Prävention - Vermeidung des Eintretens von (unerwünschten) Ereignissen; "vorbeugen ist besser als heilen".

primär Prävention - ganz allgemein - bessere Lebensgestaltung (individuelle Bildung und Beitrag; eigenes Verhalten) und Beitrag der Gesellschaft (Verhältnisse so zu gestalten, dass Menschem gut. zufrieden, gemäß Bedürfnissen usw) leben.
(Verhältnisse steuern Verhalten - Standard, Wien 02.05.2016  - The WHO Health Promoting School framework for improving the health and well-being of students and their academic achievement. link bei www.cochrane.org

sekundäre Prävention - Früherkennung (Screeing) (Abweichungen, Indikatoren, Bewertungsproblematik) - Vorsorge-Untersuchungen (Experten-driven; Medizin, Epidemiologie; Gesundheits-System)  (Problem - falsch positive Werte - Qualität der Daten; psychologischer Stress - wenn falsche Ergebnisse z.B. bei Krebsvorsorge-Untersuchungen/ auch falsche Behandlung durch falsch Positives)

tertiäre Prävention - Rehabilitierung (Medizinsystem)

(Schema - gesund - krank)

WHO Europa: Aktionsplan zur Prävention und Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten 2016 - 2025 der WHO (link)

Bundesregierung - www.dekade-gegen-krebs.de 
kritischer Kommentar bei ErnährungsmedzinBlog 29.01.2019  „Dekade gegen Krebs“: Auf beiden Augen blind? "Publikumswirksam kündigen Gesundheitsminister Jens Spahn und Wissenschaftsministerin Anja Karliczek eine „Dekade gegen Krebs“ an. Was beide ignorieren: Bereits heute könnte Millionen Krebskranken geholfen und ein Drittel aller Krebserkrankungen verhindert werden – durch Ernährungsprävention und -therapie. Zur Umsetzung wirksamer Maßnahmen bedarf es nicht einmal weiterer Forschung. Was hier fehlt, ist kein Geld, sondern der politische Wille, das dringend Notwendige zu tun."

Gesetzliche Regelung - Leistungen der Krankenkassen in der Primärprävention und betrieblichen Gesundheitsförderung nach den §§ 20 und 20a des Fünften Buches des Sozialgesetzbuches (SGB V) fest, die für die Leistungserbringung vor Ort verbindlich gelten Zugangswege: Setting-Ansatz (Lebensfelder der Menschen)und individueller Ansatz

Präventionsgesetz - VDOe Position Nr.1/2015, S.15 / Präventionsseiten des Bundesgesundheitsministeriums
Präventionsgesetz (PrävG) am 24.07.2015 im Bundesgetzblatt verkündet (link)
"Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention"
Fokus: Oecotrophologen in der Prävention. VDOE Position Nr.4/2105 (im eArchiv)

Leitfaden Prävention des "Spitzenverband  der Gesetzlichen Krankenversicherung"  <GKV> (Ausgabe 2014 - download) / alte - / link  / Download
- Präventionsberichterstattung (alle 4 Jahre) - Nationale Präventionskonferenz (link)(26.10.2015)
- Präventionsbericht 2016 (download)
- Leitfaden Prävention. Teilaktualisierung. Kapitel 5: Leistungen zur individuellen verhaltensbezogenen Prävention nach § 20 Abs. 4 Nr. 1 SGB V- GKV-Download 09.01.2017

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (Hg.): Leitbegriffe der Gesundheitsförderung und Prävention. Glossar zu Konzepten, Strategien und Methoden. Gamburg: Verlag für Gesundheitsförderung, S. 231-235. im Internet - http://www.leitbegriffe.bzga.de/  

Sonderheft 01: Prävention und Gesundheitsförderung in Deutschland. BZgA, Sonderheft 01, 2015 - Publikation (link) - Verabschiedung der Präsidentin Pott (1985-2015) - Dokumentation (268 S) Download

Primärprävention nach § 20 Abs. 1 SGB V 
Bewegungsgewohnheiten
 â€¢ Reduzierung von Bewegungsmangel durch gesundheitssportliche Aktivität
 â€¢ Vorbeugung und Reduzierung spezieller gesundheitlicher Risiken durch geeignete verhaltens- und gesundheitsorientierte Bewegungsprogramme Ernährung 
• Vermeidung von Mangel- und Fehlernährung
 â€¢ Vermeidung und Reduktion von Übergewicht 
Stressmanagement 
• Förderung von Stressbewältigungskompetenzen 
• Förderung von Entspannung Suchtmittelkonsum 
• Förderung des Nichtrauchens 
• Gesundheitsgerechter Umgang mit Alkohol / Reduzierung des Alkoholkonsums 
Betriebliche Gesundheitsförderung nach § 20a SGB V 
Arbeitsbedingte körperliche Belastungen 
• Vorbeugung und Reduzierung arbeitsbedingter Belastungen des Bewegungsapparates Betriebsverpflegung 
• Gesundheitsgerechte Verpflegung am Arbeitsplatz Psychosoziale Belastungen (Stress) 
• Förderung individueller Kompetenzen zur Stressbewältigung am Arbeitsplatz • Gesundheitsgerechte Mitarbeiterführung Suchtmittelkonsum 
• Rauchfrei im Betrieb 
• „Punktnüchternheit“ (Null Promille am Arbeitsplatz) bei der Arbeit Maßnahmen, die nicht diesen Handlungsfeldern zugeordnet werden können, dürfen nach §§ 20 und 20a SGB V nicht gefördert werden. 
Qualitätskriterien 
Die für die Umsetzung der Maßnahmen erforderlichen qualitativen Kriterien werden im GKV-Leitfaden Prävention ausführlich erläutert (Kapitel 5.2). 

Ärzte gegen Fehlernährung: Zwölf Fachorganisationen fordern Politik zum Handeln auf. (Prävention, staatl. Maßnahmen. idw-Pressemitteilung 23.01.2018 - www.aerzte-gegen-fehlernaehrung.de -
Märchenstunde Verhaltensprävention. ErnährungsmedizinBlog 01.10.2018 "Verhaltensprävention („Information der BürgerInnen“) ist praktisch unwirksam im Vergleich zur Verhältnisprävention („Make the healthy choice the easy choice“). 12 Millionen Euro für Verhaltensprävention stehen 876 Millionen Euro jährlicher Werbeausgaben für Süßwaren gegenüber. Notwendige Maßnahmen umfassen neben „Zuckersteuern“ (bei gleichzeitiger Subventionierung „gesunder“ Lebensmittel) auch die gesetzliche Beschränkung der an Kinder gerichteten Werbung."

Ausgaben/Kosten für Gesundheit (bzw.Behandlung von Krankheiten)  in Deutschland 375 Mrd Euro pro Jahr (2017) -  nur 3,3% für Prävention/Gesundheitsschutz ( "Gesund gerechnet". - Konstanze Faßbinder - Apotheken-Umschau 15.06.2018)

Ottawa Charter for Health Promotion (WHO 1976) (wikipedia):  Create supportive environments (Settings; Gemeinden) damit "the healthier choice must be the easier choice"

Moderne Entwicklungen - durch personalisierte Medizin (Nutrigenomics), IT-Technologie (Tele-Medizin) (e@life), Selbstvermesser, u.v.a.  - Entwicklung einer Präventionsgesellschaft - (TAZ 16.10.2015 / S.18 Peter Dabrock)
Ansatz der 4-P-Medizin (Leroy Hood) (aus der Systembiologie) -  präventiv, personalisiert, partizipatorisch, prädikativ (USA) - http://www.p4mi.org/  -

Prevention Research Center – USA - http://www.cdc.gov/prc/index.htm 

Die Deutschen Allianz gegen Nichtübertragbare Krankheiten (NCD Allianz) schlägt Alarm  (Pressemitteilung 12.11.2014), weil chronische Krankheiten immer häufiger auftreten. Ihr Vier-Punkte-Konzept soll dem entgegenwirken. Vor allem an Schulen und Kitas müsse sich etwas ändern.  Die Allianz fordert von der Politik strukturelle Änderungen und hat einen Vier-Punkte-Plan aufgestellt:
- Täglich eine Stunde Sport in Schule und Kita.
- Zucker- und Fettsteuer auf ungesunde Lebensmittel.
- Qualitätsstandards für Kita- und Schulessen.
- Verbot von Lebensmittelwerbung, die sich an Kinder richtet.
(Spiegel -12.11.2014)

- Deutschland liegt bei der Krankheits-Prävention häufig zurück. idw-Pressemitteilung Deutsche Diabetes Gesellschaft 14.12.2016 -

Adipositas: Wenig belastbare Aussagen zur Prävention. Ergebnisse des 13. DGE-Ernährungsberichts. DGE-Pressemitteilung 29.11.2017

WIPIG = Wissenschaftliches Institut für Prävention im Gesundheitswesen

WIPIG ist das Wissenschaftliche Institut für Prävention im Gesundheitswesen. Es wurde im Juli 2007 mit Sitz in München gegründet - mit der Intention, den Präventionsgedanken in Gesellschaft und Politik zu fördern und neue Präventionskonzepte zu entwickeln.

http://www.wipig.de/willkommen 

Bundesvereinigung für Prävention und Gesundheitsförderung (www.bvpraevention.de )
Umfrage zur weiteren Programmen (Bericht)
- Präventionsbericht 2016 erschienen (s.o.) Pressemitteilung 30.11.2016

Bremer Institut (ab 1.1.2013 - Leibniz-Institut) für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS GmbH)

Kroke; Anja L.E.: Primärprävention chronischer Erkrankungen durch Ernährung – von der epidemiologischen Grundlagenforschung zur Formulierung von Empfehlungen, Habil-Arbeit, Humboldt-Universität, 2003 (download)
 (EPIC)

Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit des Landes NRW - www.liga.nrw.de - Online-Leitfaden: „Qualität in Gesundheitsförderung und Prävention“ (LINK)
(Dort auch eine Literaturliste)

Präventionsbericht Betriebgesundheitsförderung GKV 2010 / Primärprävention – individuelle Maßnahmen (Verhaltensänderungen) / Settingansatz (Verhältnispärvention); Kommunen; KiTas, Schulen, usw. Betriebliche Gesundheitsförderung; Gesundheitszirkel; Maßnahmenspektrum – Ernährung; Bewegung (Sport); Stressabbau; Fragebogen (Erhebungsbogen) - http://www.gkv-spitzenverband.de/upload/PM_2010-11-11_Pr %C3%A4ventionsbericht_Anlage_14931.pdf (im Archiv vorhanden)
Präventionsbericht 2013 (GKV Pressemitteilung 25.11.2013) (Download)

 

 BZgA-Fachheft "Qualitätskriterien für Maßnahmen der Gesundheitsförderungund Primärprävention von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen"- http://www.bzga.de/pdf.php?id=6e6513a82037aa055464d14862dd7bb9 

Sachverständigen Rat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundeitswesen (link). Gutachten 2001 - Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen. Bd.1 Zielbildung, Prävention ... (Bundestagsdrucksache 14/5660 - 21.3.2001 (Download)

Projektbericht - Schweiz Quintessenz: von gefühlt zu gemessen. Grundtechniken des Projektmanagments und der Qualitätsentwicklung in Gesundheitsförderung und Präventon  (www.quint-essenz.ch/de )

BzGA - Broschüren - Publikationen
z.B. BZGA - Expertenkonsens - Qualitätskriterien für Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Primärprävention bei Kindern und Jugendlichen

Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung eV (BVPG): Prinzipien guter Prävention und Gesundheitsförderung, 2013 (download)

Angebote der Prävention - Wer nimmt teil? GBE kompakt (RKI) 2012_05 (Ernährung, körperliche Aktivität; Entspannung)

Die alten Gesundheitsregeln werden zunehmend empirisch bestätigt ("evidence based")  Z.B. Publikation in 2009; der EPIC-Studie (charakterisiert als "Megastudie") (Infos dazu). Die vier entscheidenden Beiträge zur Gesundheit sind
 Niemals rauchen
BMI (Body Mass Index) unter 30,
mindestens 3,5 Stunden Bewegung in der Woche (körperliche Aktivität)
und eine gesunde Ernährung mit viel ObstGemüse und Vollkornbrot und wenig Fleisch
Wer alle vier Schritte beherzigte, senkte sein Diabetesrisiko in den folgenden acht Jahren um 93% im Vergleich zu ausgeprägten Gesundheitsmuffeln. Die Herzinfarktgefahr sank  um 81%, das Schlaganfallrisiko halbierte sich und Krebserkrankungentraten bei den Gesundheitsbewussten waren 36% seltener 

Viele Menschen kennen die Regeln, die Lebensweise, die gesundheitlich förderlich sind (Theorie; Wissen), doch es mangelt an den Fähigkeiten, am richtigen Handeln, am fehlenden Willen, an der "gesunden" Umgebung  ("der Wille ist stark, das Fleisch ist schwach";  oder auch - Cartoon - von Hägar)

 "Where we live, learn, work and play can have a greater impact on how long and how well we live than medical care." (Info) (Die Hälfte der vorzeitigen Sterbefälle in den USA können auf Verhaltensfaktoren zugeführt werden - Rauchen, falsche Ernährung, körperliche Inaktivität)
http://www.nih.gov/news/health/feb2010/od-20.htm

Prevention Research Centres (PRC) (CDC - www.cdc.gov - US Dep Health) - (website)

Skript zur Vorlesung - Gesundheitsförderung - 

Publikation in PLoS_Medcine - Wirkung der Prävention auf Lebenserwartung)

WHO-FAO-Report No 216 (2003) - Diet, Nutrition and Prevention of Chronic Diseases.

Aktionsplan Prävention (des BMFB) (4.6.13) (download)

OECD Pressemeldung (Nov 2011) - bessere Prävention (z.B. Adipositas) und Krankheitsmanagement sind notwendig Gesundheitskosten zu kontrollieren
- Health at a Glance 2011 (link)  (download Charts)
OECD - The Economics of Prevention (link)
OBESITY UPDATE 2012 
OECD Obesity website: www.oecd.org/health/fitnotfat
OECD Economics of prevention project: www.oecd.org/health/prevention 

Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen:
- in Europa - ESC Guidelines - European Guidelines on cardiovascular disease - Europ Heart J 28: 2375-2414 (2007)   (download)
- in Amerika - 
Canada - British Columbia - Ministry of Health - Cardiovascular Disease - Primary Prevention (download)
- American Heart Association (AHA) - Life´s Simple Seven (link)
körperliche Aktivität / Kontrolle von - Cholesterin - Blutdruck - Blutzucker - Körpergewicht / gesündere Ernährung / Nichtrauchen  (download)
diese Faktoren sind ebenso wichtig für
Krebsprävention - (Meldung der AHA 18.3.13 - link)

 

Die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement bietet den Studierenden und Ausbildungsbetrieben mit dem Learning Management System (LMS) ILIAS eine Plattform zur Kommunikation und Information.

http://www.dhfpg.de/index.php?id=90

Deutsche Hochschule für Prävention

und Gesundheitsmanagement GmbH

Geschäftsführer/Inhaber: Johannes Marx

Zentrale

Hermann Neuberger Sportschule

D-66123 Saarbrücken

Telefon: +49 681 6855-150

Europäisches Zentrum für Prävention und Kontrolle von Krankheiten (wikipedia)
= Website - European Centre for Disease Prevention and  Control

Präventionsbericht 2012: Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen zur Primärprävention und betrieblichen Gesundheitsförderung  (GKV+MDS)   (download)

Interview mit Ellis Huber in der TAZ vom 26.8.2013 u.a. Rückblick auf den Gesundheitstag 1980 in Berlin (Hinwendung zur Prävention - Gesundheit statt Krankheit - ein Schritt in Richtung zur Ottawa-Charta; gegen Privatisierung/ökonomisierung im Gesundheitswesen; für Kommunalisierung; Gesundheitsladen - Polikliniken)
Berufsverband deutscher Präventologen (Website) (E Huber im Vorstand)

TRISEARCH - Zentrum für Präventionsforschung Köln (link)  - www.trisearch.info -  (Schwerpunkt: Prävention am Arbeitsplatz)