Systemtheorie ist ein interdisziplinäres Erkenntnismodell, in dem Systeme zur Beschreibung und Erklärung unterschiedlich komplexer Phänomene herangezogen werden.
Systemtheorien gehen analytisch von kohärenten, sich selbst erhaltenden Einheiten wie "Gesellschaft", "Justiz", "Haushalt" oder anderen aus und erklären die beobachteten Phänomene durch die Verortung des Phänomens innerhalb der Einheit.
Die Analyse von Strukturen und Funktionen soll häufig Vorhersagen über das Systemverhalten erlauben (Simulation). Die Begriffe der Systemtheorie werden in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen angewandt, so in der Biologie, der Chemie, der Ethnologie, der Informatik, der Geographie, der Literaturwissenschaft, den Ingenieurwissenschaften, der Logik, der Mathematik, der Pädagogik, der Philosophie, der Physik, der Physiologie, der Politikwissenschaft, der Rechtswissenschaften, der Psychologie, der Robotik, der Semiotik, der Soziologie, der Sozialen Arbeit und den Wirtschaftswissenschaften - auch Ernährungssystem.
Die Systemtheorie ist sowohl eine allgemeine und eigenständige Disziplin als auch ein weitverzweigter und heterogener Rahmen für einen interdisziplinären Diskurs, der den Begriff System als Grundkonzept führt. Es gibt folglich sowohl eine allgemeine „Systemtheorie“ als auch eine Vielzahl unterschiedlicher, zum Teil widersprüchlicher und konkurrierender Systemdefinitionen und -begriffe. Es hat sich heute jedoch eine relativ stabile Reihe an Begriffen und Theoremen herausgebildet, auf die sich der systemtheoretische Diskurs bezieht.
Kybernetik - Regelungstechnik
(Quelle: wikipedia - english - systems theory)
http://de.wikipedia.org/wiki/Systemtheorie