen, sie bereitet Freude, gibt gute (Lebens)Gefühle, ist attraktiv (cool), die schlechetere Alternative muß beschwerlicher werden  (zu Fuß vs Auto; gutes Essen vs junk food, usw).
⇒⇒ Ernährungs-Stadtplan-ung
Healthy Food Environment
Lehrpfade
⇒ Aktionen in Kindergarten und - tagesstätten
⇒ Aktionen in Schulen
⇒ Gesundheitsamt (Gesundheitswesen) / Arztpraxen / Apotheken / Berater (Präventologen) / Krankenhäuser /
Vereine
⇒ lokaler Handel
(runder Tisch - Gesundheit/Ernährung)

Interessante Aktivitäten in Deutschland
- Andernach - die essbare Stadt - (website) / Kongreß (13.+14.6.2013) "Urban Green Card - die Essbae Stadt Andernach"
(Bericht in W-Wissen- ARD-Sendung 24.6.12 - link / Blog speiseräume - link)

- Blog speiseraeume stadt/ernaehrung - Dr. Philipp Stierand, Dortmund (Dissertation - 2008 - download) Stadt und Landwirtschaft. Die Bedeutung des städtischen Ernährungsystems für die Stadtentwicklung. (Charts-Disputation)Prävention - als Handlung - kann nur lokal praktisch organisiert sein

- Ernährungsrat - Informationen bei www.inkota.de - Download des Handbuches.
Thurn, V. u.a. Genial lokal. So kommt die Ernährungswende in Bewegung. oekom, 2018

- Köln: Ernährungsrat - www.ernährungsrat-köln.de
- Berlin: Ernährungsrat - www.ernaehrungsratschlag.de  (Schrot&Korn April 2017)
- Freiburg/Br. - Studie zum regionalen Konsum. Pressemeldung 18.04.2016 -
- idw-Pressemeldung 04.11.2016 -  Uni-Freiburg - Ein neues, an der Universität Freiburg koordiniertes Verbundprojekt will am Beispiel der baden-württembergischen Kreisstädte in den kommenden drei Jahren Möglichkeiten für die Integration von Ernährungssystemen in die nachhaltige kommunale Entwicklung erforschen und anstoßen
- Ernährungsräte nehmen Fahrt auf : 40 Initiativen gründen ein Netzwerk.  BZfE News 15.11.2017 + BZfE News 28.03.2018  ⇒⇒ BZfE: Ernährungsräte -

Beispiele für kommunale Ernährungspolitik. BZfE News 25.04.2018

Vernetzung von regionalen Aktivitäten: Projekt "Ernährung und Bewegung" (peb) www.regionen-mit-peb.de

Europa Projekt: CHANCE (Community Health Management to Enhance Behaviour - Stadtteilbezogenes Gesundheitsmanagement zur Verhaltensänderung) Dec2007-Nov2009  (Website)  (Projekt-Guideline Fulda- Download) - The manual is based on the interdisciplinary view of health (holistic according to the WHO), community and social environment (promotion of personal and structural potential).EU-programme GRUNDTVIG / “Lifelong Learning Programme"

Igel, U. et al.:(2016) Community-based health promotion for prevention of childhood obesity. Study design of a project in Leipzig-Grünau. Ernahrungs Umschau 63(01): 8–15 (2016) DOI: 10.4455/eu.2016.003

Schweiz - Grüne Agenda in Zürich (link)

"Food systems planning experts say it's time to reflect on local governments' efforts." link bei www.eurekalert.org 18.10.2018 ⇒⇒ Local Government in Food Systems Work. Special Issue of J Agric Food Systems + Community Development. Vol.8, No.2, Oct.2018  (download)

USA - Community Food Systems - portal
Publications - link
Beispiel - Community Programs for Prevention and Control of Obesity ( Healthy Lifestyle Newsletter 26_10_2009)

 Projekt "Gesund aufwachsen in Baden-Württemberg - Kommunale Netzwerke für Ernährung und Bewegung" um Übergewicht und mangelnder Bewegung auf kommunaler Ebene zu begegnen. (link)
Fünf Testkommunen (Breisach, St. Georgen, Michelfeld, Mühlacker und Mühlberg)  (Beginn 1.12.2009) Publikation dazu mit Tipps und Maßnahmenkataloge
*Gemeindeeinrichtungen und Freizeitanlagen wie Schulhöfe, Sporthallen und -plätze, Parks sowie Spielplätze sollten für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, wohngebietsnah sein und attraktive Öffnungszeiten aufweisen.
* Sport und Spiel in Wohnquartieren können durch Schaffung verkehrsberuhigter Zonen/Spielstraßen gefördert werden.
* Fuß-, Schul- und Fahrradwege sollten sicher und gut gekennzeichnet sein.
* Damit der Weg zu Kitas und Schulen „bewegt“ zurückgelegt werden kann, sind unterstützende Angebote wie der „Laufende Schulbus“ sinnvoll.
* Ungenutzte Räume, z. B. in Grünanlagen, zwischen Wohnblöcken, auf Garagenhöfen und Brachflächen können, auch temporär, für Kinder nutzbar gemacht werden.
* Bei der Planung und Gestaltung von frei zugänglichen öffentlichen Räumen sollten Bewegungsanreize berücksichtigt werden.
* Hinweisschilder, die z. B. an Aufzügen und Rolltreppen angebracht sind, können dazu auffordern, aus Gesundheitsgründen (z. B. „für ein gesundes Aufwachsen Ihrer Kinder“) die nahe gelegene Treppe zu benutzen.
* Das gesamte Umfeld von Kitas und Schulen sollte Spiel und Bewegung ermöglichen.
* In der Kommune sollte flächendeckend der Erwerb von gesunden und natürlichen Lebensmitteln, auch aus dem regionalen Anbau, möglich sein.
* Schulen sollten darauf achten, dass vor allem gesunde Nahrungsmittel angeboten werden.
* An Schulen (und allen städtisch geförderten Vereinen und Institutionen der Kinder- und Jugendarbeit) sollten Automaten mit Süßigkeiten und Süßgetränken und alle Werbeträger für problematische Lebensmittel abgeschafft werden.
* Im näheren Umfeld von Kitas und Schulen sollten keine Kioske, Fast-Food-Angebote u.a. zugelassen sein.
* Kitas und Schulen sollten kostenlos Trinkwasser oder ungesüßten Tees anbieten.
* Kitas und Schulen können ein gesundes Frühstück und sollten täglich Rohkost als „Zwischendurch-Fingerfood“ für Kinder anbieten.
* Hausmeister sollen nicht ökonomisch vom Pausenverkauf abhängig sein.
* Gemeinden könnten den Kontakt zwischen Vertretern der Ernährungsproduktion (vom Wasserwerk über Landwirte, Gärtnereien bis zu Bäckereien) und Bildungsinstitutionen erleichtern und fördern.  - http://www.gesundheitsamt-bw.de/servlet/PB/menu/1258513/index.html - nicht mehr gültig 4.3.2013) (download hier) (Archiv)

Weitere Informationen

International Society for Urban Health (ISUH) - www.isuh.org

Journal of Urban Health (Springer-link)
(dort z.B. Studie - mehr Übergewicht wenn Kinder näher an Fast-Food-Outlets wohnen) (link- Archiv))

Deutsches Institut für Urbanistik (www.difu.de ) - bietet Informationen zur kommunalen Gesundheitsförderung  (idw-pressemitteilung - 15.10.09 )
 -  Kinder- und jugendbezogene Gesundheitsförderung im Stadtteil, Difu-Arbeitshilfe, 232 S., o, ISBN 978-3-88118-471-7

Portal für kommunale Forschung und Prfaxis -  http://www.kommunalweb.de 

Gemeinde (Marketing) - Beispiel Stuttgart - Broschüre "Gleich ums Eck" - Handel & Service in meinem Stadtbezirk (Stuttgarter Zeitung; Stuttgarter Nachrichten / (April 2011) / Amt für Wirtschaftsförderung /
Nahversorgung sichern - EU-Projekt - Mandie - Managing District Centre Mangament in North Western Europe - www.interreg.de
Schulstrasse Stuttgart - war erste Fußgängerzone in Deutschland (1953) - (Wiki - Fußgängerzone) / Parken in der City - sollte gewisser Luxus sein - höhere Parkplatzgebühren / Markthalle / Wochenmärkte in Stuttgart (Tourismus - Download)/ Einkaufstrassen - z.B. Königstrasse / Einkaufspassagen - Klett-Passage am Hauptbahnhof www.klett-passage.de / Calwer Passage / Einkaufsaktionen - Events - z.B. Themenpuppen in Gablenberg (HGV Gablenberg) /

Hamburger Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung - www.hag-gesundheit.de

Stadtteil-Fulda- Kohlhaus -  Infos IAKE-Mitteilungen Nr.17_Dez 2009, S.48

Biometropole Nürnberg (website

Der Münchner Stadtrat hat im Juli 2006 einstimmig das Projekt "Biostadt München" beschlossen. (link)

Gemeindeaktion in Bad Schönborn - Prof. Dr Alexander Woll (Präventionspreis - link)

Adipositas im Kindesalter durch kommunale Initiativen (CBIs) vorbeugen
EUFIC Aktuell Sep 2009
/ Liste der CBI-Programme in Europa
 EPODE International network website: http://www.epode-international-network.com/
 

England: Health Towns (Guardian 1.11.2007) (healthy eco-cities)

  frühere Gemeindestudien - Deutsche Herz-Kreislauf-Präventionsstudie (DHP)   (Koordination, Geschäftsstelle, Evaluation)   Auftraggeber: BMFT  Zeitraum: 1979 - 1995 - http://www.wiad.de/projekte/pra/dhp/index.html   (Archiv der dhp-Publikationen - link)

Bertelsmann-Stiftung - Magazin www.change-magazin.de  im Heft 2_2011 – Themenschwerpunkt – Bürgerbeteiligung

Zeitgeschichte
McLaren, DS(ed): Nutrition in the Community, J Wiley & Sons, New York (1976)