TYPO3 Musterprojekt - Thursday, 17. June 2021
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Die weiteren essentiellen Mineralstoffe, die mit den bisher beschriebenen in engerem Zusammenhang stehen, haben sicher auch eine entsprechend komplexe Einbindung in den Stoffwechsel, sie sind jedoch weniger häufig untersucht, so ist das Material für eine differenzierte Betrachtung gering, und folglich das Bild scheinbar klarer.

Der Hauptindikator für Kupfer stellt dessen Konzentration im Blut dar (Cu-Fe-Interaktionen) (Cu-Transportprotein - Ceruloplasmin - s. Eiweiß-Indikatoren), analog ist es bei Mangan. Bei Chrom liegt die Hauptproblematik darin begründet, dass es in verschiedenen Formen in der Natur vorkommt, die unterschiedlich durch Menschen ausgenützt werden können. Es scheint so zu sein, dass die Bestimmung im Harn der bessere Indikator ist, als die im Blut. (Chrom-Mangel vreminderte Glukose-Toleranz). Molybdän ähnelt chemisch dem Chrom und zeigt dementsprechend eine ähnliche Vielfalt im Vorkommen und in der Analysen-Problematik. Für weitere folgende Elemente gibt es nur unzureichende praktische Erfahrungen hinsichtlich ihrer biochemischen Indikatoren: Kobalt, Vanadium, Nickel, Arsen, Blei, Cadmium, Silizium und Zinn. Auch weitere Elemente des chemischen Periodensystem sind entsprechenden Status-Untersuchungen zugänglich. Auch Elemente, die nicht lebensnotwendig sind, können in speziellen Fällen auch für ernährungsepidemiologische Studien von Interesse sein, weil sie z. B. Wechselwirkungen mit Nährstoffen eingehen. So gibt es Hinweise für Interaktionen zwischen Rubidium und Kalium, Aluminium und Phosphor/Calcium, und zwischen den seltenen Erden (Lanthaniden) und Calcium.